Der Weg aus der Corona-Krise
Lasst es uns wie die Schweden machen!

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"Ein Anhänger einer Sekte, der Tegnell-Jünger, ist für Argumente nicht zugänglich.", so lautet das Paradeargument der Schwedenkritiker. "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.", so lautet das Paradeargument der Schwedenbefürworter. Schweden hat das Zeug unsere Gesellschaft zu spalten. Und Schweden hat das Zeug unser Land aus der Corona-Krise zu führen.

Schweden, ein Land das sich die Freiheit herausnimmt den eigenen Weg zu gehen. Ein Land, dem man nicht mit dem Argument kommen kann, es habe um 5.000 Todesopfer mehr als notwendig, mehr als in vergleichbaren Ländern wie Österreich. Ein Land, das es in Kauf nimmt täglich mehr Corona-Tote als andere Länder zu haben. Ein Land, das einer zweiten Welle mit Gleichmut entgegen sieht.

Ein Land das weiß, dass Freiheit und ein uneingeschränktes Sozialleben seinen Preis hat. Und ein Land das weiß, dass man Corona nur mit einer langfristigen Strategie beikommen kann - der Strategie zu lernen mit dieser Krankheit zu leben (Anders Tegnell).

Wir könnten wieder beginnen für Schweden zu argumentieren, die nur 14 Stunden Verlust an Lebenserwartung nennen, dass wir viel mehr Zeit vor unseren Bildschirmen mit Corona-Nachrichten vertan haben, dass nur einer in 2.000 bis dato mit Corona gestorben ist. Oder dass Bewegungsmangel ein viel schlimmeres Problem in unsere Gesellschaft als Corona darstellt. 

Oder dass in diesem Jahr bereits mehr als 5 Millionen Menschen verhungert sind, währenddessen wir alle Kräfte gegen Corona mobilisieren. Oder dass es dieses Jahr weltweit bereits 22 Millionen Abtreibungen gegeben hat, und dass wir die Geburt sehr wohl schon in die Hand genommen haben, aber das Sterben noch lange nicht.

Aber hier kommt das Entscheidende. Die Schweden können sich den eigenen Weg den sie gehen wollen einfach aussuchen, ungeachtet aller Argumente und Kritik die auf sie niederprasseln. Es ist einfach die Entscheidung Schwedens, und Schweden ist dafür niemanden Rechenschaft schuldig.

Niemand muss sich dem anschließen. Viele Menschen wenn sie 5.500 Tote hören meinen automatisch der schwedische Weg hätte versagt, vor allem wenn sie diese Zahl mit den 700 in Österreich in einer Milchmädchenrechnung vergleichen. Sie sehen auch einige Tote pro Tag als "Beweis" dass das Experiment fehlgeschlagen ist. Oder eine Aussage von Tegnell. Oder 22 hoch kompetente Experten.

Ich gestehe jedem aus ganzem Herzen zu für den österreichischen Weg zu plädieren, aber es ist ganz wesentlich auch jenen die den schwedischen Weg für besser halten genauso diese Meinungsfreiheit und diese Entscheidungsfreiheit zuzugestehen.

Es ist wichtig den bestmöglichen Respekt jenen zukommen zu lassen, die anderer Meinung sind. Jeder hat das Recht seine Meinung zum Ausdruck zu bringen, und das ist gut so. Wirklich gut so, denn dies nennt sich Meinungsfreiheit, und dies ist die Basis unserer Demokratie.

...

Aber hier kommt nun das wirklich, wirklich Entscheidende. Auch Österreich und andere Länder können sich für den Weg Schwedens entscheiden, und sich endlich vom Damoklesschwert des Virus befreien. Es gibt wieder Maskenpflicht? Es gibt wieder Reisewarnungen? Natürlich gibt es diese, und diese wird es auch weiterhin über Monate und Jahre geben, da das Virus nicht von unserem Planeten verschwunden ist, bzw. höchstwahrscheinlich auch nie verschwinden wird.

Das Recht jener, die sich vor Corona schützen wollen, endet dort,
wo das Recht jener, die ein freies Leben führen wollen, beginnt.

Solange wir uns der Sisyphus-Arbeit verschreiben das Virus eindämmen zu wollen, werden wir nicht mehr frei sein. Unsere Welt ist zu einem Gefängnis geworden. Wenn man in Prag wohnt, man nicht mehr nach Rumänien fahren kann um in Estland einreisen zu können, dann stimmt etwas nicht.

Lasst uns die Karte mit den Reisewarnungen wirklich bewusst ansehen - Freiheit sieht anders aus. Es gibt weltweit nur mehr "hohes Sicherheitsrisiko" oder "Reisewarnung" darauf zu sehen. Wir, die wir den Eisernen Vorhang voller Stolz abgebaut haben, wir, die wir voller Stolz die Grenzen innerhalb der Europäischen Union abgebaut haben, haben keinerlei Scham in der selben Geschwindigkeit all diese Grenzen wieder aufzubauen.

Es galt vor einigen Monaten das sinnvolle Ziel die medizinischen Einrichtungen nicht überlasten zu wollen und die Kurve flach zu halten. Aber was ist daraus geworden? Ein Lockdown-Dauerzustand der nicht mehr die medizinischen Einrichtungen schützt, sondern sich dem nicht durchführbaren Ziel widmet das Virus auf Null bringen zu wollen? Und dies unter Einschränkung der Grundrechte?

Schweden hat gezeigt, dass es ohne großartigen Lockdown erfolgreich durch die Krise kommen kann, erfolgreich durch diese Krise gekommen ist, und andere Länder werden folgen. Und wir sollten nicht bei den Letzten mit dabei sein, die dies nach langen, schmerzhaften Einschränkungen einsehen müssen.

Es ist einfach die Entscheidung Österreichs, und Österreich ist dafür niemanden Rechenschaft schuldig.

Ich glaube es wurde genug geredet. Lasst es uns endlich so wie die Schweden machen!

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Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren!

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