MotoGP in Spielberg
Das waren die Tops und Flops des bisherigen Wochenendes

Top: Die Camper haben auf Lagerfeuer umgestellt. | Foto: Ripu
19Bilder
  • Top: Die Camper haben auf Lagerfeuer umgestellt.
  • Foto: Ripu
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Von der reibungslosen Anreise über den fragwürdigen Termin bis hin zur nicht existierenden KTM-Tribüne: Wir versuchen eine Zwischenbilanz über die MotoGP am Red Bull Ring.

SPIELBERG. Mit Anbruch des Rennsonntags sind drei Viertel des heurigen MotoGP-Wochenendes auch schon wieder vorbei. Höchste Zeit also für eine Zwischenbilanz. Wir haben eine vorläufige Liste von Tops und Flops zusammengestellt. Achtung: höchst subjektiv und noch ohne Berücksichtigung des abschließenden Tages, der meist den Höhepunkt des Geschehens liefert.

Die Tops

  • Der harte Kern: Die Fans verdienen ein großes Lob. "Harte Schale - weicher Kern", so kann man das MotoGP-Publikum getrost zusammenfassen. Die Fans erweisen sich einmal mehr aus umgänglich, bodenständig und liebenswert. Auf den Campingplätzen dominiert das Lagerfeuer statt dem Swimmingpool. Und obwohl dort sichtlich weniger los ist als in den Vorjahren, ist die Stimmung ausgelassen. Die Tribünen sind seit Samstag dennoch gut gefüllt. Wir sind gespannt auf die End-Abrechnung.
  • Die neue Fanzone: Zugegeben, die Veränderung ist auf dem Papier größer als sie tatsächlich ausfällt. Trotzdem punktet die Fanzone mit der Aufteilung in drei Erlebniswelten mit Vielfalt und Qualität in Sachen Musik und Kulinarik. Ein weiterer Pluspunkt. Es geht nicht so beengt zu wie bei der Formel 1.
  • Die Organisation: Darüber muss man eingentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Die Veranstalter am Red Bull Ring verstehen ihr Handwerk. Das bestätigen internationale Journalisten und Studien genauso wie die Fans. Von der Anreise bis zum Angebot wird hier (fast) perfekte Arbeit geleistet.
  • Das Wochenend-Wetter: Seit Freitag-Nachmittag serviert der Herbst im Murtal nahezu perfektes Motorsport-Wetter. Am Samstag und am Sonntag kann man die Rennen bei über 20 Grad und Sonnenschein genießen.
  • Die Murtaler Gastfreundschaft: Egal, ob Formel 1, MotoGP oder eine andere Veranstaltung. Fans von außerhalb loben stets die Herzlichkeit in der Region.
Flop: Die Harleys wirken auf der Strecke einfach zu behäbig.
  • Flop: Die Harleys wirken auf der Strecke einfach zu behäbig.
  • Foto: RB/Platzer
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Die Flops

  • Das Auftakt-Wetter: Der Regen am Donnerstag war kein freundlicher Empfang für die Fans. Zudem ist Camping bei diesen Nacht-Temperaturen grenzwertig. Was uns zum nächsten Flop bringt ...
  • Der neue Termin: Der Herbst im Murtal hat durchaus seine Reize, für die MotoGP ist es trotzdem der falsche Zeitpunkt. Bitte wieder ändern! (Anm.: Dem Vernehmen nach wird im Hintergrund bereits daran gearbeitet).
  • Mangelnde Spannung: Klingt auf den ersten Blick paradox, wird aber auch von Experten so bestätigt. In der Weltmeisterschaft herrscht zwar Hochspannung, auf die Strecke überträgt sich das allerdings nicht. Nach dem Start und der ersten Runde setzt meist der Trott bis zum Endspurt ein. Liegt vor allem an der Übertechnologisierung der Motorräder. (Anm.: Auch das soll sich mit dem neuen Reglement bald wieder ändern).
  • Die Harleys: Für eingefleischte Fans mag das ein Schlag in die Magengrube sein ... Der Sound passt zwar, aber die Klobig- und Behäbigkeit dieser Harleys im Vergleich zu den MotoGP-Bikes in der neuen Harley Davidson-Serie fällt ungut auf. Gilt natürlich nicht für die Marke ansich.
  • Die KTM-Tribüne: Der Kritikpunkt lautet - sie existiert nicht mehr. Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen des Konzerns wurde die Tradition beendet. Verständlich, aber schade. Gerade Jungstar Pedro Acosta hätte sich die Unterstützung der Fans verdient. So kommt beim "Heimspiel" nicht das richtige Flair auf.

Mehr zum Thema:

Ein Tennis-Ass und ein ganzes Football-Team erwartet
So viel kostet ein Tag bei der MotoGP am Red Bull Ring in Spielberg
Alle Infos zur Königsklasse am Red Bull Ring
0:46
0:46

Jetzt teilnehmen!
Regionale Kundenbindung stärken und Wettbewerbsvorteil gewinnen

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in die Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden. Dabei wird oft übersehen, wie viel Potenzial bereits in der bestehenden Stammkundschaft steckt. Wer regelmäßig gekauft hat, kommt meist auch gerne wieder. Vorausgesetzt, der Kontakt bleibt bestehen. STEIERMARK. Genau hier setzt die MeinBezirk App an. Sie unterstützt regionale Betriebe dabei, mit ihrer Kundschaft in Verbindung zu bleiben und gleichzeitig neue Interessierte aus der Umgebung zu erreichen....

Anzeige

Kleine Beträge, große Wirkung
So bauen Eltern ein finanzielles Polster für ihre Kinder auf

Führerschein, erste eigene Wohnung, Auslandssemester oder der Start in die Unabhängigkeit. Wenn Kinder erwachsen werden, kommen auf Familien oft größere finanzielle Herausforderungen zu. Nicht immer lassen sich diese aus dem laufenden Einkommen bewältigen. Wer frühzeitig vorsorgt, kann seinen Kindern später einen soliden Start ins eigenständige Leben ermöglichen und sich selbst ein gutes Stück Gelassenheit schenken. Die Zeit ist der stärkste VerbündeteViele Eltern und Großeltern glauben, dass...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige
Ein Team der Stadtwerke Judenburg vor dem neuen Transformator. | Foto: MeinBezirk/Stefan Verderber
4

Stadtwerke Judenburg
Millionen-Investition für sicheres Stromnetz

Die Stadtwerke Judenburg haben zuletzt über 16 Millionen Euro in die Netz-Infrastruktur im Murtal investiert. Herzstück ist ein neuer Transformator im Umspannwerk Judenburg-West. JUDENBURG. Mit einer "Operation am offenen Herzen" haben die Techniker der Stadtwerke Judenburg die Energieversorgung im Murtal auf völlig neue Beine gestellt. Im Umspannwerk Judenburg West läuft ab sofort ein neuer, leistungsfähiger Transformator, der die bis zu dreifache Leistung des bisherigen Umspanners aufbringt....

  • Stmk
  • Murtal
  • Stefan Verderber
Anzeige
Wanderung auf den Kleinhansl im Murtal
Video 7

MeinBezirk wandert
Wandern mit Ausblick: Panoramawanderungen in der Region Murau-Murtal

Für MeinBezirk ging es auf die Rossalm (1.894 m), den Kleinhansl (2.217 m) und dem Großen Ringkogel (2.277 m). MURAU/MURTAL. Die klare Herbstluft und die milden Temperaturen machen Lust auf Wanderungen. Deshalb ging es für MeinBezirk wieder auf die Berge der Region Murau-Murtal. Gemütlich unterwegs: Wanderung auf die Rossalm Die Wanderung auf die Rossalm startet bei der Großlachtalhütte im Lachtal und ist eine familienfreundliche und relativ einfache Tour, die etwa eine Stunde dauert. Wem die...

  • Stmk
  • Murtal
  • Cornelia Stiegler

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.