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Die Burgruine Lichtenegg lebt durch freiwilliges Engagement

Hoch über Wartberg erhebt sich die Burgruine Lichtenegg. | Foto: KK
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  • Hoch über Wartberg erhebt sich die Burgruine Lichtenegg.
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Hoch über dem Ortsteil Wartberg erhebt sich die Burgruine Lichtenegg, deren Erhaltung seit beinahe einem Jahrhundert im Mittelpunkt eines engagierten Vereins steht. Der „Verein zur Erhaltung der Burgruine Lichtenegg“, gegründet im Jahr 1929, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das historische Bauwerk zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

ST. BARBARA. An der Spitze des Vereins steht ein Vorstand unter der Leitung von Obfrau Eveline Mautner, unterstützt von einem Team aus Funktionären und freiwilligen Helferinnen und Helfern. Dieses Engagement bildet die Grundlage dafür, dass die Burgruine Lichtenegg nicht nur erhalten bleibt, sondern auch ein beliebter kultureller Treffpunkt und Ausflugsziel ist.

Geschichte und Führungen in der Burg

Die Ursprünge der Burg reichen bis ins Mittelalter zurück, erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1290. Nachdem die Anlage im späten 18. Jahrhundert zunehmend verfiel, wurde im Jahre 1929 ein Verein zur Erhaltung der Burgruine Lichtenegg ins Leben gerufen. Seither bemühen sich viele Freiwillige um das Schicksal dieses Wahrzeichens von Wartberg im Mürztal.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1290.  | Foto: Burgverein
  • Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1290.
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Heute präsentiert sich die Burgruine als ein Ort von regionaler Geschichte und Kultur. Ein zentraler Bestandteil ist dabei das Burgmuseum, das in mehreren Räumen im Turm untergebracht ist. Dort werden Exponate aus dem bäuerlichen Leben der Region, historische Maschinen, alte Waffen sowie Urkunden und Bilddokumente ausgestellt.

An der Burg werden immer laufende Renovierungen durchgeführt, im Herbst soll die mauerkrone drankommen.  | Foto: KK
  • An der Burg werden immer laufende Renovierungen durchgeführt, im Herbst soll die mauerkrone drankommen.
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Besucherinnen und Besucher erhalten so einen Einblick in die Vergangenheit der Umgebung und der Burg selbst.  Ein besonderes Erlebnis bietet zudem der Aufstieg auf den Aussichtsturm. Wer die zahlreichen Stufen bewältigt, wird mit einem weiten Blick über das Mürztal belohnt. Ergänzt wird das Angebot durch Führungen, die nach Voranmeldung durchgeführt werden.

Ausschank und Blick in die Zukunft

Neben der historischen Vermittlung legt der Verein auch Wert auf Aufenthaltsqualität. Von Freitag (ab 15 Uhr) sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen (ab 14 Uhr) ist der Verein zur Erhaltung der Burgruine Lichtenegg in der Burgschenke für seine Gäste da und verwöhnt diese in gewohnter Art und Weise mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Obfrau Eveline Mautner (links) wird von einem Team aus Funktionären und freiwilligen Helferinnen und Helfern im Verein unterstützt. | Foto: Burgverein
  • Obfrau Eveline Mautner (links) wird von einem Team aus Funktionären und freiwilligen Helferinnen und Helfern im Verein unterstützt.
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Darüber hinaus steht mit dem „Roßstall“ ein Raum für private Feiern zur Verfügung. In den vergangenen Jahren fanden auch immer wieder Veranstaltungen wie eine Märchenwanderung oder eine Handwerksausstellung statt. Im Herbst möchte das Team rund um Eveline Mautner zudem die Mauerkrone erneuern. Für diesen Zweck werden vom Verein selbst noch Sponsoren gesucht. Interessierte können sich auf der Webseite des Vereins melden.

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Hoch über Wartberg erhebt sich die Burgruine Lichtenegg. | Foto: KK
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