Ortskernakademie des Landes Steiermark
Masterplan für Fürstenfeld als Zentrum der Region
- Events wie die fünf Langen Einkaufsdonnerstage bringen insgesakt rund 70.000 Gäste in die Fürstenfelder Innenstadt.
- Foto: Waltraud Wachmann
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Bei der Ortskernakademie des Landes Steiermark wurde auch Fürstenfeld als "Best Practice"-Beispiel in der Stadtkernentwicklung hervorgehoben.
FÜRSTENFELD/LIGIST. Das Land Steiermark lud in Form einer Ortskernakademie zum landesweiten Austausch zur Stärkung von Stadt- und Ortskernen nach Ligist. Mehr als 120 Teilnehmenden aus Gemeinden, Regionalmanagements, LEADER-Regionen, Landesverwaltung und dem Bereich der Fachplanung nutzten die Veranstaltung, um erfolgreiche Beispiele, praxistaugliche Werkzeuge und konkrete Zugänge für die Ortskernentwicklung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei erfolgreiche Praxisbeispiele, darunter auch die strategische Gesamtsteuerung Fürstenfeldds.
Entwicklung fußt auf drei Säulen
Dabei konnte der Fürstenfelder Bürgermeister Franz Jost die Thermenhauptstadt als starkes regionales Zentrum präsentieren. Die Stadt liegt inmitten einer Region mit 100.000 Einwohnern im Radius von 30 Kilometern und ist das Zentrum von vier Thermen mit 1,3 Millionen Nächtigungen, Rund 30 Prozent des Umsatzes der Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt werden über Thermengäste lukriert. Zudem erläuterte der Stadtchef auch Fürstenfelds Masterplan für die Stadtentwicklung.
- Die Öko-Energie-Eigenproduktion, wie hier in der Pelletsholzvergaseranlage, bringt der Stadt auch Vorteile als Wirtschaftsstandort,
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Die drei wesentlichen Säulen sind der massive Ausbau der Ökoenergie-Eigenproduktion - damit einhegehend auch die Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts, eine klimafitte Adaption der Innenstadt - insbesondere des Hauptplatzes sowie eine Innenstadt-Entwicklung entlang klar definierter Zonen. Verfolgt werden die Ziele, weniger als zehn Prozent Leerstand und mehr als 3.300 Thermengäste pro Tag zu haben sowie einen Umsatz von 200 Millionen Euro jährlich zu machen.
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