Rakete als Grund
Waldbrand in Semriach dauert an, sechs Helfer verletzt
- In Semriach hält ein Waldbrand rund 200 Florianis seit Donnerstagabend in Atem.
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In gemeinsamer Anstrengung kämpfen rund 230 Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand bei Semriach. Bereits seit Donnerstagabend sind die Einsatzkräfte vor Ort, um die Flammen einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen. Doch bis zum endgültigen „Brand aus!“ dürfte es noch tagelang dauern.
SEMRIACH. Ein Großbrand hält Semriach in Atem. Donnerstagabend bemerkte ein auf der Semriacherstraße in Richtung Semriach fahrender Autofahrer einen Waldbrand und verständigte sofort die Einsatzkräfte.
Seitdem kämpfen rund 230 Feuerwehrleute mit rund 40 Fahrzeugen gegen die Flammen, die sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit rasend schnell durch den Wald fressen. Schätzungen zufolge sind rund fünf Hektar wertvollen Waldes vernichtet worden.
Die Löscharbeiten gestalten sich äußerst schwierig. Die steilen und schwer zugänglichen Hänge erschweren den Einsatz von Fahrzeugen und Löschwasser.
Zudem wurden die Gruppen der Menschenrettung und Absturzsicherung Süd und Nord des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz Umgebung alamiert.
- Rund 200 Feuerwehrleute mit rund 40 Fahrzeugen stehen im Einsatz.
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Der Einsatz dauert an
Wie Freitagnachmittag bekannt wurde, dauert der Einsatz noch immer an, wobei erste Etappensiege verlautet wurden: Eine Eingrenzung des Brandherdes konnte aber vorerst bereits erreicht werden.
Unterstützt werden die Feuerwehrleute von und Helikoptern des Innenministeriums um die Lage im Auge behalten und die nächsten Schritte planen zu können. Auch Drohnen des Bereichsfeuerwehrverbandes kommen zum Einsatz.
Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Gernot Rieger, der seit Beginn des Einsatzes vor Ort war, lobte die außergewöhnliche Leistung der Einsatzkräfte. „Das steile Gelände macht die Arbeit besonders herausfordernd und fordert die Feuerwehrleute enorm“, so Rieger.
- Hilfe kommt mittlerweile auch aus der Luft.
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Sechs Helfer leicht verletzt
Insgesamt gab es sechs leicht verletzte Einsatzkräfte, die aufgrund von Rauchgasen oder durch einen Steinschlag während der Einsätze behandelt werden mussten.
An beiden Tagen unterstützte der Abschnittsführungsstab des Abschnittes 1 die Einsatzleitung. Gleichzeitig wurde mit der Brandursachenermittlung begonnen. Diese schien zunächst unklar.
Landeshauptmann Mario Kunasek, der Steirische Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried und der Leiter der Fachabteilung Katastrophenschutz, Hofrat Harald Eitner, erkundigten sich direkt vor Ort bei OBR Rieger und seinem Team über den Stand der Löscharbeiten und dankten den Feuerwehrkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr freiwilliges Engagement.
Silvester-Rakete wohl Brandursache
Wenig später nach dem Update des Bereichsfeuerwehrverbandes ließ eine Presseaussendung des Landes Steiermark aufhorchen: Laut ersten Einschätzungen düfte die Brandursache wohl eine Silvesterrakete gewesen sein, gegenwärtg dauern die Ermittlungen allerdings noch an.
Landeshauptmann Mario Kunasek richtet daher neben dem Dank an die Einsatzkräfte der 18 Feuerwehren, der Bergrettung Graz und Übelbach sowie der Polizeihubschrauber auch einen dringenden Apell an die Vernunft: „Ich bitte aufgrund der trockenen Wälder darum, bei der Verwendung von Feuerwerkskörpern äußerst sorgfältig umzugehen und bei zu großer Gefahr überhaupt darauf zu verzichten!“
- Die Hanglage macht den Einsatz alles andere als einfach.
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B318 weiträumig gesperrt
Weiterhin gesperrt bleibt die B318:. Eine großräumige Umleitung wurde eingerichtet, doch Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu meiden und nur bei dringender Notwendigkeit zu fahren.
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