Neustart
Steirische SPÖ startet Kulturinitiative in den Regionen

"Den Regionen noch mehr Wertschätzung geben", so formuliert Hannes Schwarz das kulturpolitische Ziel der SPÖ im Gespräch mit der WOCHE.
  • "Den Regionen noch mehr Wertschätzung geben", so formuliert Hannes Schwarz das kulturpolitische Ziel der SPÖ im Gespräch mit der WOCHE.
  • Foto: SPÖ Landtagsklub
  • hochgeladen von Roland Reischl

Langsam gibt es wirklich erste Hoffnungsschimmer für die heimische Kulturszene: Die "Steiermark Schau" vermittelt Aufbruchsstimmung, die geplanten Öffnungsschritte sorgen für Bewegung. "Hier entsteht ein Schwung, den wir nutzen und unterstützen wollen", bekräftigt SPÖ-Klubobmann Hannes Schwarz, seit der letzten Landtagswahl auch Kultursprecher seiner Fraktion.
Ganz konkret wird die SPÖ unter dem Titel "Club-Gespräch" in den nächsten Wochen und Monaten durch die Steiermark touren und mit Vertretern der regionalen Kunst- und Kulturszenen über ihre Anliegen reden. "Es geht natürlich darum, einmal zu klären, wie die Kulturschaffenden durch die Pandemie gekommen sind. Wir wollen aber auch ganz genau hineinhören, was sie brauchen und wir wollen den Austausch forcieren", erläutert Schwarz. Im ersten Schritt werden die Diskussionen als Livestreams via Facebook und Instagram übertragen, Zielpublikum sind alle kulturinteressierten Steirer.

Steirische Regionen auf die Bühne holen

Das Ziel der Gesprächsreihe liegt auf der Hand: Kulturlandesrat Christopher Drexler entwickelt gerade ein kulturpolitisches Leitbild, in diesem sollen deutliche sozialdemokratische Akzente gesetzt werden: "Wir wollen als SPÖ unseren Beitrag leisten und unsere kulturpolitischen Forderungen formulieren", sagt Schwarz.
Der Startschuss fällt in Leoben (29. April, 19 Uhr), die östliche Obersteiermark steht dabei im Fokus. Der Weg in die Regionen ist, so Schwarz, ganz bewusst gewählt: "Es entsteht immer wieder der Eindruck, auch durch die großen Festivals und die großen Häuser, dass Kultur in der Steiermark etwas Graz-lastig ist. Daher wollen wir der großartigen Vielfalt der Steiermark mit den vielen Kulturveranstaltungen in allen steirischen Bezirken eine Bühne geben." Diese Regionalität gelte es zu fördern, dafür wolle man noch stärker auf die Vereine und Initiativen zugehen. "Wir werden hier für eine stärkere Vernetzung sorgen und versuchen auch vorhandene Infrastruktur wie zum Beispiel das Regionalmanagement zu nutzen. Denn Kunst und Kultur ist im Sinne von Lebensqualität eine ebenso wichtiger Standortfaktor für unser Land wie Verkehrsanbindungen oder Bildungseinrichtungen." Man habe ja gerade in der Pandemie gesehen, wie sehr uns Theater, Konzerte und Ausstellungen gefehlt hätten, genau deshalb sei es so wichtig, alles für diesen Bereich zu tun. Oder wie es Schwarz abschließend  forumliert: "Ohne Kunst und Kultur wäre die Steiermark – weder gesellschaftlich noch demokratiepolitisch –nicht das, was sie heute ist."

Auftaktveranstaltung "Clubgespräch":

29. April, 19 Uhr, übertragen aus der Stadtbibliothek in Leoben – via Facebook und Instagram.
Diskussionsteilnehmer:
Landesrätin Ursula Lackner
Klubobmann Hannes Schwarz
Werner Schwaiger, Kulturveranstalter


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