Neu in der WOCHE: Gartenkolumne von Angelika Ertl

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Man darf es getrost sagen: Gärtnerin zu sein liegt Angelika Ertl-Marko in den Genen. "Im nächsten Leben möchte ich wieder Gärtnerin werden, es gibt noch so vieles zu entdecken", schmunzelt die sympathische Steirerin, die auch für den ORF Steiermark "gartelt" – und in Zukunft auch Sie, die WOCHE-Leser, mit ihren Tipps versorgen wird.

Gärtnerin statt Archäologin

Aber zurück zur Geschichte der quirligen Garten-Queen. Die Ertls betreiben Gartenbau in dritter Generation: "Mein Großvater hat mit Gemüsebau angefangen, denn Lebensmittelanbau stand in der Nachkriegszeit an oberster Stelle. Die Eltern haben den Betrieb in eine Blumengärtnerei mit Floristikgeschäften in Graz weiterentwickelt. Die Schönheit der Blumen war für viele eine Freude und die Höfe, Betriebe und Häuser wurden mit Blumenkisterl verschönert. Die Steiermark ist ja bis heute für Blumenschmuck in vielen Regionen bekannt. Blumen sind halt das Lächeln der Erde“, freut sie sich über die vielen Traditionen, Talente und Neigungen, die ihr in die Wiege gelegt wurden. "Kurz habe ich ja überlegt, Archäologin zu werden, das habe ich dann aber schnell wieder verworfen." Ein- und Ausgraben gehört dennoch seit eh und je zum täglichen Handwerk. Angelika Ertl absolvierte die Gartenbauschule Schönbrunn machte anschließend die Meisterausbildung für florales Handwerk in Innsbruck und Zürich.

Naturnahes Gärtnern

Als "Jungunternehmerin mit Leidenschaft" war für sie die Zeit nach dem EU-Beitritt nicht leicht, billigere Blumen kamen aus dem Ausland und überschwemmten den Markt und somit war das Wirtschaften für heimische Produzenten schwer geworden. Damit war für Ertl relativ bald klar, dass ihre zweite Karriere der Wissensvermittlung gewidmet sein würde: "Naturnahes gärtnern und die biologische Bewirtschaftung liegen mir am Herzen, die Wichtigkeit der Bodengesundheit merke ich in meinem eigenen Garten, wenn ich mein Gemüse ernte. Eigene Lebensmittel anzubauen und ernten ist für mich das größte Geschenk." Zentrales Thema dabei ist der der Boden und der Humusaufbau, ein Punkt, bei dem die Ökoregion Kaindorf ins Spiel kommt. "Die Grundregel ist eine einfache: Gesunder Boden sorgt für gesunde Pflanzen und gesunde Pflanzen machen den Menschen gesünder", ergänzt Thomas Karner von der Ökoregion. “Grundsätzlich gilt, je weniger wir in die Natur eingreifen, umso besser geht es ihr. Die Natur eine große Lehrmeisterin", so Ertl.

Regelmäßige Gartenkolumne

Genau dieses Bewusstsein will Angelika Ertl – in Zusammenarbeit mit der WOCHE und der Ökoregion Kaindorf – schaffen. Deshalb hat sie sich bereit erklärt, mit einer wöchentlichen Kolumne unser Leserinnen und Leser an ihrem umfassenden Fachwissen teilhaben zu lassen – vom richtigen Kompostieren und über das Anlegen von Bienenwissen, richtige Erdmischungen bis hin zum richtigen Düngen und vielem, vielem mehr. Lassen sie sich überraschen …

» Alle Tipps von Angelika Ertl finden Sie gesammelt unter meinbezirk.at/angelika-ertl

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