Fünf Jahre Unicorn
So wurde das Unicorn zu einem Hotspot für Start-ups in Graz
- Das Unicorn in Graz feierte das fünfjährige Bestehen.
- Foto: Lukas Elsneg
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Fünf Jahre nach seiner Gründung zieht das Unicorn Start-up & Innovation Hub eine positive Bilanz. Der Innovations- und Gründungszentrum am Campus der Universität Graz hat sich seit 2021 als zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Start-up-Szene etabliert.
GRAZ. Das Unicorn hat seinen fünften Geburtstag gefeiert. Seit 2021 fungiert es als Plattform für Start-ups, Spin-offs, Unternehmen sowie Forschende und bietet neben Infrastruktur vor allem Zugang zu Netzwerken, Veranstaltungen und Kooperationen. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in wirtschaftliche Anwendungen zu überführen und den Innovationsstandort Graz weiterzuentwickeln. Uni-Rektor Peter Riedler betont die Rolle des Hubs über klassische Angebote hinaus: "Der Hub versteht sich als lebendiger Ort, an dem aus Ideen konkrete Projekte, Kooperationen und Unternehmen entstehen."
Austausch für Start-ups
In den vergangenen Jahren ist rund um das Unicorn eine vielfältige Community gewachsen. Neben jungen Gründungsteams nutzen auch etablierte Unternehmen und Innovationsabteilungen den Standort als Arbeits- und Begegnungsraum. Geschäftsführer Bernhard Weber sieht darin einen entscheidenden Erfolgsfaktor: "Start-ups brauchen professionelle Infrastruktur, den Erfahrungsaustausch untereinander, Kontakte zu Unternehmen und zu Finanzierungspartnern." Gerade wissenschaftsnahe Gründungen profitieren von der engen Anbindung an die Universität sowie von gezielten Unterstützungsangeboten im Bereich Technologietransfer und Unternehmensentwicklung.
- Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen zum Jubiläum.
- Foto: Lukas Elsneg
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Auch aus wirtschaftspolitischer Sicht wird die Bedeutung des Hubs hervorgehoben. Willibald Ehrenhöfer (ÖVP) verweist auf die Rolle für die regionale Entwicklung: "Um dieses Potenzial weiter auszubauen, braucht es Orte wie das Unicorn, die Akteurinnen sowie Akteure über institutionelle Grenzen hinweg verbinden." Die Zusammenarbeit mit der Industrie gilt dabei als zentraler Bestandteil des Konzepts. Nina Zechner (IV-Steiermark) unterstreicht den beidseitigen Nutzen: "Für viele junge Unternehmen und Spin-offs sind etablierte Unternehmen wichtige Pilotkund:innen, Entwicklungspartner und Marktzugänge."
- Unicorn-Geschäftsführer Bernhard Weber mit Uni-Rektor Peter Riedler.
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Unicorn will weiter wachsen
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt zudem in der engen Vernetzung mit Partnerorganisationen, Förderstellen und Investoren. Christoph Ludwig (SFG) betont: "Wir als SFG sehen es als unsere strategische Aufgabe, solche Hubs und damit die Standortentwicklung in der Steiermark zu unterstützen." Für die kommenden Jahre plant das Unicorn, seine Rolle weiter auszubauen – als Plattform für wissenschaftsbasierte Gründungen, als Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft sowie als Knotenpunkt für internationale Talente. Geschäftsführer Weber formuliert das Ziel klar: "Jetzt geht es darum, die Wirkung weiter zu erhöhen – für die Universität, für Graz und für den Innovationsstandort Österreich."
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