Corona-Virus
Appell: Bund soll Masken und Testmaterial bereitstellen

Die Bundesregierung will auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes setzen.
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  • Die Bundesregierung will auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes setzen.
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Die dritte Woche mit Ausgangsbeschränkungen beginnt, Tag 15. Und wir haben für euch den Überblick am heutigen Montag, 30. März.
Supermarktketten sollen ab Mittwoch, 1. April, Mund-Nasen-Schutz ausgeben, der dann im Geschäft verpflichtend zu tragen ist. Gefährdete Gruppen sollen verpflichtend vom Job freigestellt werden. Hier bedarf es noch Präzisierungen, so Landeshauptmann Peter Kaiser.

Aktuelle Corona-Fälle in KÄRTEN (Stand: Montag, 30. März, 22 Uhr): 268

  • Klagenfurt: 51
  • Völkermarkt: 42
  • St. Veit: 33
  • Klagenfurt Land: 32
  • Villach Land: 32
  • Wolfsberg: 28
  • Spittal: 24
  • Villach: 15
  • Feldkirchen:10
  • Hermagor: 1

Aktuelle Corona-Infizierungen in ÖSTERREICH (Stand: Montag, 30. März, 22 Uhr): 9.618

  • Tirol: 2.230
  • Oberösterreich: 1.562
  • Niederösterreich: 1.541
  • Wien: 1.300
  • Steiermark: 1.001
  • Salzburg: 909
  • Vorarlberg: 626
  • Kärnten: 268
  • Burgenland: 181

Schutzmaterial in Schwechat eingetroffen
Die AUA funktionierte ja bekanntlich eine Boeing zu einem Frachtflugzeug um. Damit kamen heute Nachmittag 30 Tonnen Schutzausrüstung am Flughafen Schwechat an. Zwei Flugzeuge landeten mit 14 Tonnen Schutzmasken und 18 Tonnen Schutzmäntel aus China.

Neue Teststrategie lässt auf sich warten

Der Bund hat schon vor längerer Zeit eine neue Teststrategie angekündigt, die bisher aber noch nicht fertiggestellt wurde. Daher teste das Land Kärnten nach wie vor nach den noch immer gültigen Vorgaben: Ein Test ist bei jenen Personen durchzuführen, "die die vollständigen Voraussetzungen für einen Krankheitsverdacht erfüllen". Asymptomatische Personen sind nicht zu testen. Die Anordnung für einen Test gibt dann die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) aus. 
Man findet die genauen Vorgaben hier: www.sozialministerium.at (Coronavirus – Rechtliches). 

Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner appellieren heute erneut an den Bund, die angekündigte neue Teststrategie rasch fertigzustellen.
Ebenso wurden in Kärnten die Kapazitäten für die Testauswertungen in den Laboren ausgeweitet. "Was aber begrenzt ist, ist das Material für die Laboranalyse. Daher können wir nicht die gesamte Kapazität ausnutzen", so Prettner, die schon vorige Woche beim Bund urgiert hat, das zugesagte Material zu schnell wie möglich bereitzustellen. 

Bitte Müll ordnungsgemäß entsorgen!

Die Müll- und Altstoffentsorgung findet in Kärnten ab Haus wie gewohnt statt. Das betrifft Hausmüll, Biomüll und – wo angeboten – Altpapier und gelben Sack. Die Altstoffsammelzentren sind derzeit nicht geöffnet. Umwelt-Landesrätin Sara Schaar bittet die Kärntner: "Wir unterstützen damit die Maßnahmen der Bundesregierung bestmöglich. Bitte lassen Sie daher derzeit Sperrmüll und Alttextilien zu Hause und überlasten Sie damit nicht den Hausmüll. Werfen Sie Abfälle nicht achtlos weg, entsorgen Sie diese nicht in der freien Landschaft entlang von Straßen und Wegen und bringen Sie Abfälle nicht zu den Altstoffinseln, wenn sie dort nicht hingehören. Halten Sie die aktuellen Ausgangsbeschränkungen ausnahmslos ein!"

Verstärkte Kooperation zwischen Land und Pensionistenverbänden

Bei den heutigen Sitzungen in Kärnten wurden auch die neuen Maßnahmen der Bundesregierung erörtert. Gesundheitsreferentin Beate Prettner bespricht das Ganze auch gerade mit Gesundheitsminister Anschober und den Referenten der anderen Bundesländer. Sie wird – was den Mund-Nasen-Schutz betrifft – urgieren, dass auch genügend Material zur Verfügung stehen muss.

Was den besonderen Schutz der Risikogruppen betrifft, so sind laut Kaiser "nähere Präzisierungen nötig". Den Arbeitgebern liegen Vorerkrankungen ihrer Mitarbeiter ja in den meisten Fällen nicht vor. 

Das Land Kärnten will sich nun verstärkt mit den Pensionistenverbänden im Land "zusammentun", die schließlich knapp 100.000 Mitglieder vertreten. Durch sie als "Sprachrohr" können wichtige Informationen verbreitet werden. 

Peter Kaiser zu aktuellen Zahlen aus Kärnten

Landeshauptmann Peter Kaiser bringt die Corona-Zahlen von 14.30 Uhr:
Zu diesem Zeitpunkt gab es in Österreich 9.299 Erkrankte, in Kärnten 262, was einem Anteil von 2,8 Prozent entspricht. 999 Österreicher werden im Krankenhaus betreut, 26 sind es in Kärnten (2,6 Prozent). Auf der Intensivstation sind davon 193 Österreicher bzw. zehn Kärntner (5,18 Prozent) untergebracht. 108 Personen sind verstorben, in Kärnten zwei (1,85 Prozent). Geht man von einem Anteil der Kärntner Bevölkerung an der österreichischen von 6,4 Prozent aus, so liege Kärnten bei den Corona-Zahlen deutlich unter dem Schnitt. 

Auffällig bei den Zahlen, so Kaiser: Am Anfang der Corona-Krise waren noch um einiges mehr Männer als Frauen von der Erkrankung betroffen. Dies nähert sich nun in Richtung 50:50 an. Man erkenne hier auch, dass Arbeitsfelder (Frauen in den systemrelevanten Berufen) hier auf geringem Niveau beginnen, hineinzuspielen. 

Die aktuellen Zahlen von 15 Uhr bezifferte das Gesundheitsministerium wie folgt:
9.377 Fälle – 179 im Burgenland, 261 in Kärnten, 1.533 in Niederösterreich, 1.535 in Oberösterreich, 855 in Salzburg, 958 in der Steiermark, 2.205 in Tirol, 616 in Vorarlberg und 1.235 in Wien.

Videobotschaft der Polizei St. Veit mit dem Appell "Daheim bleiben" – mehr dazu
"Wir bleiben für euch draußen, bleibt ihr zu Hause." – diese starken Sätze der Polizei St. Veit verbreiten sich derzeit auf Facebook und Co.: In einem knapp einminütigen Video dankt die St. Veiter Polizei der Bevölkerung.

www.daspackma.at wird erweitert – um Osterwunschliste
Das regionale Shoppingportal "Das pack ma!" zählt mittlerweile 2.000 Kärntner Anbieter. Nun wird es erweitert. Unter wunschliste.daspackma.at startet nun eine Osterwunschliste. Konsumenten können ihren Osterwunsch eintragen – z. B. ein bestimmtes Produkt, das sie schenken wollen. Die Kontaktdaten werden auch hinterlegt, es scheint aber nur der Name und der gesuchte Artikel öffentlich auf. 
Unternehmer finden im Gegenzug in ihrer Branche die speziellen Wünsche. Führen sie ein bestimmtes Produkt, können sie den potenziellen Kunden kontaktieren. Dieser erhält eine Nachricht per E-Mail. Die weitere Kommunikation findet zwischen Kunde und Betrieb statt.

Seit 16. März stieg die Zahl an Arbeitslosen in Kärnten um 12.700 Personen

Hauptbetroffen sind die Branchen Tourismus und Gastronomie, gefolgt von Bau und Handel.

Zahl der Corona-Arbeitslosen steigt auf 12.700 an

Kärnten: Alle Einrichtungen der Behindertenhilfe Corona-frei
Man habe schon früh begonnen, alle Vorkehrungen zu treffen und heute könne man sagen: "Der Alltag in den Kärntner Einrichtungen der Behindertenhilfe und Chancengleichheit läuft so normal, wie es angesichts des Ausnahmezustandes möglich ist", so Sozialreferentin Beate Prettner. Alle Einrichtungen sind bis heute Corona-frei, es gibt keinen positiven Fall. 

Einige Klienten, für die eine familiäre Betreuung sichergestellt werden konnte, sind nun zu Hause. Für alle anderen wurden Betreuungen in den Einrichtungen, in den Tagesstätten und Beschäftigungswerkstätten sichergestellt. Die Transporte finden unter strikter Einhaltung aller Auflagen statt. Sonderhygieneschulungen wurden und werden laufend – primär digital – durchgeführt. Dafür wurde auch eine spezielle Hygienefachkraft zugekauft. "Und ab heute werden die vom Land zur Verfügung gestellten Schutzmasken in allen Einrichtungen zur Verteilung gebracht", so Prettner. 

Die Tagsatz-Finanzierung wird trotz weniger Klienten auf dem 100-Prozent-Niveau belassen, damit die Einrichtungen den Personalstand halten können.Es gibt nun auch einen Personalpool für Vertretungen bzw. Personal-Abtausch.

Zahlen der genesenen Österreicher

Auch diese gibt es von 9.30 Uhr: 636

  • Burgenland: 10
  • Kärnten: 13
  • Niederösterreich: 86
  • Oberösterreich: 101
  • Salzburg: 43
  • Steiermark: 28
  • Tirol: 270
  • Vorarlberg: 47
  • Wien: 38

Stand innerhalb der Intensivmedizin
Österreichweit sind derzeit (noch) 1.071 Intensivbetten und 908 Beatmungsgeräte frei.

10.426 Anzeigen österreichweit seit 16. März

Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen gab es österreichweit 10.426 Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Corona-Verordnungen. Diese teilen sich so auf:

  • Burgenland: 80
  • Kärnten: 762
  • Niederösterreich: 815
  • Oberösterreich: 1.269
  • Salzburg: 349
  • Steiermark: 1.240
  • Tirol: 1.753
  • Vorarlberg: 593
  • Wien: 3.565

Diese Zahlen würden laut Innenminister Karl Nehammer signalisieren, dass es Bedarf zur Nachschärfung bei den Kontrollen gibt.

Stadt Villach zeigt auf: Informationen über Flughafen-Heimkehrer fehlen
Stadt Villach beklagt fehlende Information über Flughafen-Heimkehrer. Behörden bekommen werde Name noch Adresse der Personen. In Villach könnte dies auf 200 Personen zutreffen.
Die ganze Story!

Drei weitere Maßnahmen präsentiert

Die Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer fand gerade statt.
Kurz sagte: "Es ist ein Marathon." Und derzeit bemerke man "die Ruhe vor dem Sturm". "Die Maßnahmen wirken, aber wir müssen die Ausbreitung deutlich stärker drücken! Der Replikationsfaktor muss unter 1 sinken und mittelfristig in Richtung 0 verlaufen!"

Daher wird es eine Verschärfung der Maßnahmen geben, drei neue konkret:

  1. Verstärkter Schutz für besonders gefährdete Gruppen.
  2. Konsequente Einhaltung der Maßnahmen sicherstellen. Hier gibt es Nachschärfungsbedarf und Notwendigkeiten im Vollzug.
  3. Man setzt auf das Tragen von Masken.

Das Anstieg an Fällen, so Anschober, sei besorgniserregend. Diese Woche werden weltweit eine Million Infizierte erwartet, momentan sind es 723.000 und 34.000 Verstorbene. In Italien starben bereits 10.700 Menschen, in Spanien 6.800 und in Frankreich 2.600.

Auch die Lage in Österreich sei dramatisch – mit 9.131 Infizierten, 108 Todesfällen und 999 Patienten im Krankenhaus (Stand 11 Uhr).

Supermärkte verteilen ab Mittwoch Mund-Nasen-Schutz

Mund-Nasen-Schutz (MNS-Masken) wird voraussichtlich ab Mittwoch, wenn neue Lieferungen eintreffen, von den Supermarktketten verteilt. Man muss sie dann beim Einkauf tragen, mittelfristig sollen sie auch überall getragen werden, wo Kontakt stattfindet. Kurz warnt: "Sie schützen aber nicht vor einer Ansteckung, sondern es kommt nicht so leicht zu einer Übertragung durch die Luft. Sie sind kein Ersatz für das Abstandhalten!"
"So eine Maske kostet nicht viel, das wird nicht das Thema sein", so Kurz auf die Kosten für eine Maske. 

Besonderer Schutz von gefährdeten Gruppen

Zu den gefährdeten Gruppen gehören ältere Menschen und jene mit schweren Vorerkrankungen, vor allem mit Schwächung des Immunsystems. Im Laufe der Woche soll es für sie weitere konkrete Empfehlungen geben, weiters eine verpflichtende Freistellung vom Job bzw. die Möglichkeit von Home-Office – die Lohnkosten will der Bund in diesem Fall refundieren. 
Für die Stoßzeiten in Supermärkten soll es weitere Festschreibungen geben, damit die Abstandsregelungen eingehalten werden (z. B. Bodenmarkierungen). Die touristische Nutzung von Hotels wird per Erlass eingestellt. 
Außerdem will man die Schutzkonzepte in Spitälern weiter ausbauen – mit Zugangsbeschränkungen, Beschränkungen für Besuche (beides meist schon in Kraft) und dem Ausbau von Testungen.

Wie geht es mit Schulen und Universitäten weiter?

Man sei derzeit davon weit entfernt, Maßnahmen zu lockern. Wenn man einmal Maßnahmen lockern könne, werde man mit der Öffnung von Geschäften starten, nicht mit dem Fortsetzen des Unterrichts. Nächsten Montag folgt ein weiterer Bericht der Regierungsspitzen. 

Franz Josef Smrtnik bittet Eisenkappler "Bleibts daham"
Mit einem selbstgesungenen Lied will der Ortschef seine Gemeindebürger nochmals bitten zu Hause zu bleiben.

Kärntens Arbeiterkammer-Präsident fordert Anhebung des Arbeitslosengeldes
Tausende Menschen haben ihren Job verloren, Kurzarbeit war in ihrem Fall nicht möglich. Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach fordert deshalb eine Anhebung des Arbeitslosengeldes. "Im April droht eine neuerliche Kündigungswelle. Man darf die Menschen nicht mit ihren Existenzängsten alleine lassen!"
Die Regierung müsse schnell handeln. An Unternehmen ergeht die Bitte, das Kurzarbeitsmodell zu nutzen!

Lagerhäuser bieten Hauszustellung an

Die Lagerhäuser führen nun auch Hauszustellungen ein. Denn bemerkbar macht sich bei vielen Kunden der Wunsch, in Garten oder auf dem Balkon aktiv zu werden. Man kann – wie bisher im Online-Shop –, aber auch im regionalen Lagerhaus per E-Mail oder Telefon Bestellungen aufgeben. Dann wird bequem nach Hause geliefert. 
Bestellen kann man etwa Blumenerde oder Pflanzen, Baustoffe oder Heizmaterial. 

In Kärnten bieten dies folgende Lagerhäuser an:

  • Lagerhaus Klagenfurt
  • Lagerhaus Lavanttal
  • Unser Lagerhaus Warenhandelsgesellschaft mit Standorten in Bleiburg, Eberndorf, Winklern, Velden, St. Jakob, Villach, Völkermarkt, Bauzentrum Klagenfurt, Poggersdorf, Gmünd, Treibach, Spittal, Radenthein, Friesach, Hermagor, Feistritz, Pusarnitz und Feldkirchen

Die ganze Story hier!


Auch Campingplätze und Privatvermieter bis 13. April geschlossen

Was die Schließung von Beherbergungsbetrieben betrifft, hat der Bund von allen Bundesländern einheitliche Regelungen verlangt. Von den Bezirksverwaltungsbehörden wird nun eine derzeit gültige Verordnung mit Dienstag, 0 Uhr, außer Kraft gesetzt (siehe weiter unten). Die neue Verordnung tritt zum selben Zeitpunkt nach Kundmachung im Landesgesetzblatt in Kraft. 

Die Maßnahmen werden sogar noch verschärft: Das Betreten von sämtlichen Beherbergungsbetrieben (auch Privatzimmervermieter und Campingplätze) ist durch Gäste im ganzen Land untersagt. Ausnahmen gibt es zur Sicherstellung von systemrelevanten und infrastrukturellen Einrichtungen sowie zur Aufrechterhaltung von Baustellen. 

Bisher erteilte Ausnahmebewilligungen bleiben aufrecht. Hoteliers müssen keinen neuen Antrag stellen. Geöffnet sind derzeit landesweit 74 Betriebe. Die Verordnung wird vorerst bis 13. April befristet.  

"Bleib z'haus – sortier aus!" – mehr dazu
Die Initiative „bleib z'haus - sortier aus" soll bedürftigen Personen in Zeiten der Corona Krise zugute kommen und gleichzeitig wieder Platz im Kleiderschrank schaffen.

13 Kärntner genesen

13 Kärntner – fünf mehr als gestern – sind mittlerweile wieder gesund. 
26 Personen befinden sich momentan im Krankenhaus, davon zehn auf der Intensivstation. 
3.304 Testungen wurden in Kärnten bisher durchgeführt.

"Corona-Party" in Griffen

Die Polizei musste gestern Abend in Griffen einschreiten. Ca. 15 Personen hatten sich zu einer lautstarken Feier getroffen. Ein Beamter wurde sogar attackiert. Pfefferspray kam zum Einsatz. Vier Haupttäter wurden festgenommen.
Mehr dazu hier!

Update vom Bundesheer
Derzeit sind über 200 Soldaten in Kärnten im Einsatz. Sie unterstützen die Gesundheitsbehörden an den Kärntner Grenzen und haben dabei gemeinsam (inklusive Güterverkehr) schon rund 25.000 Personen kontrolliert.
Rund 50 Soldaten, Zivildiener aus Heereslogistikzentren und Heeresspitzensportler helfen immer noch bei Lagerarbeiten bei Lebensmittelkonzernen. Diese Tätigkeiten werden aber Ende der Woche eingestellt. Soldaten der Militärmusik helfen überdies im Adeg-Lager Wolfsberg.

Am Freitag fand die erste Angelobung unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Klagenfurter Windisch Kaserne statt.

Bezirk Spittal: Beherbergungsbetriebe und Seilbahnen dürfen nicht wieder öffnen
Beherbergungsbetriebe und Seilbahnen dürften ab Dienstag im Bezirk Spittal ihren Betrieb wieder aufnehmen. Und auch Hermagor hat nun eine gleichlautende Verordnung veröffentlicht. Dies ist jedoch ein rein formaler Akt. Die Sperre bleibt aufrecht, das Land hat die weitere Sperre verordnet.
Zum Artikel geht es hier!

Im Bezirk Spittal dürften Seilbahn- und Beherbergungsbetriebe wieder aufsperren.
  • Im Bezirk Spittal dürften Seilbahn- und Beherbergungsbetriebe wieder aufsperren.
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Die Polizei warnt vor "Corona-Betrügern"

Achtung! Falsche Polizisten sind mit Fieberthermometer unterwegs. In Flattach haben sie so eine "Verkehrskontrolle" durchgeführt.
Zum Beitrag geht es hier!

Offizielle Zahlen von 8 Uhr bzw. 9.30 Uhr

Die neuen offiziellen Zahlen des Gesundheitsministeriums um 8 Uhr: 49.455 Corona-Tests wurden mittlerweile durchgeführt, bei 8.813 davon wurde das Virus nachgewiesen.
Das wären 2.001 in Tirol, 1.509 in Oberösterreich, 1.386 in Niederösterreich, 1.116 in Wien, 929 in der Steiermark, 849 in Salzburg, 606 in Vorarlberg, 246 in Kärnten und 171 im Burgenland.

Weltweit gibt es mit Stand 8 Uhr 723.328 bestätigte Fälle. 

Die Todesfälle (Stand: 9.30 Uhr): 108

  • Burgenland: 3
  • Kärnten: 2
  • Niederösterreich: 28
  • Oberösterreich: 7
  • Salzburg: 7
  • Steiermark: 24
  • Tirol: 13
  • Vorarlberg: 1
  • Wien: 23

Mit Stand 9.30 Uhr befanden sich österreichweit 999 Personen im Krankenhaus, davon 193 auf der Intensivstation – in Kärnten 26 bzw. zehn.Alltagshelden in der Corona-Krise – zur Story
In der Corona-Krise gibt es Berufsgruppen, ohne die das Leben tatsächlich still stehen würde. Zu den Alltagshelden zählen auch Mitarbeiter der St. Veiter Reinigungsfirma "Karnath Facility Services", die kärntenweit vornehmlich in Stiegenhäusern, Büros von Firmen und Privathaushalten für Sauberkeit und Hygiene sorgen.

Prozentueller Anstieg wieder leicht gestiegen
23 Fälle mehr als gestern um 8 Uhr verzeichnet Kärnten – das ist ein Anstieg um 10,3 Prozent. In den zwei Tagen zuvor war der Anstieg geringer (7,9 und 9,3 Prozent).

Der Anstieg der Fälle, jeweils um 8 Uhr

Städtevergleich: Zahlen in den Landeshauptstädten

Wir haben uns einmal die Corona-Zahlen der Landeshauptstädte angesehen (Stand: Montag, 6 Uhr). Mit 1.103 Fällen ist Wien natürlich die traurige Spitze, 287 Fälle sind es in Innsbruck, 217 Fälle in Graz, 196 in Linz, 149 in Bregenz, 105 in Salzburg, jeweils 48 in Klagenfurt und St. Pölten und zehn in Eisenstadt.

Philip Kucher: "Die Lage kann sich täglich ändern!"
Klagenfurts Rotkreuz-Bezirksstellenleiter und Nationalratsabgeordneter Philip Kucher über die Veränderung, die "Corona" für das Rote Kreuz mit sich bringt. "Wir alle sollten Teil des ,Teams Gesundheit' werden", sagt er und berichtet, dass es auch für die "Rotkreuzler" keine gemeinsamen Kaffee- und Essenspausen mehr gibt.
Das ganze Interview hier!

Auf der Suche nach der Dunkelziffer

Immer mehr Patienten in Österreich müssen stationär behandelt werden, gestern waren es über 900. Die neuen Zahlen von heute stehen noch aus. Es gibt aber auch Positives zu berichten: Landeshauptmann Peter Kaiser berichtete gestern von acht genesenen Kärntnern. 

Die Statistik Austria wurde vom Bund beauftragt, in dieser Woche (Dienstag bis Donnerstag) einen epidemiologischen Großtest durchzuführen. Ziel ist, daraus abzuleiten, wie groß die Dunkelziffer an Corona-Fällen in Österreich ist. 2.000 Österreicher (130 Kärntner) werden via RSB-Brief direkt angesprochen und müssen sich verpflichtend testen lassen.

Kärnten prüft außerdem den niederösterreichischen Weg, wo Pflegekräfte für die 24-Stunden-Betreuung aus osteuropäischen Staaten eingeflogen werden. Womöglich wäre das auch für unser Bundesland eine Lösung.

Ansturm auf die Soforthilfe

Stark im Einsatz waren am Wochenende die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer. Denn es galt, die Anträge für Soforthilfe aus dem Härtefallfonds (bis 1.000 Euro in der ersten Phase) abzuarbeiten. Bis Sonntag hätten fast 4.000 Kärntner Kleinstunternehmen einen Antrag gestellt.
Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl deckte nun aber auch noch Verbesserungsbedarf auf. 6.000 Betroffene österreichweit hätten keinen Anspruch auf die Soforthilfe. Mehr dazu in diesem Beitrag!

Die wichtigsten Nummern für Sie

Bei Verdacht auf Erkrankung: 1450 – 24 Stunden

Bei allgemeinen Fragen (AGES): 0800 555 621 – 24 Stunden

Kärntner Nummer für allgemeine Corona-Gesundheitsfragen: 050 536 53 003 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

Kärntner Nummer für freiwillige Helfer: 05 09 144 20 20 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

--> Alle Informationen zum gestrigen Sonntag hier!

Hilfsangebote in den Bezirken:
schautaufeinander.meinbezirk.at

--------

Zum Nachlesen

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

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