Aktuelle Informationen vom Sonntag
Justizministerin bedankt sich für Akzeptanz der Einschränkungen

Justizministerin Alma Zadi´c über die Maßnahmen der Regierung und häusliche Gewalt
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Die Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen werden zumindest bis Ostermontag verlängert. Stand 22.3. 20.30 Uhr sind 3.558 Personen in Österreich infiziert, es befinden sich insgesamt 15 Patientinnen und Patienten wegen Corona auf Intensivstationen - laut Informationsseite des Gesundheitsministeriums.

ÖSTERREICH. Informations-Hotline: 0800 555 621. Bei Verdacht wählen Sie die Hotline 1450. Alles rund um die Corona-Krise in allen Regionen des Landes gibt's auf unserer Themenseite. Anzahl der Infizierten (Stand Sonntag 20.30 Uhr): 3.558

Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten.

Justizministerin bedankte sich für Akzeptanz der Einschränkungen
Über die Eingriffe in unsere Freiheit (Ausgehbeschränkungen, Geschäftsschließungen, etc.) sagte Alma Zadic am Sonntagabend in der ZiB2, dass die Maßnahmen in Österreich gemeinsam getragen wurden, alle Parteien stehen dahinter. Es sei gut, dass das Parlament sehr schnell reagieren könne. Für die Akzeptanz der Einschränkungen bedankte sich Zadi´c bei der Bevölkerung. Spätestens Ende des Jahres würden alle getroffenen Maßnahmen auslaufen. Alma Zadi´c erklärte zudem, dass man auf häusliche Gewalt vorbereitet sei. "Hier geht es insbesondere um die Zusammenarbeit der Polizei, Gerichten und Opferschutzorganisationen. Niemand muss Gewalt erdulden", so die Justizministerin. Die Gerichte würden zwar in Notbetrieb arbeiten, aber man sei gerüstet. Und: Eine Lösung für Scheidungskinder sei in Bearbeitung.

Stand der Infizierten: 3.558 (22.3. 20.30 Uhr)
Am Abend wurden 3.558 Infizierte gemeldet. Die Zahl der auf das Coronavirus zurückgeführten Todesfälle stieg auf 16. Die über 3.500 Fälle teilen sich nach Bundesländern wie folgt auf: Burgenland (64), Kärnten (110), Niederösterreich (511), Oberösterreich (673), Salzburg (345), Steiermark (446), Tirol (672), Vorarlberg (294), Wien (443).

FPÖ-Mandatar feierte Corona-Party
Die Polizei musste am Samstagabend eine "Corona-Party in der Steiermark beenden. Einer der vierköpfigen Gruppe war Landtagsabgeordnete und Bezirksparteiobmann der Freiheitlichen in Leibnitz, Gerhard Hirschmann. Alle vier wurden angezeigt. Der Politiker gestand das Fehlverhalten ein und entschuldigte sich dafür: "Diese Zusammenkunft war ein Fehler und tut mir sehr leid. Mir ist bewusst, dass ich meiner Vorbildwirkung als Abgeordneter in diesem Fall nicht gerecht geworden bin.“ Er möchte sich in den nächsten Tagen verstärkt sozial engagieren, so Hirschmann in einer Aussendung. Von der Landespartei wurde er abgemahnt.

Mitarbeiter der BH Schwaz infiziert
Wie das Land Tirol am Sonntagnachmittag bekannt gab, ist ein Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Schwaz positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mögliche Kontaktpersonen warten derzeit auf Testergebnisse. Der infizierte Mitarbeiter sei auch im Einsatzstab tätig gewesen. Mehr dazu hier.

Formel 1 soll in Spielberg stattfinden
Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko geht davon aus, dass der Grand Prix von Österreich im Sommer stattfinden soll. Mehr dazu hier.

Burgenland: Zahl der Erkrankten auf 64 gestiegen
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es derzeit im Burgenland 64 Personen, die an COVID-19 erkrankt sind. Mehr dazu hier.

Begräbnis als Auslöser für mehrere Infektionen
Im Bezirk Völkermarkt (Kärnten) haben sich bei einer Trauerfeierlichkeit mehrere Personen angesteckt, als die strengen Maßnahmen noch nicht gegolten haben. Landeshauptmann Peter Kaiser am Sonntag: "Bleibt zu Hause!" Mehr dazu hier

Gesundheitsminister: „Die gesetzten Maßnahmen beginnen zu wirken"
Anschober sagte am Sonntag, die Entwicklung der vergangen vier Tage zeige, dass die Erkrankungsfälle täglich durchschnittlich um 18,5 Prozent zunehmen. Man sei damit auf dem richtigen Weg. Die Entwicklung der Zahl der Corona-Erkrankungen müsse jedoch weiter sinken, die Zuwächse seien noch immer viel zu hoch. Alle müssten dazu beitragen, die Zahl der Neuerkrankungen durch eine konsequente Umsetzung der Maßnahmen auf den einstelligen Bereich an Tageszuwächsen zu drücken. "Ich warne aber eindringlich, wir dürfen nicht nachlassen. Alle müssen die gesetzten Maßnahmen mit aller Konsequenz mittragen, um die Kurve weiter abzuflachen. Nur so werden wir diese Krise gemeinsam bewältigen und die Zuwachsraten drastisch senken. Ziel ist, bis Ostern in den einstelligen Bereich zu kommen.“

Vortäuschen einer Infektionskrankheit strafbar
Mehrere Festnahmen gab es in Wien aufgrund des Verdachtes von "Vorsätzlichen Gefährdungen von Menschen durch übertragbare Krankheiten." Mehr dazu hier

Leondinger berichtet aus der Geisterstadt Peking
Es herrscht eine eigenartige Stimmung: Der gebürtige Leondinger ist seit August 2016 innerhalb der Österreich Werbung Leiter der Region Asien mit Sitz in Peking. Seinen Bericht lesen Sie hier 

Todesfall in Leoben trotz negativen Tests
Ein italienischer Staatsbürger wurde in einer Wohnhausanlage in Leoben tot aufgefunden, sein Test, der zuvor gemacht wurde, war negativ. Nun soll eine Obduktion Näheres klären. Alle Informationen hier

Kardinal Schönborn glaubt an Umdenken der Menschen
"Die Corona-Krise wird das Angesicht der Erde verändern", so Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag in der ORF-Pressestunde. Er hoffe freilich sehr zum Positiven, "dass es zu einem Umdenken in Wirtschaftsfragen aber auch im jeweils eigenen persönlichen Lebensstil kommen wird". Die Globalisierung brauche dringende Korrekturen. Wörtlich sagte der Wiener Erzbischof: "Muss man über das Wochenende nach London zum Shoppen fliegen? Muss man Weihnachten auf den Malediven verbringen? Muss man Luxuskreuzfahrten mit 4.000 Menschen auf einem Schiff machen. Müssen täglich 200.000 Flugzeuge in der Luft sein?" Bei allen Hilfspaketen, die nun in Österreich geschnürt werden, sei es wichtig, dass auf die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen wird, so der Kardinal weiter. Zudem gelte es vor allem auch, die vielen Klein- und Mittelbetriebe im Land zu stärken, "denn die sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft".

Spital in Hallein unter Quarantäne
Drei Mitarbeiter wurden positiv auf das Virus getestet - nun ist das Krankenhaus unter Quarantäne.

Ärzte kommen zu Corona-Patienten
In Salzburg befinden sich die meisten Patientinnen und Patienten, die infiziert sind, zu Hause. Ärzte kommen zu den Patienten, um sie zu versorgen. Mehr dazu hier

Steyr/Oberösterreich: Drive-In-Tests
Für rasche Probeentnahmen wurde in Steyr ein Drive-In eingeführt . Mehr dazu hier.

Erstes Todesopfer in Kärnten
Gestern starb ein 65-jähriger Mann im Klinikum Klagenfurt. Er hatte schwere Vorerkrankungen und befand sich schon vier Tage in stationärer Behandlung, die letzten beiden auf der Intensivstation. Mehr dazu hier.

Außenminister ruft Österreicher zu rascher Heimkehr auf
Mehr als 3.500 Österreicherinnen und Österreicher sind im Zuge der Corona-Krise aus dem Ausland zurückgeholt worden. Doch die Rückholaktion wird bald eingestellt. Mehr dazu hier.

Ärztekammer warnt vor Antikörper-Schnelltests
Die Ärztekammer warnte am Sonntag ausdrücklich vor kommerziellen Schnelltests, die Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen sollen. Denn diese Tests seien für die akute Diagnostik von Covid-19 vollkommen ungeeignet. „Antikörper bilden sich erst nach einer Zeitspanne von mehreren Tagen“, betont dazu Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Damit würden viele Patientinnen und Patienten negativ getestet, obwohl sie bereits infiziert sind und so auch andere Menschen anstecken könnten. „Das Problem ist, dass einzelne Firmen ihre Antikörper-Schnelltests teilweise sehr offensiv bewerben“, so Szekeres.

Ärzteversorgung im Panznauntal sichergestellt
In den letzten Tagen gab es in dem besonders vom Virus betroffenen Tiroler Gebiet Paznauntal, das auch unter Quarantäne gestellt wurde, zu wenig ärztliche Versorgung. Das ist nun nicht mehr der Fall, wie das Bezirksblatt vor Ort berichtet.

Arbeiterkammer: Infos für Schwangere
In Bereichen, in denen Arbeitnehmer/-innen unmittelbar Menschen betreuen und Schutzmasken tragen müssen, dürfen Schwangere nicht arbeiten. Denn das Tragen von Atemschutzmasken erschwere die Atmung und sei daher für Schwangere verboten. Aus anderen Bereichen, in denen erhöhter Kundenkontakt herrscht (Supermärkte oder Apotheken), sollten Schwangere möglichst abgezogen und im Betrieb anderweitig eingesetzt werden, so die AK in einer Aussendung am Sonntag.

Döbling ist Spitzenreiter
Unter den Wiener Bezirken ist der 19. Bezirk der mit den meisten Corona-Infizierten, wie die Statistik des Gesundheitsministeriums zeigt. Mehr dazu hier.

Nik P. infiziert
Der Kärntner Musiker Nik P. ist mit dem Virus infiziert, wie auch seine Lebensgefährtin. Er warnt: "Bleibt zu Hause!" Mehr dazu  hier

Fendrich "sprachlos" über Polizei-Aktion
Um für gute Stimmung zu sorgen, spielt die Wiener Polizei auf ihren Streifenfahrten täglich um 18.00 Uhr „I am from Austria“ von Rainhard Fendrich. Der 65-jährige Musiker zeigte sich „sprachlos“ und dankte allen Ärzten und auch der Polizei für ihre Arbeit, und spielte das Lied von zu Hause aus. 

Salzburger Landesspital erprobt neues Medikament
Im Landeskrankenhaus Salzburg steht laut Primar Richard Greil ein neues Medikament zur Verfügung, das die Schwere von Covid-19 um 90 Prozent verringern soll.

Aktuelle Zahlen vom Sonntag
Die Marke der Infizierten hat die 3.000 überschritten. Aktuell sind 3.062 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, 57 Prozent sind Männer. 45-54-Jährige sind laut Gesundheitsministerium am häufigsten infiziert. Ihr Krankheitsverlauf ist allerdings weniger schwer, als bei der Gruppe der Älteren. Die misten Fälle sind in Tirol bekannt, gefolgt von Oberösterreich. Die meisten Infizierten gibt es in Wien (387), gefolgt von Landeck/Tirol (225).

Ärztekammer-Präsident warnt: Zu wenig Schutzausrüstung!
Thomas Szekeres hat am Samstag Abend auf seiner Facebookseite davor gewarnt, dass Österreich viel zu wenig Schutzausrüstung zur Verfügung hat. Mehr dazu hier

Dramatischer Aufruf an Zillertal-Touristen
Aufruf an alle Personen, die sich vom 8. bis 15. März in Bars und Après-Ski-Lokalen im Zillertal aufgehalten haben. Nach mehreren Coronavirus-Fällen laufen die Abklärungen der Gesundheitsbehörden auf Hochtouren. Mehr dazu hier.

39 Gesetzesänderungen durch
Nur einen Tag nach dem Nationalrat stimmte heute auch der Bundesrat der umfangreichen Sammelnovelle mit 39 Gesetzesänderungen und fünf neuen Bundesgesetzen mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zu. Damit ist ein rasches Inkrafttreten der Bestimmungen sichergestellt.

ORF richtet eigene Sperrzone ein
Der ORF hat, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, eine besondere Vorsichtsmaßnahme getroffen: 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter isolieren sich freiwillig im ORF-Zentrum in einer „Sperrzone“, um die technischen Kernbereiche abzusichern.

#schautaufeinander 
Wie geht ihr mit der Situation um? Habt ihr Ideen wie man sich jetzt die Zeit vertreiben kann? Oder vielleicht ein Gedicht, das Mut macht? Tiroler, zeigt uns eure Beiträge mit #schautaufeinander, ebenso in Kärnten werden Leserinnen und Leser aufgefordert, einander Zuversicht zu spenden.
Mehr Informationen hier

Unversteuertes Desinfektionsmittel möglich
Die aktuelle Corona-Situation hat dazu geführt, dass in Apotheken Desinfektionsmittel kaum mehr verfügbar ist. Aufgrund des erhöhten Bedarfs ermöglicht das Bundesministerium für Finanzen unversteuerten Alkohol zur Herstellung zu verwenden. " data-newtab="nt" id="wbbid_24">Hier gibt es mehr Informationen dazu.

Anschober: Erste Auswirkungen nächste Woche

Der Trend bei der Entwicklung der Zahl der Corona-Erkrankungen hält sich in Österreich stabil, muss aber kommende Woche weiter sinken, so der Gesundheitsminister in einer Aussendung. Ab Mitte kommender Woche erwarten die Fachexperten die ersten Auswirkungen der Verkehrsbeschränkungen. Rudolf Anschober: „Zu beachten ist dabei, dass auch die Zahl der Testungen deutlich steigt.“ Bislang wurden in Österreich (Stand heute Vormittag) bereits 18.545 Testungen durchgeführt - in den vergangenen 24 Stunden eine bisherige Höchstzahl von gemeldeten 2.932 Testungen.

Run auf Info-Seite des Gesundheitsministeriums
Gestern hat das Gesundheitsministerium die URL https://info.gesundheitsministerium.gv.at/ zum Corona-Informations-Dashboard bekannt gegeben. Die geprüften Daten für ganz Österreich sind anonymisiert. Demnach sind derzeit 2.785 Menschen in Österreich am Corona-Virus infiziert.

Bei Rat auf Draht laufen Telefone heiß
Notrufnummer ist auf Spenden angewiesen, um verunsicherten Kindern, Jugendlichen und Eltern beizustehen. Das Thema Corona beschäftigt aktuell die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie wurden technisch ausgestattet um Telefon- und Chat-Beratung auch von zuhause aus anonym durchführen können.Auf der Website www.rataufdraht.at finden sich ebenfalls zahlreiche Informationen.

Kurzarbeit: Erneut Appell an Unternehmer
„Es gibt keinen Grund, dieses Modell nicht zu nutzen“, appelliert die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Barbara Teiber an alle Unternehmen, die in Schwierigkeiten sind, ihre MitarbeiterInnen nicht zu kündigen. Zuvor hatten die Sozialpartner vereint das gleiche gefordert.

Finanzminister: Schuldenabbau dauert zehn Jahre
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) erklärte am Samstag, dass nach der Coronavirus-Krise wieder gespart werden müsse, wie er bei Ö1 „Journal zu Gast“ sagte. „Wir helfen in der Not und sparen, wenn’s gut läuft.“Wenn Österreich gut durch die Krise komme und danach auch eine gute Wachstumspolitik fahre, könne man innerhalb von zehn Jahren mit den Schulden ordentlich herunterkommen, so der Minister, der diese Woche auch den Regionalmedien Rede und Antwort stand.

Aktuelle Kennzahlen aus Wien
Stand Samstag 13.00 Uhr sind in Wien 359 Erkrankungen bestätigt.Fünf Personen sind gesundet und genesen.

Überblick über gesperrte Stationen
Überlastete oder infizierte Ärzte, geschlossene Abteilungen: ein Überblick über die Situation an Österreichs Spitälern

Umfrage über Einstellung der Österreicher zu den Maßnahmen
Bei einer repräsentativen, österreichweiten Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut "Karmasin Research & Identity" zur Meinung der Österreicherinnen und Österreicher über die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus durchgeführt hat, fühlen sich 38 Prozent sehr oder etwas bedroht. Diese und viele weitere Erkenntnisse gehen aus der Umfrage hervor. Die Details hier.

Tirol hilft Kunst- und Kulturschaffenden

Weil Künstler besonders betroffen von den Maßnahmen sind, wurden jetzt in Tirol Unterstützungsmaßnahmen bekanntgegeben. Mehr Infos hier

Regierung fördert Erforschung von Anti-Viren
Im Kampf gegen das Corona-Virus stellt die Bundesregierung insgesamt 23 Millionen Euro für die Erforschung von Medikamenten zur Verfügung. Die Förderung richtet sich dabei vor allem an Projekte, die die Wirksamkeit bereits bestehender Medikamente im Kampf gegen Corona erforschen sollen. Die dazu nötigen klinischen Studien sollen durch zusätzliches Geld beschleunigt werden.

Impfstoff ab Herbst?
Der amtierende Chef des deutschen Biotechunternehmens CureVac, Franz Werner Haas, hält ab Herbst die Versorgung mit einem Impfstoff gegen das Corona-Virus für möglich, wie er in der neuen Ausgabe der „Wirtschaftswoche“ sagte.

Corona-Video für Kinder der Stadt Wien enorm erfolgreich
Das vor einer Woche veröffentlichte Corona-Aufklärungsvideo für Kinder der Stadt Wien stößt auf enormes Interesse: Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland wird es fleißig geteilt und steht auf vielen Schul-Homepages. Bürgermeister Michael Ludwig und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky: „Auch aus Rumänien hat uns die Anfrage erreicht, ob das Video mit rumänischen Untertiteln verbreitet werden darf. Interesse hat außerdem die Stadt Budapest bekundet.“

Kilometerlange Staus an den Grenzen
Ostautobahn (A4) Richtung Ungarn hat sich ein über 35 Kilometer langer Stau gebildet. Tausende Serben sind gestrandet. Konkret heißt es vom ÖAMTC: zwischen Knoten Bruckneudorf und Grenzübergang Nickelsdorf Beschränkungen, Fahrten nur für österreichische und ungarische Staatsbürger sowie für den Güterverkehr gestattet. Stau auch zwischen Bruck an der Leitha Ost und Knoten Bruckneudorf: Grenzkontrollen. Am Grenzübergang Arnoldstein staut es sich in beide Richtungen wegen Sicherheitsmaßnahmen und Gesundheitschecks, Autos Richtung Villach werden bei Arnoldstein A/I Staatsgrenze abgeleitet. Infos hier

Kein Scherz: Wiener Polizei spielt "We are from Austria"
Die Wiener Polizei sagt "Danke" an alle, die zu Hause bleiben und sich an die Vorgaben halten und spielt täglich um 18 Uhr aus allen Polizeiautos die "heimliche Hymne" Österreichs von Rainhard Fendrich, "We are from Austria": "Unser Dank gilt auch denjenigen, die zur Aufrechterhaltung des Lebens im Einsatz sind", heißt es auf der Facebook-Seite der Polizei Wien.

Wiener Kaffeehäuser setzen doch auf Kurzarbeit
Vorbildhaft: Die Wiener Kaffeehausinstitution Cafe Landtmann kündigte ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nun doch nicht. Die Familie Querfeld, die auch andere Kaffeehäuser in Wien betreibt, nutzt stattdessen die neue Coronavirus-Kurzarbeit.

Steiermark sperrt alle Spielplätze
Eine Steirerin ist in der Nacht auf Samstag verstorben. In der Steiermark bleiben Parks geöffnet, Spiel- und Sportplätze sind geschlossen.

Pfleger aus Osteuropa kommen nur mit negativem Test nach Österreich
Wegen noch schärferen Einreisebestimmungen schlägt der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Peter Kostelka, vor, Beschäftigte von geschlossenen Kur- und Rehaeinrichtungen für die 24-Stunden-Betreuung einzusetzen. Und aktuell melden sich Tausende erfahrene Zivildiener, die diese wichtige Arbeit qualitätsvoll in der Zeit der Krise übernehmen können. Sollte das nicht ausreichen, kann sich Kostelka vorstellen, dass auch andere in Betreuung geschulte Personen einspringen.

Kein weiterer Nationalratsabgeordneter infiziert
Außer Johann Singer (ÖVP) hat sich aktuell kein weiterer Mandatar oder Mandatarin mit dem Corona-Virus infiziert. Zehn ÖVP-Abgeordnete und ein Mitarbeiter des ÖVP-Klubs hatten sich gestern testen lassen, nachdem der Fall bekannt wurde. Die vorliegenden Ergebnisse sind negativ, wie Parlamentssprecher Karl-Heinz Grundböck am Samstag verlautbarte. Die Rundschau hat Singer nach seinem Befinden befragt.

Prüfung von Grippeschutzmasken 
Das Bundesheer hat seit Februar Tausende Grippemasken aus der Zeit der Vogelgrippe 2006 auf ihre Tauglichkeit geprüft und sie trotz überschrittenem Haltbarkeitsdatum (2016) für brauchbar befunden. Dieser Befund sei extrem aufwendig, hieß es. Insgesamt wurden 1,6 Millionen Masken für den Gebrauch freigegeben. Aber immer noch fehlen Masken.

Kärnten: Erhebung des 24-Stunden-Pflege-Bedarfs
Gemeinden sind aufgerufen, ihre Bedarf in Sachen 24-Stunden-Betreuung dem Land zu melden. Es werden gerade Alternativangebote geprüft – mobile Dienste, Heim-Unterbringung, Ehrenamtliche oder Möglichkeiten innerhalb der Familie. Das Land will die mobilen Dienste aufstocken.

Mangelware Alkohol für Desinfektionsmittel darf geliefert werden
Der Zuckerkonzern Agrana darf nun Bioethanol, das für Treibstoffe gedacht ist, auch für Desinfektionsmittel verwenden. Desinfektionsmittel ist in Österreich seit Wochen Mangelware, auch weil der dafür nötige Alkohol knapp wurde. „Wir beliefern ab Montag per Tankwagen die Desinfektionsmittelhersteller“, so Agrana-Sprecher Markus Simak.

Anzahl der bestätigten Corona-Fälle in Österreich (Stand, 21.03.2020, 08:00 Uhr)
Die Zahl der offiziell bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich ist bis heute auf 2.664 geklettert, durchgeführte Testungen: 18.545, genesene Personen: 9, Todesfälle: 7. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiterhin in Tirol mit 568, gefolgt von Oberösterreich mit 507, berichtete das Gesundheitsministerium auf seiner Website. Hier geht es zur Info-Seite des Gesundheitsministeriums

Weiter Wirbel um SMS an Ischgler Szenewirt
Am Freitagabend kursierte ein vom Ötztaler Blogger Markus Wilhelm veröffentlichtes SMS von ÖVP-Nationalratsabgeordnetem Franz Hörl, der auch Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbundes und Obmann des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft ist, an den Ischgler "Kitzloch-Wirt", in der er vor einem möglichen Saisons-Aus warnte. Das SMS schürte die Aufregung um die Handhabe des Skiorts zur verspäteten Reaktion weiter. Mehr dazu hier. 

Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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