07.11.2016, 17:40 Uhr

Vandalen gehen wieder um

Auf den Reparaturkosten bleibt der „Ankünder“ sitzen.

Zerstörte Wartehallen im Raum Gössendorf: Randalierer verursachen Schaden in Höhe von 5.000 Euro.

Die Vandalen gehen um! Losgegangen ist es im Sommer mit zerstörten Verkehrsspiegeln, wobei die Täter einen Schaden in der Höhe von 4.000 Euro verursacht haben. Und jetzt wieder ein Bild der Verwüstung: In Gössendorf an den Haltestellen Querstraße und Weidenweg sowie in Hausmannstätten am Pflugweg, beim Brückenwirt und am Hühnerberg wurden die Scheiben der Autobus-Wartehallen von Vandalen mutwillig eingeschlagen. Die Polizei in Hausmannstätten ist auf der Suche nach den Verursachern. „Bisher gibt es leider noch keine Hinweise aus der Bevölkerung. Wir haben eine Spurensicherung durchgeführt, wobei offen ist, wie die Scheiben zerstört wurden. Möglicherweise wurde ein Notfallhammer verwendet“, mutmaßt Gerhard Stefanzl, Kommandant der Polizeiinspetion Hausmannstätten.
Während die Gemeinde Gössendorf im Sommer auf den 4.000 Euro Unkosten für die demolierten Spiegel sitzen geblieben ist, hat diesmal der „Ankünder“ den Schaden zu tragen. „Die kaputten Scheiben bei den fünf Wartehallen kosten geschätzte 5.000 Euro“, rechnet Ankünder-Vorstand und Unternehmenssprecher Dieter Weber hoch. Für Weber und sein Team gehören solche Vandalenakte leider längst zum Tagesgeschäft. „In Graz zählen wir pro Woche durchschnittlich zwei kaputte Scheiben bei 300 Wartehallen. Werden die Täter erwischt, werden sie ausnamhslos zur Anzeige gebracht“, weiß Weber.
Die Polizei Hausmannstätten bittet die Bevölkerung um Hinweise zu den zerstörten Wartehallen unter der Nummer 059133/6139.^mac
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