Eggenburg im Mittelalterfieber
Ritter, Gaukler und 200 Stände beim bereits 32. Fest
- Eggenburg verwandelte sich am Wochenende in eine Mittelalter-Stadt zurück.
- Foto: Markus Kahrer
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Eggenburg wurde wieder zur mittelalterlichen Ritterstadt. Beim 32. Mittelalterfest warteten Ritter, Gaukler und mehr als 200 Stände.
EGGENBURG. Schon zum Auftakt der 32. „Zeitreise ins Mittelalter“ wurde am Trainingsplatz des SK Eggenburg das Lagerleben eröffnet. Die ersten „Ritter“ schlugen ihre Zelte auf und ließen den Abend bei Lagerfeuer und Heimspiel-Atmosphäre ausklingen. Das Wetter konnte dabei machen, was es wollte – die Stimmung blieb standhaft. Am Samstag verlagerte sich das Geschehen schließlich in die historische Innenstadt. Die Eggenburger Altstadt wurde zur Bühne für eines der größten Mittelalterfeste Österreichs. Organisiert wird das "Fest" in der Krahuletzstadt jedes Jahr vom "Verein zur Erforschung des Mittelalters in Eggenburg" rund um Obmann Dominik Kraft und sein Team.
- Elmar und Sabrina reisen alle Jahre aus Wien zum Mittelalterfest nach Eggenburg an.
- Foto: Markus Kahrer
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Unter dem Motto „Zeitreise ins Mittelalter“ warteten Gaukler, Ritter, Akrobaten, Musiker und Händler auf das Publikum. Mehr als 200 Stände boten handwerkliche Waren, historische Gewänder und regionale Köstlichkeiten. Ritterturniere zu Pferd, Schaukämpfe, historische Musik und Tänze sorgten für ordentlich Spektakel. Dazu kamen Fahnenschwinger, ein Badehaus, Münzprägerei, Handwerksvorführungen, Lagerleben und ein Kinderprogramm. Kurz gesagt: Wer hier ohne Abenteuer nach Hause ging, war vermutlich am falschen Tor abgebogen.
- Ritterturniere zu Pferd, Schaukämpfe, historische Musik und Tänze sorgten für ordentlich Spektakel.
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Auch abseits des Marktes gab es einiges zu entdecken. Feuershows, eine mystische Nachtwächterführung, der Pestumzug, Kräuterwanderungen, Stadtführungen und Vorträge erweiterten das Programm. Besonders originell wurde es bei der Kostümprämierung. Eine Fachjury suchte an beiden Tagen die gelungensten Gewandungen und achtete dabei auf Authentizität, Pracht und themenbezogenen Einfallsreichtum. Die Prämierung fand auf der Bühne bei der Pestsäule statt. Die Anmeldung erfolgte beim Fraghäusl.
- Elmar und Sabrina reisen alle Jahre aus Wien zum Mittelalterfest an.
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Heuer konnte die Krahuletzstadt sogar stilecht mit der Bahn erreicht werden. Ein historischer Elektrotriebwagen 4061.13 mit zweiachsigen Spantenwagen brachte die Besucher vom Wiener Hauptbahnhof direkt zum Mittelalterfest nach Eggenburg. Nach Rittertum, Markt und Gauklerkunst ging es am Abend wieder zurück nach Wien.
- Auch Musica Salamanda spielte beim Mittelalterfest in Eggenburg auf.
- Foto: Elmar Raabl
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Auch zahlreiche bekannte Gesichter mischten sich unter das mittelalterliche Volk.Landesrat Anton Kasser, "Hausherrin" Bürgermeisterin Margarete Jarmer war ebenso dabei wie Stadt- und Gemeinderäte, darunter Werner Oppitz. Arbeiterkammer-Bezirkschef Andreas Riedl von der Arbeiterkammer Horn ließ sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen. Nationalratsabgeordneter Alois Kainz schaute wie jedes Jahr vorbei. Unter den Gästen waren außerdem Sonja und Mario Resch, Elmar Raabl mit seiner Sabrina sowie der Garser Gemeinderat Josef Wiesinger. Wenn am Sonntagabend schließlich der letzte Met – der traditionelle Honigwein aus Honig und Wasser – ausgetrunken war, hieß es für Eggenburg wieder Abschied vom Mittelalter. Die Ritter packten ihre Zelte, die Gaukler zogen weiter und die Krahuletzstadt kehrte zurück in die Gegenwart.
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