Graz als Hauptstadt der Christbäume

Setzt auf ökologische Christbäume: Konrad Pölzer
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Graz steckt voller Landwirtschaft. Auch Christbäume können regional und nachhaltig bezogen werden.

Gastronomie, Industrie, Handel – man könnte noch unzählige Dinge, für die Graz bekannt ist, aufzählen. Was aber nur die wenigsten mit Graz verbinden, ist die Landwirtschaft. Dabei ist die Murmetropole mit über 350 Betrieben die größte Agrargemeinde der Steiermark. "Wir können stolz darauf sein, in Graz jederzeit saisonale Lebensmittel direkt aus der Region kaufen zu können. Vielen Dank an unsere Landwirtinnen und Landwirte“, so Bürgermeister Siegfried Nagl. Eine besondere Sparte der Landwirtschaft ist in diesen Wochen allerdings ohnehin im Fokus: Die WOCHE hat sich mit zwei Grazer Christbaumbauern unterhalten.

Spezielle Rasenmäher

Einer dieser Betriebe wird von Konrad Pölzer auf der Platte betrieben, er setzt auf ökologische Christbäume. "Das bedeutet, dass wir bei der Aufzucht kein Spritzmittel verwenden. Außerdem setzen wir auf extrem umweltfreundliche ,Rasenmäher'", so der Landwirt lachend. Mit diesem Rasenmäher meint er die extra im Sommer angemieteten Shropshire-Schafe, die als einzige Schafrasse zwar das Gras fressen, den Baum dabei aber nicht anknabbern. Favorit der Kunden im Pölzer-Christbaumgarten sei – wenig überraschend – die Nordmanntanne, so der Landwirt: "Größentechnisch sind vor allem Bäume zwischen zwei und 2,5 Meter beliebt." Bäume können beim Hofladen gekauft oder selbst geschnitten werden: "Wir stellen Sägen zur Verfügung, Verpackung und Kreuz-Montage gibt es auch von uns."

Familienbetrieb: Gerhard Pfeifer-Sieber mit seiner Tochter
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Wunschbäume im Trend

Im Familienbetrieb Pfeifer-Sieber setzt man neben dem regulären Verkauf auf "Christbäume, wie man sie sich vorstellt". "Das bedeutet, dass Kunden schon im Herbst ihren Baum am Feld aussuchen können, ihn mit ihren Kontaktdaten markieren und dann im Dezember entweder selbst schneiden oder bei uns abholen", erklärt Gerhard Pfeifer-Sieber. Vor allem Kinder lieben es, zwischen den Bäumen herumzulaufen und einen auszusuchen, wie der Christbaumbauer betont. Abschließend meint er: "Außerdem bekommen die Menschen ein ganz neues Gefühl für Regionalität, wenn sie sehen, wo die Bäume ,geboren' werden, aufwachsen und dann eigenhändig gefällt werden."
Besondere Maßnahmen mussten dennoch für den – etwas größeren als im Hausgebrauch üblichen – Christbaum am Grazer Hauptplatz gesetzt werden. Der stammt nämlich aus Oberwölz im Lachtal.

Setzt auf ökologische Christbäume: Konrad Pölzer
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