Kampf den Mücken
So sollen Tigermücken-Brutstätten in den Grazer Kanälen verschwinden

Die Stadt Graz nimmt Tigermücken weiter ins Visier. Mit dem Zusatz für Kanaldeckel sollen die Brutstätten der Tiere blockiert werden.
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  • Die Stadt Graz nimmt Tigermücken weiter ins Visier. Mit dem Zusatz für Kanaldeckel sollen die Brutstätten der Tiere blockiert werden.
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Die Stadt Graz setzt im Kampf gegen die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke auf ein weiteres technisches Verfahren. Ein neues System soll das Eindringen der Mücken in Kanalschächte verhindern und damit deren Fortpflanzung einschränken.

GRAZ. "ZikaSeal", so nennt sich das neue System, mit dem die Stadt Graz Tigermücken aus dem Kanalsystem fernhalten möchte. Das System basiert auf einem mechanischen Verschluss im Inneren der Schächte. Dieser bleibt im Normalbetrieb geschlossen und öffnet sich nur kurzfristig bei starkem Regen, um den Wasserabfluss zu ermöglichen. Anschließend schließt sich der Zugang wieder automatisch. "Das Prinzip erinnert an eine Herzklappe. Das System öffnet sich nur, wenn Wasser tatsächlich abfließen muss, und verschließt den Zugang danach sofort wieder", erklärt Gesundheitsamtsleiterin Eva Winter. 

Markus Red (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb), Cliver Klintholm (Senior Engineer, ZikaSeal), Lisa Gawes (Projekt Managerin, ZikaSeal), Erwin Wieser (Gesundheitsamt Graz) und Christopher Krinner (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb Technik) bei der Installation des neuen Systems.
  • Markus Red (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb), Cliver Klintholm (Senior Engineer, ZikaSeal), Lisa Gawes (Projekt Managerin, ZikaSeal), Erwin Wieser (Gesundheitsamt Graz) und Christopher Krinner (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb Technik) bei der Installation des neuen Systems.
  • Foto: ZikaSeal
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Ein weiteres Pilotprojekt

Im Rahmen des Pilotprojekts soll geprüft werden, ob das System unter den Bedingungen in Graz langfristig funktioniert und ob dadurch der Einsatz biologischer Bekämpfungsmittel reduziert werden kann. "Kanalschächte bieten der Tigermücke ideale Bedingungen: stabile Temperaturen, Feuchtigkeit und Schutz. Wenn diese Brutstätten dauerhaft unzugänglich gemacht werden können, wäre das ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Bekämpfung", erklärt Tigermückenexperte Erwin Wieser.

Tigermücken verbreiten sich seit Jahren in Graz.  | Foto: Panthermedia
  • Tigermücken verbreiten sich seit Jahren in Graz.
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Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) bezeichnete die Installation des Systems als "weiteren konkreten Mosaikstein", betonte jedoch auch die Bedeutung der Unterstützung durch die Bevölkerung.

Die Stadt Graz nimmt Tigermücken weiter ins Visier. Mit dem Zusatz für Kanaldeckel sollen die Brutstätten der Tiere blockiert werden.
Markus Red (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb), Cliver Klintholm (Senior Engineer, ZikaSeal), Lisa Gawes (Projekt Managerin, ZikaSeal), Erwin Wieser (Gesundheitsamt Graz) und Christopher Krinner (Holding Graz/Wasserwirtschaft Kanalbetrieb Technik) bei der Installation des neuen Systems.
Foto: ZikaSeal
Tigermücken verbreiten sich seit Jahren in Graz.  | Foto: Panthermedia
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