Tierrettung in Weiz
Wenn der Jäger mit dem Lasso zum Helden wird
- Der Rehbock suchte den Weg zurück an Land.
- Foto: Friedl
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Ein Rehbock ging vor Kurzem baden. Am Ende sollte ein erfahrener Jäger das Tier mit viel Geschick und der nötigen Ruhe aus der misslichen Lage befreien. Ein Gurt war die Ideallösung.
WEIZ. Das sind Good News vom Feinsten: Alfred Rumpf, Obmann des ESV Weiz I, entdeckte kürzlich einen Rehbock, der sich in den „Hofbauer-Teich“ am Göttelsberg verirrt hatte.
Kurz darauf trafen Feuerwehr, Polizei und Tierarzt ein und auch Bezirksjägermeister Josef Kleinhappl wurde verständigt. Hinzugezogen wurde auch Rupert Friedl, Obmann des Jagdschutzvereins Weiz.
- Der Rehbock irrte im Teich herum.
- Foto: Friedl
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Am besten mit der nötigen Ruhe
Gemeinsam fiel der Entschluss, eine Ausstiegshilfe für den Rehbock zu bauen. Diese Aufgabe nahm die Feuerwehr in die Hand. Leider sollte das Tier die Rampe aber meiden. „Mir war klar, dass die Sache heikel werden wird“, so Friedl. Man beschloss, dass man dem Rehbock Ruhe gönnen sollte, um ihn nicht extra zu belasten. Gesagt und getan. Man rückte ab und Friedl kehrte rund 15 Minuten später wieder zurück.
- Die Feuerwehr baute eine Rampe als Ausstiegshilfe.
- Foto: Friedl
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Dann kam die zündende Idee. Aus einem Gurt bastelte er ein Lasso und schaffte es, die Schlaufe am Krickerl bzw. Gehörn des Bocks anzubringen. Mit vereinten Kräften gelang es Mensch und Tier, die knifflige Situation zu lösen. Der Rehbock, Friedl schätzt ihn auf drei bis vier Jahre, war befreit und suchte wieder das Weite.
- Mit einem Gurt sollte die Rettung gelingen.
- Foto: Friedl
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