Grazer Bauernmärkte: Zusätzliche Öffnungszeiten in den Bezirken

Die Bauernmärkte als Nahversorger sind für die Grazer weiterhin geöffnet. Dazu gibt es während der aktuellen Krise auch einen zusätzlichen Markttag.
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Frische, qualitativ hochwertige und saisonale Ware einkaufen, mit anderen Menschen tratschen und sich über Neuigkeiten austauschen: So sieht für viele Grazer in der Regel ein ganz normaler Markttag aus. Soziale Kontakte kann man in Zeiten der Corona-Krise derzeit zwar nicht pflegen, die Bauernmärkte der Murmetropole haben aber dennoch weiterhin geöffnet. Vor Ort einzukaufen und heimischen Produzenten in diesen schwierigen Zeiten zu helfen ist auch für viele Grazer das Gebot der Stunde. Neben den ohnehin täglich geöffneten großen Bauernmärkten am Kaiser-Josef-Platz und am Lendplatz werden die Kapazitäten nun auch bei anderen Märkten erhöht.

Neue Marktzeiten in den Bezirken

Die Stadt Graz reagiert nämlich auf das veränderte Einkaufsverhalten der Bevölkerung: "„Um einem intensiven Gedränge insbesondere an Samstagen entgegenzuwirken, haben wir für die Dauer der Krise einen zusätzlichen Markttag eingeführt. Somit können Anwohner in Andritz und St. Peter – zusätzlich zu den Markttagen am Dienstag und Samstag – ab sofort auch donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr frische und biologische steirische Lebensmittel einkaufen. Der Markt am Hofbauerplatz in Eggenberg wird zudem auch freitags von 6 bis 13 Uhr geöffnet sein“, informiert Bürgermeisterstellvertreter und Stadtrat für Marktwesen Mario Eustacchio. Mit dieser Maßnahme solle verhindert werden, dass die Märkte ausschließlich an Samstagen gestürmt werden und es damit zu großen Menschenansammlungen kommt. 

Eigenverantwortung gefragt

Eustaccho bittet die Marktbesucher daher eindringlich, sich an die generellen Verhaltens- und Hygieneregeln zu halten. „Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zur nächsten Person und befolgen Sie auch die Anweisungen der Standler. Lassen Sie sich Obst und Gemüse von den Verkäufern geben und klauben Sie nicht selbst in den Lebensmitteln herum." Ältere Menschen sollten dem Markttreiben unbedingt fernbleiben und sich Lebensmittel, sofern möglich, von Bekannten und Verwandten liefern lassen. Auch jene Personen, die sich krank fühlen, sollten zuhause bleiben und nicht die Bauernmärkte bevölkern. "Ich danke den Bauern und Standlern für ihren beispielhaften Einsatz sowie ihr Durchhaltevermögen in dieser herausfordernden Situation. Wir tun alles, damit die Bauernmärkte in der Stadt als wichtige Nahversorger auch weiterhin in Krisenzeiten geöffnet halten können. Dafür bedarf es aber auch der notwendigen Eigenverantwortung aller Bürger", sagt Eustacchio abschließend.

Sperren rund um die größten Grazer Märkte

Neue Informationen gibt es mittlerweile auch rund um die beiden größten Bauernmärkte der Stadt: So wurde am Lendplatz mit vergangener Woche der südwestliche Parkplatzbereich für die Ausdehnung des Bauernmarktes für den ruhenden Kfz-Verkehr gesperrt. Dies ist jener Bereich, auf dem künftig weitere Kioske geplant sind. Beim Kaiser-Josef-Platz wird ab Donnerstag (2. April) und vorerst zeitlich begrenzt bis Ostern die Schlögelgasse zwischen Luthergasse und Mandellstraße gesperrt. In diesem Bereich entfallen auch die Zonenparkplätze.  Die Maßnahmen sollen dabei helfen, die Marktstände auf eine größere Fläche aufzuteilen, damit die Menschen mehr Abstand untereinander halten können.

Die Bauernmärkte als Nahversorger sind für die Grazer weiterhin geöffnet. Dazu gibt es während der aktuellen Krise auch einen zusätzlichen Markttag.
Vizebürgermeister Mario Eustacchio appelliert an die Eigenverantwortung aller Grazer, die auf den Bauernmärkten einkaufen.


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