Hervorragende Qualität
Regionale Bauern prognostizieren ein gutes Erntejahr

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Mit der Initiative "Wir kaufen daheim" unterstützt die WOCHE heimische Betriebe und ruft dazu auf, regionale Produkte zu kaufen. Obgleich die landwirtschaftlichen Flächen des Bezirks Weiz von den heftigen Unwettern im heurigen Jahr nicht verschont geblieben sind, stellen viele regionale Landwirte der heurigen Ernte ein recht positives Zeugnis aus.
Vor allem die Qualität der Obstsorten ist heuer sehr hoch. "Die Traubenlese haben wir in der letzten Woche abgeschlossen. Nun folgt eine schonende Pressung und eine exakte Gärung, damit wir bald die ersten Weine im Buschenschank meines Bruders zu verkosten haben. Die Bedingungen bei uns im Ilztal waren mit dem feuchten Frühjahr und dem warmen Sommer ideal. Unser Weinhof, aber auch die umliegenden Weinbauern erwarten eine hervorragende Qualität", so Johann Sax.
Neben Trauben setzt der Landwirt auf Ribiseln, Marillen und auch Äpfel.

Hervorragende Qualität

Auf den Apfel gekommen ist auch der Obsthof von Anton Strahlhofer im benachbarten Neudorf. "Die Äpfel haben heuer eine hervorragende Qualität und sind reichlich vorhanden", so der Landwirt. Aufgrund der großen Nachfrage kann es allerdings passieren, dass die Bauern für ihre Äpfel niedrigere Preise von den Händlern bezahlt bekommen. Um nicht nur von einer Frucht abhängig zu sein, setzt der Obsthof seit einigen Jahren vermehrt auf Süßkartoffel, die als sogenanntes "Superfood" immer mehr an Bedeutung gewinnt. "Vor allem gesundheitsbewusste Menschen kommen und kaufen diese ein. Süßkartoffeln zählen aufgrund ihres hohen Anteils an Vitaminen zu den gesündesten Gemüsesorten", ergänzt Strahlhofer.
Auch Rosmarie Wilhelm von der Landwirtschaftskammer Steiermark rät den Bewohnern, auf regionale Lebensmittel zu setzen, da diese ohne lange Transportwege verzehrt werden können und man dazu die heimischen Bauern unterstützt.

Überregionale Futterbörsen

Bei der Grünfutterernte in Siloballen in den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld lief es sogar so gut, dass aufgrund der großen Mengen die eingerichtete Futterbörse der Bezirkskammer nicht alles vermitteln konnte. Im Gegensatz zu Oberösterreich und Niederösterreich, wo das Grünfutter heuer sehr knapp ausfiel, sodass viele Bauern bereits Viehbestand reduzieren mussten. Gemeinsam mit den Bauern aus dem Oberland der Bezirke, wurde darum die Idee geboren, eine überregionale Futterbörse zu organisieren, um Landwirte in Ober- und Niederösterreich zu unterstützten.
Auch der kostengünstige Transport, ohne Mehrkosten für die betroffenen Bauern zu verursachen, solle abgeklärt werden. Bis Mitte Oktober möchte man alle Details geklärt haben.

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