Spatenstich in Altenmarkt
Grünes Licht für maximalen Hochwasserschutz

Der Spatenstich ist gesetzt: Vier Millionen Euro wiegt das Hochwasserrückhaltebecken, das als "Herzstück" des Gesamtprojektes gerade im Fürstenfelder Ortsteil Altenmarkt zur Umsetzung kommt.
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  • Der Spatenstich ist gesetzt: Vier Millionen Euro wiegt das Hochwasserrückhaltebecken, das als "Herzstück" des Gesamtprojektes gerade im Fürstenfelder Ortsteil Altenmarkt zur Umsetzung kommt.
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Nach langer Planungsphase konnte vor kurzem der Spatenstich zum Hochwasserrückhaltebecken in Altenmarkt bei Fürstenfeld gesetzt werden.

ALTENMARKT/FÜRSTENFELD. 1,5 km lang und 5 Meter hoch sowie ein Fassungsvermögen von 500.000 m3: das sind die gigantischen Maße des Hochwasserrückhaltebeckens, das gerade auf 6,3 Hektar Grundflächen in Altenmarkt bei Fürstenfeld entsteht. Damit zählt es zu den fünf größten Rückhaltebecken in der Steiermark. Vor kurzem erfolgte im Beisein von Landesrat Johann Seitinger der Spatenstich zum 4 Millionen Euro-Projekt, da den ersten Bauabschnitt und "Herzstück" des Gesamthochwasserschutzkonzeptes der Stadtgemeinde darstellt.

Maximaler Schutz für 632 Einwohner

Die Planung und Vorarbeit lief schon seit etlichen Jahren. Bereits 2017 wurde der Bauabschnitt 03 im Bereich Konsumwehr fertig gestellt."Nach langer Planungsphase können wir nun endlich grünes Licht für das Rückhaltebecken geben", freute sich Bürgermeister Franz Jost, das Generationenprojekt endlich zur Umsetzung zu bringen und dankte gleichzeitig den Grundeigentümern, die bereit waren, die notwendigen Flächen zur Verfügung zu stellen, denn erst dadurch wäre es möglich gewesen, dieses Großprojekt zur Umsetzung zu bringen. "Sicherheit ist das Grundbedürfnis der Menschen. Mit einem Gesamtvolumen von 13,5 Millionen Euro wird hier ein maximaler Schutz für die Bevölkerung geschaffen", betonte auch Landesrat Johann Seitinger, der gleichzeitig die gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Gemeinden hervorhob. So werden die Kosten für das Rückhaltebecken zu 40 Prozent vom Land Steiermark gefördert, 49,8 Prozent schießt das Bundesministerium zu, 11,2 Prozent trägt die Stadt Fürstenfeld. 

200 Liegenschaften gelten als Hochwassergefährdet

Nach der Fertigstellung 2021 sollen 632 Einwohner, zahlreiche Siedlungsgebiete und Gewerbebetriebe bei Hochwasserereignisse der Feistritz und des Hühnerbaches geschützt sein. Denn mehr als 200 Liegenschaften und Objekte im Bereiche Altenmarkt und Fürstenfeld gelten als hochwassergefährdet. "Bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignisse kann die Abflussmenge des Hühnerbaches von 45 m3/s auf 12 m3/s reduziert werden. Die Einstaufläche würde dann rund 21 Hektar betragen, wobei die landwirtschaftlich genutzten Flächen weiterhin bewirtschaftet bleiben", erklärt Bürgermeister Franz Jost. Außerdem werden im Bereich der Rückhaltenanlage werden ökologische Begleitmaßnahmen umgesetzt, die eine Entwicklung einer gewässertypischen Flora und Fauna ermöglichen. 

Weitere Bauvorhaben:

  • 2. Bauabschnitt 2020/2021: im Kreuzungsbereich Hühnerbach mit Landstraße L 401 wird ein Entlastungsgerinne mit einem Doppel-Welldurchlass unter der L 401 hergestellt. Diese Maßnahme wird gemeinsam mit dem Ausbau der L 401 als künftiger S 7 Zubringer umgesetzt. 
  • In weiteren Bauabschnitten werden Hochwasserschutzdämme, -mauern, Pumpwerke sowie ein Entlastungsgerinne für den Katzelgraben errichtet.
Autor:

Veronika Teubl-Lafer aus Hartberg-Fürstenfeld

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