14.10.2014, 11:32 Uhr

MEINUNG – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ...

Meinung

Ein rachitisches Auto mit Anhänger und ausländischem Kennzeichen rattert durch die Wohnsiedlung. Auf dem Anhänger türmen sich alte Fahrräder, abgefahrene Reifen, altersschwache Fernseher und weiterer Krimskrams. Oder besser gesagt: Der Anhänger ist voll mit Sperrmüll. Dieses Bild ist Ihnen sicher geläufig, denn derzeit sind wieder die Sperrmüllsammler unterwegs – allerdings illegal, wohlgemerkt. Denn das Sammeln von Sperrmüll von Tür zu Tür ist verboten.
Sicherlich scheint es verlockend, dem Fahrer all das "Klumpert", das im Keller oder Dachboden nur Platz verstellt, mitzugeben und sich so den Weg zum Abfallwirtschaftszentrum zu den Zeiten der Sperrmüllsammlung zu ersparen.
Ratsam ist es allerdings nicht: Auch das Mitgeben von Dingen ist nämlich strafbar. Viele Menschen tun es trotzdem. Und solange die Sperrmüllsammler etwas bekommen, werden sie auch wiederkommen. Einen Bericht zu diesem Thema finden Siehier ...
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