Forderungen deponiert
Neujahrsempfang der steirischen Wirtschaftskammer

Flankiert von zwei Rauchfangkehrern wünschte WKO-Präsident Josef Herk "Prosit Neujahr". | Foto: Fischer
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  • Flankiert von zwei Rauchfangkehrern wünschte WKO-Präsident Josef Herk "Prosit Neujahr".
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Unternehmerinnen, Unternehmer, Funktionärinnen, Funktionäre sowie Politikerinnen und Politiker fanden sich zum Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer ein.

STEIERMARK. Nach drei Jahren coronabedingter Pause traf sich gestern Abend wieder das „Who is Who“ der steirischen Wirtschaft und Politik beim traditionellen Neujahrsempfang  Ein Jahresauftakt, den Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk auch für klare Worte nutzte: „2023 muss das Jahr sein, in dem wir Entscheidungen treffen und endlich auch umsetzen.“ Damit gemeint: Planbare Energiepreise, effizientere und vor allem schnellere Behördenverfahren sowie eine offene und ehrliche Debatte über (notwendige) Anpassungen beim Pensionsantrittsalter.

Die Neujahrsansprache des Wirtschaftskammer-Präsidenten Josef Herk: "2023 sollten wir endlich ins Tun kommen." | Foto: Klaus Morgenstern
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Strompreisdeckel für Unternehmen

Rund 250 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung folgten der Einladung der WKO-Führungsspitze zum traditionellen Neujahrsempfang. „Wir müssen angesichts der großen Herausforderungen endlich vom Reden ins Tun kommen. Zu warten, dass sich Probleme von selbst lösen, ist keine Option“, betonte Herk in seiner Rede. Konkret forderte er „leistbare und planbare Energiepreise“ durch Einführung eines gedeckelten Strom-Gewerbetarifs sowie einen „kompromisslosen“ Ausbau sauberer Energien.

„Hier müssen die Behördenverfahren im Sinne der Energiesicherheit und des Klimaschutzes schneller und effizienter werden.“ Sorgen bereitet Herk in diesem Zusammenhang vor allem die mangelnde Entschlossenheit, Innovationen auf den Boden zu bringen und umzusetzen“, so Herk.

Pensionsantrittsalter anpassen

Das gelte auch für den akuten Personalmangel. Hauptursache dafür ist die demografische Entwicklung. Dadurch haben wir heute nur mehr halb so viele Jugendliche in einem Altersjahrgang wie noch in den 1970ern. Dagegen lasse sich, so Herk, in absehbarer Zeit nur wenig machen. „Sehr wohl können und müssen wir aber über das Pensionsalter diskutieren.“ 

Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung folgten der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang | Foto: Klaus Morgenstern
  • Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung folgten der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang
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Herk: „Darum müssen wir 2023 auch bei diesem Thema endlich in die Umsetzung kommen und in einem ersten Schritt das faktische Pensionsantrittsalter an das Gesetzliche anpassen“, so der WKO-Präsident, Aktuell arbeiten bei uns nur mehr 32,4 Prozent der 60- bis 64-Jährigen, also nicht einmal jeder Dritte. In Deutschland sind es zum Vergleich 63,2 Prozent. Zusätzlich werde man auch an mehr qualifizierter Zuwanderung nicht vorbeikommen.

Sie haben zum Neujahrsempfang eingeladen: Karl-Heinz Dernoscheg, Andreas Herz, Gabi Lechner, Herbert Ritter und Josef Herk. | Foto: Fischer
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Beim Neujahrsempfang unter anderen gesichtet: Landeshauptmann-Stv. Anton Lang, die Landesräte Johann Seitinger, Barbara Eibinger-Miedl und Ursula Lackner, AK-Präsident Josef Pesserl, IV-Geschäftsführer Gernot Pagger, die Rektoren Peter Riedler (Uni Graz), Harald Kainz (TU Graz), Wilfried Eichlseder (Montan Uni), Karl Pfeiffer (FH Joanneum) und Kristina Edlinger-Ploder (FH Campus 02), die Grazer Stadträte Kurt Hohensinner und Günter Riegler sowie zahlreiche Top-Unternehmer wie Klaus Scheitegel (Grawe), Martin Graf (Energie Steiermark) oder Rudi Roth.

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Flankiert von zwei Rauchfangkehrern wünschte WKO-Präsident Josef Herk "Prosit Neujahr". | Foto: Fischer
Sie haben zum Neujahrsempfang eingeladen: Karl-Heinz Dernoscheg, Andreas Herz, Gabi Lechner, Herbert Ritter und Josef Herk. | Foto: Fischer
Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung folgten der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang | Foto: Klaus Morgenstern
Die Neujahrsansprache des Wirtschaftskammer-Präsidenten Josef Herk: "2023 sollten wir endlich ins Tun kommen." | Foto: Klaus Morgenstern
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