25.10.2017, 17:00 Uhr

Vorsicht bei schmerzenden Beinen beim Spazieren

Die Schaufensterkrankheit bleibt oft lange unbemerkt, da die Durchblutungsstörung langsam voranschreitet. (Foto: spuno / fotolia)

Die im Volksmund bekannten Begriffe „Schaufensterkrankheit“ und „Raucherbein“ sind ernstzunehmende Erkrankungen der Bein- oder Arm-Arterien.

Ärzte sprechen dann von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz PAVK. Die Gefäße verengen sich, womit die Blut- und Sauerstoffversorgung der Glieder gestört ist.

Oft verkannte Symptome

Die PAVK wird von den Betroffenen oft lange Zeit nicht erkannt, denn sie entwickelt sich schleichend und ruft vielfach erst im höheren Alter Beschwerden hervor. Charakteristisch für die Erkrankung ist, dass man zu Beginn nach einer gewissen Gehstrecke Schmerzen verspürt – meist in der Wade. Damit signalisiert die Muskulatur, dass sie unter Sauerstoffmangel leidet. In späteren Stadien der Erkrankung zwingen die Schmerzen zu regelmäßigen Erholungspausen – deshalb wird sie Schaufensterkrankheit genannt. Unbehandelt wird die Durchblutungsstörung immer schlimmer. Rechtzeitig behandelt können Schmerzen auch in Ruhe (z. B. im Bett), offene Beine sowie im schlimmsten Fall die Amputation verhindert werden.

Rauchstopp hilft

Risikogruppen für die PAVK sind insbesondere Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck. Häufig und früh sind Raucher betroffen, da Nikotin Gift für die Gefäße ist. Ein Rauchstopp lohnt sich, denn bereits nach kurzer Zeit sinkt das Risiko für eine PAVK auf jenes eines Nichtrauchers.

Lesen Sie hier mehr über die periphere arterielle Verschlusskrankheit...


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