10.05.2018, 08:00 Uhr

Die Hexe schießt auf untrainierte Rücken

Eine schlechte Bewegung bei der Gartenarbeit kann zum Hexenschuss führen. (Foto: highwaystarz / Fotolia)

Wenn es nach einer schlechten Bewegung plötzlich im Rücken schmerzt, helfen wärmende Bäder. Schonung ist eher schädlich.

Der Name Hexenschuss rührt angeblich von der früheren Vermutung, böse Hexen würden Krankheiten in Form von Pfeilen auf die Menschen feuern. Tatsächlich fühlt sich das plötzliche, heftige Einsetzen des Schmerzes für den Betroffenen ein wenig wie ein Angriff aus dem Hinterhalt an. Im Fachjargon auch Lumbago oder akute Lumbalgie genannt, tritt der Hexenschuss meistens nach bestimmten Bewegungen wie beispielsweise dem Heben eines schweren Gegenstands auf. Gerade die Gartenarbeit kann sich hier als tückisch herausstellen.

Rücken vorbeugend stärken

Mit ihren vermeintlichen Pfeilen trifft die Hexe besonders gerne schwache Rückenmuskulaturen. Wer etwa aufgrund seines Berufs oder der Freizeitgestaltung ständig sitzt und kaum bis gar keinen Sport betreibt, ist eher von einem Hexenschuss betroffen. Die gute Nachricht ist, dass bereits leichte Aktivitäten wie Stiegensteigen oder Dehnungen während des Arbeitsalltags unseren Rücken stärken. Wenn die Hexe dann doch zugeschlagen hat, lindern wärmende Bäder oder Pflaster die Beschwerden. Trotz Schmerzen sollten Betroffene den Rücken nicht allzu sehr schonen. Halten die Symptome mehr als drei Tage lang an, sollte man einen Arzt aufsuchen.
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