Die beste Qualität vom Rind vor Ort

Kaderschmiede: Fachschul-Direktor Franz Patz (l.) und sein Team geben das Know-how für die Landwirtschaft mit.
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An der Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf wurden am "Hatzendorfer Rinderfachtag" Gegenwart und Zukunft der Rinderzucht beleuchtet. Dass die Steiermark in Mitteleuropa absolut konkurrenzfähig ist, betonte Peter Stückler, Geschäftsführer der Rinderzucht Steiermark. Laut Reinhard Pfleger, Zuchtexperte aus Stücklers Team, zählte in der Südoststeiermark noch vor 50 Jahren speziell der Raum Feldbach zu den steirischen Kerngebieten der Branche. Unter anderem die Preissituation habe laut Pfleger zu rückläufigen Zahlen bei den Betrieben geführt – in den letzten Jahren sei die Anzahl allerdings konstant geblieben.

An der Österreichspitze

Die rund 60 aktiven Züchter sind als Viehzucht Südost, die der Rinderzucht Steiermark untergliedert ist, organisiert. „Im Bezirk arbeitet man hochprofessionell und agiert in Österreich an vorderster Front", so Pfleger. Der regionale Vorteil sei der extrem hohe Anteil an Fleckvieh, das Erlöse aus dem Milch- und Fleischverkauf ermöglicht. Durch die laut Pfleger zufriedenstellenden Masterlöse hätten die Betriebe auch den nicht kostendeckenden Milchpreis zumindest teilweise abfedern können.
Franz Patz, Direktor der Fachschule Hatzendorf und selbst erfahrener Rinderbauer, unterstreicht, dass Rindfleisch in der Küche wieder voll in ist. Grundvoraussetzung für zartes und saftiges Fleisch sind gemäß Patz u.a. eine "stressfreie Schlachtung" und die richtige Lagerung.

Vom Steak bis zum Tafelspitz

Michaela Temmel, diplomierte Fleischsommelière an der Fachschule, hat Tipps für die Zubereitung parat. "Die Palette spannt sich von der Rindssuppe, über das Steak und die Roulade bis hin zum Tafelspitz." Ein Geheimtipp ist das Bündnerfleisch der Fachschule. Bewusstseinsbildung für die heimische Qualität betreibt LAbg. Franz Fartek. Er weist darauf hin, dass regionale Produkte bei Direktvermarktern, Schlachthöfen und auch gekennzeichnet in den Handelsketten erhältlich sind.
Tipp: Wer den Alltag rund um die Kuh hautnah erleben möchte, kann dies im Bezirk etwa bei einem Besuch vom Bauernhof-Café Friedl in der Gemeinde Unterlamm mit direktem Einblick in den Stall tun.

Autor:

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark

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