04.10.2017, 08:04 Uhr

Welttierschutztag: Ein Tag im Zeichen unserer treuesten Begleiter

Am 04. Oktober ist Welttierschutztag. (Foto: Pixabay)

Heute, am 04. Oktober, ist Welttierschutztag. Dieser internationale Aktionstag wurde ins Leben gerufen, um auf das durch den Menschen verursachte Tierleid aufmerksam zu machen. Weltweit wird der Tag genützt, um auf drängende Probleme im Tierschutz hinzuweisen.

„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“- Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, um 570 v. Chr. – nach 510 v. Chr.

Historisches zum Welttierschutztag

1931 wurde der Welttierschutztag auf Forderung des deutsch-jüdischen Schriftstellers Heinrich Zimmermann ins Leben gerufen, um auf die Rechte der Tiere aufmerksam zu machen. Gewählt wurde hierfür bewusst der 04. Oktober, welcher auch der Namenstag von Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, ist. Weltweit öffnen heute viele Tierschutzverreine, Notauffangstationen und Tierheime ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Zudem gibt es zahlreiche Info-Veranstaltungen, um auf aktuelle Themen und Problematik im Tierschutz aufmerksam zu machen. 

Tierschutz ist Facettenreich

Tiere sind unsere wohl wichtigsten Begleiter im Leben. Sie sind die ersten, die uns begrüßen, wenn wir nach einem anstrengenden Arbeitstag nachhause kommen und trösten uns, wenn es uns schlecht geht. Ein spielender Hund zaubert den meisten ein Lächeln ins Gesicht – und nicht umsonst sind witzige Tiervideos im Netz ein absoluter Hit. Trotzdem werden auch Haustiere oft nicht artgerecht gehalten oder landen nach nur kurzer Zeit wieder im Tierheim.
Der heutige Tag gilt all jenen, die sich aktiv für das Tierwohl einsetzen.
Sei dies als Notauffangstelle, in der Pflege von obdachlosen Tieren oder durch die Aufklärung, wenn es um das kompromisslose Verbot von Tierversuchen oder die Missstände in der Massentierhaltung geht. Seit einigen Jahren scheint hier, vor allem in Österreich, ein positiver Trend zu spüren zu sein. So kann man zum Beispiel helfen, indem man seine Ernährung ändern, ein Haustier aus dem Tierheim adoptiert, anstatt es beim Züchter zu kaufen, oder an Hilfsorganisationen spendet.

Vegetarische und Vegane Ernährung im Trend

Rund 9% der Österreicher leben mittlerweile vegan oder vegetarisch. Mit steigender Tendenz halten wir uns hier lobenswert unter den größten Anteilen an Nicht-Carnivoren der Welt. Veganismus wird immer mehr zum Thema. Dokumentationen wie „What the Health“ und „Cowspiracy“ erzählen über die verheerenden Folgen von Fleisch- und Milchkonsum für unsere Gesundheit und die Umwelt. So zählen zum Beispiel die CO2-Emissionen von Rinderhaltung für die Fleischproduktion zu den größten Problemen des Klimaschutzes.
Mit den Fortschritten in der Lebensmitteltechnologie und dem Auftretten von immer mehr pflanzlichen Alternativen gestaltet sich ein vegetarisches oder veganes Leben zunehmend einfacher.
Lecker » So sind zum Beispiel unsere geliebten Manner-Schnitten „von Natur aus“ vegan. Auch Oreo Kekse, Mohnnudeln und viele Laugenbrezeln kommen ganz ohne tierische Produkte aus.

Helfen in der Steiermark

» Die meisten Organisationen freuen sich über Sachspenden oder Hilfe durch Tierfreunde. Einige Vereine haben auf ihren Websites auch Amazon Wunschlisten von denen man etwas kaufen kann. Generell gilt: jede Hilfe ist erwünscht und auch erbeten. 

Mehr zum Thema Welttierschutztag:

+ Welttierschutztag am 4. Oktober 2017
+ Was der Mensch (nicht nur) am Welttierschutztag bedenken sollte
+ Tierschutz macht Schule

Außerdem Interessant
» Einen Vergleich über die Tierschutzorganisationen, ihre Transparenz, Themengebiete und Aktionsräume findet man HIER

*Quelle: Statista.com
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 04.10.2017 | 08:42   Melden
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Brigitte Katzensteiner aus Liezen | 04.10.2017 | 12:58   Melden
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Helga Amh aus Bruck an der Leitha | 04.10.2017 | 13:11   Melden
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Monika Pröll aus Rohrbach | 04.10.2017 | 15:09   Melden
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Karl Aldrian aus Graz-Umgebung | 04.10.2017 | 19:41   Melden
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Hans Baier aus Graz-Umgebung | 04.10.2017 | 20:49   Melden
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Kerstin Kögler aus Land Steiermark | 05.10.2017 | 10:38   Melden
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