Besondere Impulse in Horn
Waldviertel setzt auf Hospiz und Trauerbegleitung
- Die einfühlsame Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen stand bei einer gemeinsamen Fortbildung der Waldviertler Hospizvereine im Mittelpunkt.
- Foto: Mobiles Hospiz Bezirk Horn
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Wie begleitet man Menschen in schweren Zeiten einfühlsam? In Horn stehen Hospizarbeit, ME/CFS und persönliche Trauer im Mittelpunkt.
HORN. Die einfühlsame Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen stand bei einer gemeinsamen Fortbildung der Waldviertler Hospizvereine im Mittelpunkt. Die Hospizbewegung Zwettl, das Hospiz Gmünd, der Hospizverein Waidhofen an der Thaya und der Verein Mobiles Hospiz Bezirk Horn luden ehrenamtliche Hospizmitarbeiter zu einem lehrreichen Vortrag ein. Lisa Haderer und Andrea Schwarz von Nordlicht, der ersten Einrichtung der CS Caritas Socialis zur Begleitung von Menschen mit ME/CFS, vermittelten wertvolle Einblicke in den Alltag Betroffener. Die Teilnehmer erhielten wichtige Impulse für ihre Arbeit im Hospizbereich und lernten die besonderen Herausforderungen kennen, mit denen Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis beziehungsweise Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS) konfrontiert sind. Nordlicht ist ein spezialisiertes Pflege- und Betreuungsangebot in Wien, das sich auch an Angehörige richtet.
- Von 31. Oktober bis 2. November 2026 sind Besucher in die Aufbahrungshalle der Stadt Horn eingeladen, sich auf persönliche Weise mit Verlust und Trauer auseinanderzusetzen.
- Foto: Mobiles Hospiz Bezirk Horn
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Wie unterschiedlich Trauer erlebt wird und wie wichtig es ist, ihr Platz zu geben, zeigt die Ausstellung „Trauerimpulse“ des Vereins Mobiles Hospiz Bezirk Horn. Von 31. Oktober bis 2. November 2026 sind Besucher in die Aufbahrungshalle der Stadt Horn eingeladen, sich auf persönliche Weise mit Verlust und Trauer auseinanderzusetzen. Die Ausstellung möchte einen geschützten Raum schaffen – unabhängig davon, wie lange ein Verlust zurückliegt oder in welcher Form er erlebt wurde. Im Mittelpunkt steht die Einladung, innezuhalten, der eigenen Trauer nachzuspüren und sich Zeit für Gefühle zu nehmen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Hospizmitarbeiter sind während der Öffnungszeiten vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Geöffnet ist am 31. Oktober und 1. November jeweils von 10.30 bis 18 Uhr sowie am 2. November von 10 bis 16 Uhr. Die „Trauerimpulse“ bieten damit Gelegenheit, sich bewusst mit dem eigenen Erleben auseinanderzusetzen und Trauer auf individuelle Weise Raum zu geben.
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