01.06.2017, 09:00 Uhr

Was die Nieren in Schwung hält

1,5 - 2 Liter Wasser sollten Sie Ihren Nieren zuliebe täglich zuführen - bei Hitze und starkem Schweißverlust noch mehr. (Foto: sebra - Fotolia.com)

Unsere Nieren gleichen einer körpereigenen Müllabfuhr. Sie reinigen den Organismus und befördern Stoffwechselabfälle über den Urin „nach draußen“. Damit das raffinierte System gut arbeiten kann, ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung wichtig.

300x pro Tag filtern unsere Nieren die gesamte Blutmenge. Insgesamt 1.500 Liter Blut fließen also täglich durch beide Filterorgane, die ganz nebenbei auch den Blutdruck regulieren und Hormone produzieren. Würden sie ausfallen, hätte das lebensbedrohliche Konsequenzen zu Folge. Ein guter Grund, um dem bohnenförmigen Organ ein wenig unter die Arme zu Greifen.

Wasser marsch!

Wasser ist der beste Kooperationspartner der Nieren. Eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern pro Tag sorgt dafür, dass ausreichend Urin produziert und aus dem Körper geleitet wird. Bei Hitze steigt der Flüssigkeitsbedarf. Ebenso dürfen sich sportlich aktive Menschen ein Gläschen (Wasser) mehr gönnen. Neben Leitungs- und Mineralwasser sind Kräutertees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte empfehlenswerte Getränke.

Der Farbtest

Sie sind sich nicht ganz sicher, ob Sie tatsächlich genug trinken? Ein Blick in die Toilettenmuschel gibt rasch Aufschluss darüber. Wer gut mit Flüssigkeit versorgt ist, hat in der Regel einen durchsichtigen bis blassgelben Urin. Nehmen wir hingegen zu wenig Flüssigkeit zu uns oder verlieren diese bei starkem Schwitzen oder im Zuge einer Durchfallerkrankung, dann muss der Körper Wasser sparen. In diesem Fall ist der Harn dann sehr konzentriert und dunkelgelb gefärbt.

Balsam für die Nieren

Neben Wasser freuen sich die Nieren auch über eine gesunde Ernährung mit mäßiger Salzzufuhr. Lassen Sie den Salzstreuer öfters mal links liegen und würzen Sie stattdessen mit frischen Kräutern. Apropos „meiden“: Auch um Zigaretten und Schmerzmitteln sollten Sie Ihrer Nieren zuliebe einen großen Bogen machen. Über einen längeren Zeitraum eingenommen können selbst rezeptfreie Schmerzmittel Schaden anrichten.

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