26.12.2017, 08:27 Uhr

Gössendorf fördert Bildung und Familie

Die Gemeinde Gössendorf um Bürgermeister Gerald Wonner bietet 2018 ein fünf Projekte umfassendes Förderprogramm an.

Ein ab 2018 gültiges Förderpaket – von Schulprojekten bis zur Familienhilfe – wurde beschlossen.

Zusätzlich zur Sanierung der Volksschule und der Schaffung weiterer Kinderbetreuungsplätze hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Gössendorf in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr ein attraktives Bildungs- und Familienförderungspaket einstimmig beschlossen. “Dieses Projekt umfasst fünf Punkte und kommt im Jahr 2018 zur Anwendung. Die Maßnahmen werden im Laufe des Jahres erprobt und laufend evaluiert. Mit diesen Projekten setzen wir qualitative Meilensteine und fördern damit unsere Kinder, Schüler und Eltern“, erklärt Bürgermeister Gerald Wonner. Die fünf Punkte:
Native Speaker. Einmal wöchentlich werden die Schüler der dritten und vierten Volksschulkassen von einem Native Speaker unterrichtet. Die Schüler werden so noch besser ausgebildet und auf den weiteren Schulweg vorbereitet.
Leseförderung. Schüler, die Schwierigkeiten haben, sinnerfassend zu lesen oder einfach Leseschwächen haben, werden in diesem Projekt durch Leseförderung und Legasthenie-Abhilfe unterstützt. Dafür wird eine “Stützlehrerin“ in der Volksschule eingesetzt.
Schulsozialarbeit. In Form von Workshops sollen Probleme, bevor sie eskalieren, abgefangen werden. Das reicht vom Streit unter Schülern über Sorgen um kranke Familienmitglieder bis hin zur Scheidung.
Notfallmama. Der Familienselbsthilfeverein KiB hat die Initiative “Notfallmama“ ins Leben gerufen, um Familien im Krankheitsfall bestmöglich zu unterstützen. Die Gemeinde übernimmt zur Hälfte die Betreuungskosten.
Kinderbetreuung. Nach dem Gössendorfer Modell wird Eltern durch finanzielle Unterstützung ein Anreiz geboten, die Kinderbetreuung bis zum dritten Jahr selbst zu übernehmen, anstatt kürzere Karenzmodelle zu wählen.
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