Fit in Graz mit dem Rollstuhl

Outdoor-Fitness ist in Graz schon an einigen Orten kostenlos möglich, jedoch bis jetzt nicht für Rollstuhlfahrer.
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  • Outdoor-Fitness ist in Graz schon an einigen Orten kostenlos möglich, jedoch bis jetzt nicht für Rollstuhlfahrer.
  • Foto: Street Work Out Parks Graz
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Unter freiem Himmel kostenlos an Geräten trainieren und Spaß mit Freunden haben: In Graz ist das durch die Outdoor Fitness Parks, wie es sie im Augarten, Volksgarten oder an der Murpromenade Höhe Ortweinschule gibt, möglich. An all diesen Standorten stehen Trainingsgeräte für Sportbegeisterte gratis zur Verfügung.

Konzept wie in Toronto

Schön und gut findet das die Grüne Gemeinderätin Bedrana Ribo. Sie geht aber noch einen Schritt weiter und will solche Fitnessgeräte auch für Menschen im Rollstuhl in Graz anbieten. "Die Stadt hat 2014 im Gemeinderat den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderung beschlossen. Dieser Beschluss ist ein klares Bekenntnis zu einer barrierefreien Stadt. Vieles wurde schon umgesetzt, aber wir sind noch lange nicht am Ziel."
Ein Betroffener hat Ribo davon erzählt, dass es in anderen Städten – wie Toronto oder St. Petersburg – im öffentlichen Raum Fitnessgeräte gibt, die für das Training von Rollstuhlfahrern konzipiert wurden. Einen Antrag auf solche Geräte wollen die Grünen nun im Gemeinderat am 8. Februar einbringen. "Wir würden uns sehr freuen, wenn die Stadt dieses Beispiel aufgreift und die Aufstellung solcher Fitnessgeräte an geeigneten Plätzen ermöglicht. Welche Geräte konkret angeschafft und wo sie aufgestellt werden, sollte dann in Kooperation mit dem Behindertenbeirat der Stadt entschieden werden", sagt Ribo.

Zuspruch vom Beirat

Wolfgang Palle vom Behindertenbeirat begrüßt die Idee: "Vieles funktioniert schon gut in Graz. Mein Wunsch ist, dass alles so gestaltet wird, dass es für jeden Menschen zugänglich ist – für Kinder, alte Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen im Rollstuhl."
Ribo gibt sich zuversichtlich: "Ich denke beziehungsweise hoffe, dass Integrationsstadtrat Hohensinner dieses Thema aufgreifen wird."

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