11. Tag des Wildes
Wild, Wald und Brauchtum lockten in die Altstadt

Beste Stimmung beim 11. Tag des Wildes.  | Foto: AMG
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Jagdhornklänge, eindrucksvolle Jagdhunde und regionale Wildspezialitäten lockten zahlreiche Gäste zum 11. Tag des Wildes nach Innsbruck. Neben Brauchtum und Unterhaltung stand vor allem die Arbeit der Tiroler Jägerinnen und Jäger im Mittelpunkt.

INNSBRUCK. Regenjacken, aufgespannte Schirme und nasses Kopfsteinpflaster prägten am Samstag das Bild in der Innsbrucker Altstadt. Doch vom Dauerregen ließen sich die Besucherinnen und Besucher nicht abschrecken. Rund um das Goldene Dachl wurde beim 11. Tag des Wildes trotz teils kräftiger Regenschauer musiziert, diskutiert und gefeiert. Der Tiroler Jägerverband lud zum großen Familienfest rund um Jagd, Wild und Natur und zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, mehr über die vielfältigen Aufgaben der Tiroler Jägerschaft zu erfahren.

Die Gäste des Tag des Wildes trotzten Wind und Wetter.  | Foto: AMG
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Bereits bei der Eröffnung rückte die Bedeutung der Jagd für Innsbruck in den Mittelpunkt. Bürgermeister Johannes Anzengruber betonte, dass rund 70 Prozent des Innsbrucker Stadtgebietes aus Naturraum bestehen und damit auch jagdbare Flächen umfassen. Die Jägerinnen und Jäger hätten deshalb auch innerhalb der Stadtgrenzen zahlreiche Aufgaben zu erfüllen, deren Umfang vielen Menschen oft nicht bewusst sei.

Natürlich waren auch wieder Vertreter der Stadt Innsbruck zu Gast. Im Bild Gemeinderätin Janine Bei, Bürgermeister Johannes Anzengruber und Bezirksjägermeister Franz Xaver Gruber. | Foto: AMG
  • Natürlich waren auch wieder Vertreter der Stadt Innsbruck zu Gast. Im Bild Gemeinderätin Janine Bei, Bürgermeister Johannes Anzengruber und Bezirksjägermeister Franz Xaver Gruber.
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Mehr als nur die Jagd

Für Anzengruber geht die Jagd weit über den eigentlichen Schuss hinaus. Sie sei eng mit Landwirtschaft, Tourismus und dem Schutz des Waldes verbunden. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessensgruppen sei entscheidend, um Lebensräume langfristig zu erhalten und den Wald als wichtigen Naturraum zu schützen.

In eine ähnliche Richtung argumentierte auch Abgeordneter zum Nationalrat Jakob Grüner. Er hob hervor, dass viele Menschen den Einsatz der Tiroler Jägerinnen und Jäger unterschätzen würden. Ein großer Teil ihrer Arbeit finde fernab der Öffentlichkeit statt und reiche von der Wildbeobachtung über die Pflege von Lebensräumen bis hin zur ganzjährigen Betreuung des Wildbestandes.

Abgeordneter zum Nationalrat Jakob Grüner fordert mehr Wertschätzung den Jägern gegenüber.  | Foto: AMG
  • Abgeordneter zum Nationalrat Jakob Grüner fordert mehr Wertschätzung den Jägern gegenüber.
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Die Stars auf vier Pfoten

Zu den Höhepunkten des Tages zählte einmal mehr die große Jagdhundepräsentation. Vom kleinen Erdhund bis zum eindrucksvollen Vorstehhund stellten die Hundeführerinnen und Hundeführer unterschiedliche Rassen und deren Aufgaben vor. Die Vorführung zog zahlreiche Schaulustige an und zeigte eindrucksvoll, welche Rolle die Hunde bei der Jagd übernehmen. Bereits in den vergangenen Jahren gehörte die Präsentation zu den Publikumsmagneten der Veranstaltung.

Die Jagdhunde waren wie immer die Stars des Tages.  | Foto: AMG
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Musik, Tanz und gelebte Tradition

Für die passende Atmosphäre sorgten Jagdhornbläser, Volksmusikgruppen und Trachtenvereine. Der Stubaier Jagdhornklang, die Tiroler Jagdhornbläser, die Hubertusbläser Tirol sowie die Höttinger Tanzlmusig brachten traditionelle Klänge in die Altstadt. Dazu zeigten die Trachtenvereine Senseler Volders, D'Burgstodler Hötting und Nordkettler Rum ihr Können und machten die Veranstaltung auch zu einem Fest des Tiroler Brauchtums.

Der Stubaier Jagdhornklang eröffnete wie immer den Tag des Wildes mit traditioneller Jagdmusik.  | Foto: AMG
  • Der Stubaier Jagdhornklang eröffnete wie immer den Tag des Wildes mit traditioneller Jagdmusik.
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Spiel, Spaß und Wissen für die Jüngsten

Trotz des regnerischen Wetters herrschte auch im Kinderbereich reger Betrieb. Im Kinderwald des Kreativbüros Efeuhof konnten junge Besucherinnen und Besucher spielerisch in die Welt der heimischen Wildtiere eintauchen. Bastelstationen, ein Wildtier-Quiz, selbst gestaltete Buttons und eine Tombola sorgten für Abwechslung, während gleichzeitig Wissen über Wald, Natur und Tierwelt vermittelt wurde. Gerade dieser Mix aus Unterhaltung und Umweltbildung machte den Tag des Wildes für viele Familien zu einem lohnenden Ausflug in die Innsbrucker Altstadt.

Die Kinder Konten sich im Kinderwald kreativ austoben.  | Foto: AMG
  • Die Kinder Konten sich im Kinderwald kreativ austoben.
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Von Handwerk bis Hightech

Abseits des Bühnenprogramms bot die Veranstaltung einen breiten Einblick in die Welt der Jagd. Besonders viele Interessierte fanden sich bei den traditionellen Handwerksständen ein. Dort zeigten Gamsbartbinder und Messerschmiede ihr Können und gaben Einblicke in jahrhundertealte Techniken. Gleichzeitig präsentierten Unternehmen moderne Jagdausrüstung und technische Hilfsmittel. Zu den Ausstellern zählten unter anderem Swarovski Optik mit ihren Ferngläsern, die Blaser Group sowie Denzel & Unterberger, die geländegängige Fahrzeuge präsentierten. So spannte sich der Bogen von traditioneller Handwerkskunst bis hin zu moderner Technik.

Zahlreiche Stände informierten rund um das Thema Jagd.  | Foto: AMG
  • Zahlreiche Stände informierten rund um das Thema Jagd.
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Für den kulinarischen Teil sorgten die Stadtschützen Innsbruck mit Spezialitäten vom heimischen Wild. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Speis und Trank und trotz des schlechten Wetters in der Altstadt zu verweilen und sich über Jagd, Natur und Regionalität auszutauschen.

Die Schützen St. Nikolaus tischten echte Wildspezialitäten auf.  | Foto: AMG
  • Die Schützen St. Nikolaus tischten echte Wildspezialitäten auf.
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Bestens ausgerüstet

Große Freude bei Heinz Auzinger: Beim Gewinnspiel der MeinBezirk-Redaktion im Rahmen des Tag des Wildes gewann er ein hochwertiges CL Pocket 8x25 Fernglas von Swarovski Optik. Für den Tiroler kommt der Gewinn genau zur richtigen Zeit. Denn das Fernglas soll ihn nicht nur künftig auf die Jagd begleiten, sondern schon bald auch auf eine besondere Reise. In naher Zukunft geht es für Heinz Auzinger nach Australien. Dort wird das neue Fernglas seinen ersten großen Einsatz haben und ihm dabei helfen, die Tierwelt und Landschaft des Kontinents aus nächster Nähe zu beobachten.

Heinz Auzinger (2. von links) ist der glückliche Gewinner eines Fernglases von Swarovski Optik. | Foto: AMG
  • Heinz Auzinger (2. von links) ist der glückliche Gewinner eines Fernglases von Swarovski Optik.
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Die MeinBezirk-Redaktion gratuliert herzlich zum Gewinn und wünscht viel Freude mit dem Fernglas sowie eine spannende Reise.

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