16.10.2014, 07:28 Uhr

Alles, nur nicht den Mund verbieten lassen!

Das Kirchenfrauen-Kabarett lässt kein Auge trocken. (Foto: Lisa Feischl)
„Uns reicht’s!“ – So der Titel des neunten Programms des Kirchenfrauen-Kabaretts, das im Haus der Frauen – Erholungs- und Bildungszentrum das Publikum begeistert.
„Meine Frau hat mich mitgeschleift, aber ich bin ihr zutiefst dankbar dafür,“ so eine der zahlreichen Rückmeldungen nach dem Kirchenfrauen-Kabarett, das am 15. Oktober 2014 im Haus der Frauen – Erholungs- und Bildungszentrum in St. Johann bei Herberstein bei vollem Haus das Publikum begeisterte.
Kennen Sie den Unterschied zwischen Fortsetzungs- und Fortpflanzungstrieb? Wissen Sie Bescheid über die „Urknalllüge“ oder warum der Zölibat nach einer Interviewschulung für Priester verlangt? Wenn nicht, dann besuchen Sie das Kabarett und erfahren Sie auch gleich mehr über die Gefahren unbedingten kirchlichen Gehorsams.
Das Kirchenfrauen-Kabarett – das sind die fünf Vorarlbergerinnen Eva Fitz, Elisabeth Hämmerle, Gisela Meier, Maria Schimpfössl und Annemarie Spirk – möchte mit ihrem mittlerweile neunten Programm sensibilisieren, die Menschen zum Lachen anregen – aber auch zum Nachdenken. „Jedes Zitat, das wir verwenden, ist genau recherchiert und belegt. Wir erfinden dabei nichts und werden niemals müde, das zu betonen,“ so Eva Fitz.
Auf die Frage, wie die Männer in der Kirchenlandschaft auf ihr Programm reagieren, antwortet Gisela Meier: „Die Hohen hüllen sich in Schweigen und die ‚Normalen‘ kommen.“ Maßgeblich „schuld“ an der Geburt des Kirchenfrauen-Kabaretts 1993 waren übrigens hohe Kirchenmänner mit ihren Aussagen: „Die Kirche war nie leibfeindlich. Die Frau in der Kirche war immer total gleichberechtigt. Die Frau im Altarraum kann eine Gefahr sein. Es kommt dabei auf die Frau an.“
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