02.09.2014, 11:49 Uhr

Hölzernes Fischskelett neben dem Wortablaichplatz

Die Natur stand im Mittelpunkt eines Spazierganges durch die Schaffenswelt regionaler Künstler.

Kunst präsentierte sich in einer neuen Dimension – in zwei Stunden an acht Stationen.

Zehn Künstler gewährten im Rahmen des Projektes "Kunst Los - naturnah" während eines Spazierganges durch die Kirchberger Teichlandschaft Einblicke in ihre Schaffenswelt. Roswitha Dautermann wies mit ihren Schwanenfederinstallationen auf die Schwäne hin, die in dieser Gegend beheimatet sind. Mit einem hölzernen Fischskelett möchte Albert Rauscher zum Nachdenken über die Fischwirtschaft anregen. Gemeinsam mit Johann Köhldorfer stellte Rauscher in einer fiktiven archäologischen Grabungsstätte – umgeben von Keramikskulpturen – Fragen zur Geschichte.
Gertrude Maria Grossegger installierte mit Wortspielen einen Wortablaichplatz. Musikalisch begleitete sie dabei Stefan Martl. Mit dem Einhüllen von Baumstämmen versuchte Helga-Maria Niederl das Bewusstsein für die natürliche Schönheit von Baumstämmen zu schärfen.
Gertraud und Georg Enzinger beteiligten sich an dem Kunstprojekt mit ihrer Installation von Kinderdreiradsitzen, die in Anlehnung an Fliegenpilze aufgestellt waren. Mathias Rosenberger und die "Freunde Klangraum" wiederum setzten Naturgeräusche musikalisch in Szene.
Entlang eines Waldweges zeigten Anneliese Rauscher und Julia Fellner ein Hackschnitzornament, das sich reliefartig vom Straßenniveau abzuheben schien. "Dieses Ornament soll Sinnbild für die Wirtschaftlichkeit und Schönheit des Waldes sein", so Rauscher.
Begleitet haben die durch Bürgermeister Florian Gölles eröffnete Kunstaktion Florika Griessner, Josefa Neubauer und Edith Rosenberger.
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