Lexikon des unnützen Wissens: Das Salz in der Namenssuppe

Wenn Sie diese Zeilen lesen, bin ich gerade mit dem Fahrrad in der Gegend rund um Hallstatt unterwegs. Dieser pittoreske Ort mit langer Geschichte wurde einst mit der Salzgewinnung reich. Das kann man auch am Namen des Ortes erkennen. Denn der Wortteil "Hal(l)" weist darauf hin. Dessen Ursprung ist noch nicht ganz geklärt - aber auf jeden Fall wurde nicht nur in Hallstatt, Hallein, Hall in Tirol, Halle an der Saale etc. Salz abgebaut.

"Toponomastik" nennt sich die Ortsnamenkunde, das kommt von "Toponym", was Ortsname heißt. In dieser Wissenschaft gibt es dann etliche Unterkategorien - das lassen wir hier aber aus. Viel lieber zähle ich ihnen hier ein paar Ortsnamen auf, die etwas aus der Reihe fallen.

In Österreich liegt etwa der Ort Afterbach, das bei Bergwanderern beliebte Gebiet Arschlochwinkl oder die Orte Hühnergeschrei, Busendorf oder Tschau!

In Deutschland lebt man in Orten wie Altenheim, Brasilien, Kalifornien, Benzin, Katzenhirn, Kuhbier, Hundeluft oder Drogen.

Und in der Schweiz lebt es sich auch in Arschwald, Chäs und Brot (= "Käse und Brot"), New York, Gabi, Witzwil, Tinizong, Moskau, End der Welt, Haltestelle und Amerika ganz gut. Am schönsten ist es aber wohl im Ort Paradies ...

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