Strallegg blüht auf
Hier kümmert man sich um die Zukunft der Kinder
- Die Volksschule und die Mittelschule werden nun von einem Schulleiter, Martin Gaulhofer, im Schulverbund gemeinsam geführt.
- Foto: Kurt Elmleitner
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Geprägt von sanften Bergen, weitläufigen Wäldern und Wiesenhängen präsentiert sich die Gemeinde Strallegg als idyllische Landschaft mitten im Joglland. Hier setzt man mit dem neuen Schulverbund zwischen Volks- und Mittelschule ein starkes Zeichen für den Nachwuchs.
STRALLEGG. Von der Sonne stets geküsst, glänzt die Gemeinde Strallegg inmitten der Hügellandschaft. Schon beim Einfahren in die Ortschaft wird man von schönem Blumenschmuck begrüßt. Nicht umsonst hat die Gemeinde auch heuer wieder fünf Floras beim steirischen Blumenschmuckbewerb erhalten. Aber man kümmert sich nicht nur um die Dekoration, sondern auch um die jüngsten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Seit heuer gibt es den Schulverbund zwischen der örtlichen Volksschule und Mittelschule. Das heißt, dass beide Bildungseinrichtungen von einem Direktor bzw. Schulleiter geführt werden, nämlich Martin Gaulhofer. Ebenso achtet man darauf, den Ortskern zu beleben und leere Geschäfte wieder zu füllen.
Über den Verbund der beiden Schulen
In Strallegg wurde ein Schulverbund gegründet, das heißt eben, dass Bildungseinrichtungen von derselben Leitung geführt und verwaltet werden. Unter anderem wegen des Rücktritts des ehemaligen Direktors Siegfried Rohrhofer hat man sich in Strallegg für diese Lösung entschlossen.
„Die Kinder starten in der Volksschule, fast alle bleiben in der örtlichen Mittelschule. Es ist schön, sie dann weiter aufwachsen zu sehen. Mit dem Verbund wird die Koordination besser, man hat ein starkes, vernetztes Team und tauscht sich untereinander aus, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu betreuen".
Martin Gaulhofer, Schulleiter
Seit 2019 unterrichtet Gaulhofer an der Volksschule Strallegg, im Jahr 2022 trat er sein Amt als neuen Schulleiter an. Vieles wird mit dem Verbund neu auf ihn zukommen, aber er betont, dass er sich auf die kommende Zeit freut – und darauf, wieder eine neue Schulkultur kennenzulernen.
Vor allem in den ersten Schulwochen wird nun darauf geachtet, wie man an zwei verschiedenen Standorten bestmöglich agiert. Es werden Besprechungen stattfinden und man tauscht sich untereinander aus, um die bestmögliche pädagogische Betreuung gewährleisten zu können.
- Anita Feiner, Bürgermeisterin von Strallegg, mit dem Babypaket
- Foto: MeinBezirk/Leonie Herrmann
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Mit Blick auf den Nachwuchs
„Die Geburtenrate bei uns ist stabil, jedes Schuljahr haben wir im Schnitt etwa 15 bis 20 Babys“, so Bürgermeisterin Anita Feiner. Gemeinsam heißt man im Blumendorf Strallegg auch den Nachwuchs herzlich willkommen. Alle neugeborenen Babys erhalten von der Bürgermeisterin ein sogenanntes „Babypaket“. Darin findet man etwa einen Gutschein, ein Latzerl mit der Aufschrift „Kloane Stralleggerin“ oder Kloaner Strallegger“ und dem Namen des Kindes sowie ein Oststeirisches Wimmelbuch.
Für die Betreuung der Jüngsten steht den Familien unter einem eine Gemeinde-Tagesmutter zur Verfügung. Im neuen Kindergarten mit drei Gruppen gibt es eine Nachmittags- und Ferienbetreuung. Weiters steht den Kindern mit dem Schulverbund zwischen Volksschule und Mittelschule acht Jahre Begleitung während der schulischen Laufbahn zur Verfügung.
- Schulleiter Martin Gaulhofer
- Foto: Martin Gaulhofer
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Die Infrastruktur im Blick
Wenn man schon über die Zukunft redet: Auch in Sachen Leerstand wird einiges im Blumendorf unternommen. Aktuell ist der Ankauf der ehemaligen Raika-Räumlichkeiten im Gange und es gibt ein Nachnutzungskonzept. Aufgrund der Vollauslastung im Senioren-Tageszentrum wird eine Erweiterung geprüft und für die nächsten Jahre wird gerade ein Sanierungs- und Finanzierungskonzept für wichtige Gemeindestraßen erstellt.
Die moderne Infrastruktur bietet beste Voraussetzungen für ein gutes Leben in jedem Alter: von der Kinderbetreuung und dem Senioren-Tageszentrum über den laufenden Glasfaserausbau bis hin zu einer starken Sport- und Freizeitinfrastruktur. 25 Vereine sorgen für ein lebendiges Miteinander und bereichern das Gemeindeleben im Jahresverlauf. Die ärztliche Versorgung, die Nahversorgung und die vielfältigen Betriebe sichern wichtige Angebote direkt vor Ort.
- Die Gemeinde Strallegg erhielt auch heuer wieder fünf Floras für ihren Blumenschmuck.
- Foto: Gemeinde Strallegg
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Ein Ort voll Blumenpracht
Um die Blumenpracht in der Ortschaft kümmert sich Brigitte Hainzl. Sie ist im Ort weithin als die „Blumenfee“ bekannt. Über 100 Stunden Arbeit stecken hinter den farbenfrohen Dekorationen, die die gesamte Gemeinde schmücken, ob rund um die Kirche oder an den Straßenlaternen. „Die fünf Floras, die wir erhalten haben, sind für mich eine Wertschätzung der Arbeit, die eigentlich dahintersteckt und ich habe mich sehr gefreut“, so Brigitte Hainzl.
Jedes Jahr wird die Gemeinde mit neuen Blumen geschmückt, die farbenfroher nicht sein könnten: von Gelb über Rosa bis hin zu Violett. Jeden Tag schaut Hainzl nach, ob es ihren Blumen gut geht, düngt sie bei Bedarf und sorgt dafür, dass sie ausreichend Wasser haben. Aktuell zieren Surfinien und Knollenbegonien die Gemeinde.
Weitere Infos zu den unterstützenden Unternehmen:
Landring Strallegg
Gemeinde Strallegg
Adeg Riegler
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