05.04.2017, 09:05 Uhr

Sturm will Salzburgs Solo verhindern

Antreiber: Bei Stefan Hierländer zeigte die Formkurve zuletzt steil nach oben. (Foto: GEPA)

Stefan Hierländer & Co. wollen nach dem Sieg über den WAC in Salzburg den nächsten Streich folgen lassen.

Macht es noch einmal, Jungs! Frei nach Woody Allens Filmhit hoffen die Sturm-Fans am Sonntag (16.30) auf eine Wiederholung eines Sieges ihrer Truppe in Salzburg. Im Herbst gewann die Foda-Elf ja nach einer gefühlten Ewigkeit (genau war’s der erste Dreier in Salzburg seit 30. August 2014) endlich einmal wieder im Bullen-Stall.
"Wir haben sicher die Qualität, auch diesmal in Salzburg zu gewinnen", ist Mittelfeldmotor Stefan Hierländer überzeugt. Wohl nur ein Sieg von Sturm könnte das endgültige Solo der Mozartstädter in Richtung Meistertitel verhindern – dementsprechend drückt wohl alles außerhalb des Dosenimperiums am Sonntag den Schwarz-Weißen die Daumen. "Wobei man schon realistisch sagen muss, dass wir selbst bei einem Sieg noch acht Punkte hinten sind. Salzburg als Meister zu verhindern, wird also verdammt schwer – wir werden aber natürlich alles geben."

Der Schmäh ist zurück

Nach den wahrscheinlichen Ausfällen von Jimmy Jeggo und Sandi Lovric wird der Kärntner an seiner alten Wirkungsstätte wohl wieder im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen. "Für mich ist das kein Problem – zum Glück kann ich eben mehrere Positionen spielen. Begonnen habe ich ja eigentlich als Stürmer, bin so auch zu Salzburg gekommen – dann habe ich rechter Verteidiger gespielt, später als Sechser und am Ende als Zehner auf der Halbposition." Seine Lieblingsposition? "Freigeist hinter den Spitzen – leider gibt’s die im modernen Fußball nicht mehr", lächelt der 26-Jährige.
In Graz hat der ehemalige "Bulle" seinen Schmäh gefunden, blüht merkbar auf – ist mit 1.723 Einsatzminuten aus der Sturm-Mannschaft nicht mehr wegzudenken. "Nachdem ich mich in den letzten zwei Jahren nicht so wohlgefühlt habe, passt jetzt alles." Einzig sein linkes Knie macht leichte Sorgen: "Nach dem Rapid-Spiel habe ich da wieder Probleme gehabt. Aber ich muss sagen, die ärztliche Betreuung hier ist wirklich top – mir ist sofort geholfen worden. In Leipzig hat das deutlich länger gedauert, bis man draufgekommen ist, was mir fehlt." Bleibt nur zu hoffen, dass Sturm auch am Sonntag Red Bull voraus ist …
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