13 Stimmen entscheiden Volksbefragung
Windpark-Projekt Burgschleinitz-Kühnring gescheitert

Die Volksbefragung zum geplanten Windkraft-Projekt in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring brachte ein denkbar knappes Ergebnis. | Foto: panthermedia/NewAfrica
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  • Die Volksbefragung zum geplanten Windkraft-Projekt in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring brachte ein denkbar knappes Ergebnis.
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Die Volksbefragung zum geplanten Windkraft-Projekt in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring endete mit einer knappen Entscheidung. Mit nur 13 Stimmen Unterschied sprach sich eine Mehrheit der Bürger gegen die Errichtung der Windräder aus.

BURGSCHLEINITZ-KÜHNRING. Die Volksbefragung zum geplanten Windkraft-Projekt in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring brachte ein denkbar knappes Ergebnis. Geplant war die Errichtung von drei Windrädern zwischen den Ortschaften Zogelsdorf und Reinprechtspölla, um erneuerbare Energie in der Gemeinde zu fördern. 423 Bürger stimmten gegen das Vorhaben, 410 dafür. Damit setzte sich die Nein-Seite mit 50,78 Prozent durch, während 49,22 Prozent der Wähler das Projekt unterstützten. Letztlich entschieden lediglich 13 Stimmen über das Aus für die geplanten Anlagen.

Geplant war die Errichtung von drei Windrädern zwischen den Ortschaften Zogelsdorf und Reinprechtspölla, um erneuerbare Energie in der Gemeinde zu fördern.
  • Geplant war die Errichtung von drei Windrädern zwischen den Ortschaften Zogelsdorf und Reinprechtspölla, um erneuerbare Energie in der Gemeinde zu fördern.
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Insgesamt waren 1.118 Bürger zur Abstimmung berechtigt. 838 davon gaben ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 74,96 Prozent entspricht. Damit wurde die zuvor festgelegte Mindestbeteiligung von 40 Prozent deutlich überschritten, wodurch das Ergebnis verbindlich ist. Die hohe Beteiligung zeigt, wie stark das Thema Windkraft die Bevölkerung beschäftigt hat. MeinBezirk Horn telefonierte auch mit Bürgermeister Andreas Boigenfürst zum Thema der Volksbefragung. Boigenfürst bestätigte, dass er das Ergebnis der Bevölkerung ernst nehmen und bei künftigen Entscheidungen berücksichtigen werde. Die Kosten für die Befragung beliefen sich auf rund 10.000 Euro – bereits die Hälfte der Kosten der kommenden Volksbefragung in Sigmundsherberg. Allein die Briefwahlkarten hatten eine erhebliche Kostenlawine ausgelöst.

423 Bürger stimmten gegen das Vorhaben, 410 dafür.
  • 423 Bürger stimmten gegen das Vorhaben, 410 dafür.
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Besonders deutlich fiel die Ablehnung im Ortsteil Zogelsdorf aus: 81 Stimmen beziehungsweise 83,51 Prozent sprachen sich dort gegen das Projekt aus. Ganz anders das Bild in Reinprechtspölla, wo 69 Bürger und damit 65,71 Prozent für die Windräder votierten. In Kühnring, Amelsdorf und weiteren Ortsteilen war die Stimmung gemischt, teilweise mit leichten Mehrheiten für das Projekt.

Diese unterschiedlichen Ergebnisse führten am Ende zu einer knappen, aber klaren Gesamtentscheidung: Das geplante Windkraft-Projekt wird in der Gemeinde nicht umgesetzt. | Foto: VERBUND
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Diese unterschiedlichen Ergebnisse führten am Ende zu einer knappen, aber klaren Gesamtentscheidung: Das geplante Windkraft-Projekt wird in der Gemeinde nicht umgesetzt. Die Bürger haben damit das letzte Wort gesprochen, und künftige Projekte dürften erneut einer Volksbefragung unterzogen werden.

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