In Portugal
Grazer Studierendenteam gewinnt erneut bei Raketenwettbewerb
- Die Grazer Rakete HARPIA beim Start.
- Foto: Aerospace Team Graz
Das Aerospace Team Graz gewinnt erneut die European Rocketry Challenge in Portugal. Mit ihrer Rakete Harpia sichern sich die Studierenden den Gesamtsieg und feiern eine technische Premiere.
GRAZ. Zum zweiten Mal in Folge holt das Aerospace Team Graz den Gesamtsieg von der European Rocketry Challenge in Portugal heim. Die Studierenden lassen mit ihrer selbst entwickelten Rakete namens Harpia die internationale Konkurrenz hinter sich. Am 17. Oktober erreicht die Rakete eine Flughöhe von genau 9.193 Metern.
- Das Aerospace Team Graz durfte sich über den zweiten Gesamtsieg in Folge freuen.
- Foto: Aerospace Team Graz
Neben dem Gesamtsieg sichern sich die Grazerinnen und Grazer den ersten Platz in der Wertungskategorie Liquid 9 km. Die angestrebte Flughöhe liegt bei genau 9.000 Metern. Beide Fallschirme öffnen sich nach dem Flug planmäßig, sodass die Bergung der Rakete mit nur geringen Beschädigungen gelang. Bereits im Vorjahr gewinnt das Team den Bewerb mit der Rakete Ispida.
Technologische Glanzleistung aus der Steiermark
Der Erfolg markiert einen Meilenstein für die steirische Landeshauptstadt. Nach Projekten mit Feststoff- und Hybridantrieben starten die Studierenden erstmals erfolgreich eine Rakete mit Flüssigtreibstoff.
- Das Team bildet sich aus studierenden der Grazer Unis.
- Foto: Aerospace Team Graz
Das selbst entwickelte Triebwerk von Harpia nutzt Isopropanol als Brennstoff und Lachgas als Oxidator. Eine Besonderheit bildet die regenerativ gekühlte Brennkammer. Der Brennstoff fließt vor der Verbrennung durch spezielle Kanäle, nimmt Wärme auf und schützt die Bauteile vor extremen Temperaturen.
Tausende Arbeitsstunden in Eigenregie
Von der tragenden Struktur bis zur gesamten Elektronik entsteht das Projekt in reiner Eigenarbeit. Umfangreiche Tests der Systeme und gemeinsame Proben des Startablaufs gehören zur intensiven Vorbereitung.
Hinter dem Flug stecken Tausende Arbeitsstunden von Studierenden verschiedenster Fachrichtungen. Antrieb, Struktur, Elektronik und Fallschirmsystem greifen beim Wertungsflug nahtlos ineinander. Bei dem Wettbewerb bewertet die Jury neben der Flughöhe auch die technische Dokumentation, Präsentationen und die Teamarbeit.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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