17.12.2017, 07:00 Uhr

Lexikon des unnützen Wissens: Ein Schwein "killte" einen Vornamen

Heute ist der 17. Dezember, in einer Woche feiern wir Weihnachten. Da stehen Jesus, Maria und Josef im Mittelpunkt, heute aber steht ein Heiliger im Fokus, der nicht ganz so bekannt ist. Sagen wir es mal so: Man muss schon ein katholischer Insider sein, um den Heiligen mit dem seltenen Namen Sturmius zu kennen. 

Feiern dürfen heute auch alle Frauen, die den Namen Jolanthe (auch Jolante, Jolande, Jolanda, Iolanda, Jolanta oder Jolantha) tragen. Sie haben nämlich Namenstag. Wie auch Sturmius ist Jolanthe ein sehr, sehr seltener Name. Während aber Sturmius immer schon selten war, ist das bei Jolanthe erst seit etwas mehr als 80 Jahren der Fall. Seit dem Lustspiel "Krach um Jolanthe" von August Hinrichs, welches im Jahr 1930 Premiere hatte, ist der Vorname im deutschen Sprachraum selten geworden. Der Grund: Die Jolanthe im damals sehr beliebten Stück war ein Schwein ...

Am 17. Dezember 1830 starb übrigens Simon Bolivar. Nach dem südamerikanischen Freiheitskämpfer ist Bolivien benannt. Kolumbien ist dagegen nach Christoph Kolumbus benannt. Kolumbus gab u. a. auch Honduras seinen Namen. Das spanische Wort "Hondura" heißt "Tiefe", Kolumbus bezog sich dabei auf Tiefen im Meer unweit der honduranischen Küste, die auch sehr stürmisch sind. Mit (Meer)Wasser zu tun hat auch der Name von Peru: Die Anden-Republik ist nach einem indianischen Wort, welches "Wasser" bedeutet, benannt. 
 
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