Corona in Oberösterreich
2.294 Neuinfektionen, 30.020 aktuell Infizierte, 126 Intensivpatienten

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Die Corona-Zahlen heute: Mit Stand Samstag, 27. November 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 30.020 aktive Fälle mit bestätigter Corona-Infektion. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 2.294 neue Infektion gemeldet worden. Bisher sind 2.086 Menschen in unserem Bundesland mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 672 (-15/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 126 (-1) davon befinden sich auf einer Intensivstation, davon sind rund 80 Prozent nicht vollständig geimpft.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden täglich von Montag bis Freitag – immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.


Besuch in Spitälern & Pflegeheimen

Ein Spitalspatient darf von einem Besucher einmal pro Woche (sofern der Patient länger als eine Woche aufgenommen ist), im Rahmen der Besuchszeiten, nach Voranmeldung für eine Stunde besucht werden. Für den Spitalszutritt gilt die 2Gplus-Regel, heißt: Besucher müssen geimpft oder genesen sein und benötigen einen Nachweis über ein negatives PCR-Ergbenis.
Besuch von Kindern: Höchstens zwei Personen (2Gplus-Regel) zur Begleitung oder zum Besuch minderjähirger Patienten pro Tag.
Seit 22. November gilt auch in den Alten- und Pflegeheimen eine neue Notmaßnahmenverordnung. Was das für die Bewohner und Besucher bedeutet, lesen sie hier im Beitrag.

Impfpflicht ab Februar 2022

Die Bundesregierung hat eine bundesweite Impfpflicht beschlossen, die ab 1. Februar 2022 gelten soll. Bundeskanzler Alexander Schallenberg begründet dies so: "Es ist uns nicht gelungen, genug Menschen zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Lange, vielleicht zu lange sind wir davon ausgegangen, dass es möglich sein muss, Menschen zu überzeugen - aber wir müssen den Realitäten ins Auge schauen."

Österreichweiter Lockdown ab 22. November

Ab Montag gilt für maximal 20 Tage ein bundesweiter Lockdown. Er endet spätestens am 12. Dezember für Geimpfte und Genesene. Die oberösterreichische Landesregierung bleibt bei ihre Plan und sieht dagegen einen Lockdown bis mindestens 17. Dezember vor, dann wird die Situation neu beurteilt. In beiden Fällen gilt: Nach dem kompletten Lockdown soll ein 2G-Lockdown für Ungeimpfte folgen. Die konkreten Maßnahmen:

  • Ausgangsbeschränkung für alle – Ausnahmen: Für den Weg zur Arbeit, das Einkaufen für den täglichen Bedarf, Erholung draußen(Spazieren, Sport), Hilfeleistung für andere, notwendige behördliche oder gerichtliche Wege
  • In Unternehmen soll, wo möglich, auf Home Office umgestellt werden
  • Handel, Gastronomie, Hotels sowie der gesamte Veranstaltungsbereich (Kultur, Sport etc.) müssen zur Gänze schließen
  • Geöffnet bleiben nur der Handel für den täglichen Bedarf - sprich: Bäcker, Fleischer, Super- und Drogeriemärkte sowie Apotheken und auch Optiker, Hörakustiker, Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker, Zahntechniker sowie Reparaturschuhmacher
  • Erlaubt ist in der Gastronomie "Take away", also das Abholen von Speisen und im sonstigen Handel "Click & Collect", also das Bestellen und Abholen von Waren
  • Die Schulen schließen zwar nicht, es gibt weiterhin Präsenzunterricht mit Maskenpflicht in allen Schulstufen. Aber: Die Eltern werden dringend dazu aufgerufen, dass die Schüler wann immer möglich zuhause bleiben. Es wird auf Distance Learning umgestellt bzw. werden die Kinder mit Lernpaketen versorgt. Jene Kinder, die zuhause bleiben, sollen keinen Nachteil dadurch haben. Mehr Infos
  • Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben geöffnet – es gibt aber einen Appell an die Eltern, die Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen
  • In allen geschlossenen Räumen, auch am Arbeitsplatz, gilt eine FFP2-Maskenpflicht – ebenso bei der gemeinsamen Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben (= Fahrgemeinschaft)
  • Die Universitäten und Fachhochschulen gehen zur Gänze ins Distance-Learning
  • Besuche in Spitälern und Pflegeheimen sind nur noch für die wichtigsten Bezugspersonen erlaubt – konkret für werdende Väter oder für die Begleitung Sterbender. Dabei gilt: Ein Besucher für eine Stunde pro Tag
  • Mit dem Bund wird Unterstützung für jene Branchen verhandelt, die betroffen sind
  • Die Impfangebote werden voll aufrecht erhalten – und es wird für Kinder unter 12 der Zugang zur Impfung ermöglicht, etwa im Rahmen einer Imfpstraße in Linz nach Wiener Vorbild. Im Lauf dieses Wochenendes (20./21. November) wird auf ooe-impft.at eine Möglichkeit für Eltern geschaffen, sich als Interessierte für die Impfung ihrer Kinder unter 12 Jahren zu registrieren. Sobald es dann entsprechende Impfmöglichkeiten gibt, werden die Registrierten verständigt.

Mehr Informationen zum Lockdown ab 22. November

Dienstfreistellung für Risikogruppen

Nach Ankündigung der Bundesminister Martin Kocher und Wolfgang Mückstein besteht seit heute Montag wieder die Möglichkeit der Dienstfreistellung für Angehörige von Risikogruppen mittels ärztlichem Risiko-Attest – Details im Beitrag.

Telefonische Krankmeldung verlängert

Um das Ansteckungsrisiko für alle möglichst gering zu halten, verlängert die ÖGK die telefonische Krankmeldung vorläufig bis Ende Februar. Ursprünglich war diese Maßnahme mit Ende des Jahres befristet.

Aktuelle Fälle und 7-Tage Inzidenzen

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Summe der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

Achtung, wir aktualisieren auch die Bezirkswerte ab sofort nur mehr von Montag bis Freitag. Sämtliche Zahlen finden Sie im Dashboard des Landes OÖ

  • 7-Tage-Inzidenz Österreich: 1.050,5
  • 7-Tage-Inzidenz Oberösterreich: 1.499,5

  • Linz: 2.550
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.061,8
  • Steyr: 583
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.117,2
  • Wels: 1.159
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.185,9
  • Braunau: 2.582
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.983,2
  • Eferding: 613
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.246,7
  • Freistadt: 1.506
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.675,1
  • Gmunden: 1.815
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.316,3
  • Grieskirchen: 1.327
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.461,5
  • Kirchdorf: 1.040
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.301,5
  • Linz-Land: 3.472
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.443,0
  • Perg: 1.413
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.458,7
  • Ried: 1.588
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 2.003,2
  • Rohrbach: 1.131
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.545,3
  • Schärding: 1.307
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.751,5
  • Steyr-Land: 1.219
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.601,7
  • Urfahr-Umgebung: 1.838
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.569,0
  • Vöcklabruck: 3.250
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.772,6
  • Wels-Land: 1.627
  • Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.707,0

Impfstatus in Oberösterreich

Unter ooe-impft.at sind für alle, die einen Termin buchen möchten, die freien Impftermine an den Impfstraßen des Landes Oberösterreich ersichtlich und direkt buchbar.

Vollimmunisiert (Stand 26.11.):

  • 61,6 % der Gesamtbevölkerung
  • 70,2 % der Bevölkerung ab 12 Jahren

Anmeldefrei impfen in Spitälern und bei Ärzten

  • Alle oberösterreichischen Spitäler bieten ab Mittwoch, 10. November, Impfungen ohne vorherige Anmeldung an – alle Infos dazu hier
  • Sechs Monate nach dem zweiten Stich soll jeder seine Impfung auffrischen – speziell aber gefährdete Personen. Mehr Infos und wo geimpft wird, finden Sie hier.
  • Ein Interview mit Corona-Experte Bernd Lamprecht, warum sich zuletzt vermehrt Geimpfte infizieren und auch erkranken, finden Sie hier
  • Das Angebot an Pop-Up-Impfstellen in Oberösterreich wird laufend erweitert. Rund 38.000 Menschen haben bisher schon eines dieser anmeldefreien Angebote zur Impfung genützt – Mehr dazu im Beitrag

Die PCR-Test-Angebote

Einerseits wird die Anzahl der PCR-Dauerteststandorte noch einmal aufgestockt, andererseits startet sukzessive in den kommenden Wochen in allen Bezirken die Ausgabe von kostenlosen PCR-Gurgeltestsets in SPAR-Märkten – mehr dazu hier.

Alle Informationen zu den Testangeboten in Oberösterreich finden Sie hier

1450-Website für Verdachtsfälle

Wer den Verdacht hatte, sich mit Corona infiziert zu haben, konnte sich bisher bei der Gesundheitshotline 1450 des Roten Kreuzes melden, um eine behördliche Testung zu erhalten. Um diesen Weg noch weiter zu vereinfachen, hat das Land Oberösterreich gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine Online-Alternative erstellt. Unter der Website 1450.ooe.gv.at können Verdachtsfälle ihre Daten unmittelbar bei der nach dem Aufenthalt zuständigen Behörde erfassen.
Fühlt sich jemand krank und hat die typischen Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Infos unter anderem auf www.ages.at an. Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kampagne gegen Fake-News

Das Land OÖ hat eine Aufklärungskampagne gegen „Corona-Fake-News“ gestartet. Dabei werden Gerüchte und Falschmeldungen zur Corona-Impfung unter die Lupe genommen, von erfahrenen Medizinern einem Faktencheck unterzogen und richtiggestellt.

Impfnachweis in der Apotheke holen

Alle Versicherten, die Anspruch auf Gratis-Tests in den Apotheken haben, können sich auch einen Impfnachweis ausstellen lassen. Geimpfte erhalten ganz einfach einen Ausdruck aus dem Elektronischen Impfpass. 

Elektronischen Impfpass herunterladen

Wer den Impfnachweis etwa für Besuche im Gasthaus nicht mit sich herumtragen sondern am Handy gespeichert haben will, braucht eine Handysignatur und kann sich den E-Impfpass dann herunterladen – Video mit Anleitung



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