Mitsprache
Kinder gestalten Wien

Jugendstadtrat Czernohorszky, Bildungsdirektor Himmer und Bürgermeister Ludwig (v.l.) mit Schülern der 3.M.
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  • hochgeladen von Nicole Gretz-Blanckenstein

In der Volksschule GTVS3 startete das größte Teilhabeprojekt "Werkstadt Junges Wien".

LANDSTRASSE. Mehr als 360.000 Kinder und Jugendliche leben derzeit in Wien. Das ist umgerechnet jeder fünfte Wiener. Zeit, diese jungen Bewohner um ihre Meinung zu bitten. Daher wurde gemeinsam mit Experten und Pädagogen das Konzept "Werkstadt" ausgearbeitet.

Initiiert wurde das Partizipationsprojekt von Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky: „Wien ist gewissermaßen das Jugendzentrum Österreichs. Mein Ziel ist es, dass die Stadt auch weiterhin ein attraktiver Lebensraum für junge Menschen ist. Eine Stadt, in der alle jungen Menschen ihre Potenziale voll ausschöpfen können“, sagt Czernohorszky. „Und was es dafür braucht, darauf haben die Kinder und Jugendlichen selbst die besten Antworten.“

Was ist top, was ein Flop?

Was gefällt euch an der Stadt? Was gefällt euch weniger? Das sind die Fragen, die mindestens 10.000 Kinder und Jugendliche von Februar bis April gemeinsam mit Pädagogen ausarbeiten sollen. In mehr als 500 Workshops soll mit Unterstützung der Projektpartner und des sogenannten "Werkzeugkoffers" die Mitwirkung für alle Altersgruppen von 3 bis 19 Jahren ermöglicht werden. Der Koffer beinhaltet unter anderem einen Stadtplan, ein großes Wien-Wimmelbild, einen Moderationsleitfaden, Karten für Lösungsideen, Gebots- und Verbotskärtchen und vieles mehr. Gemeinsam mit Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky und Bildungsdirektor Heinrich Himmer brachte Bürgermeister Michael Ludwig die erste dafür notwendige Tranche "Werkzeugkoffer" gleich selbst mit in die Ganztagsvolksschule GTVS3 in der Landstraßer Hauptstraße 146.

Konstruktive Kritik

Die Klasse 3.M ließ sich nicht lange bitten und lieferte gleich erste Antworten. "Ich finde an Wien die Verkehrsmittel toll und den Prater", meinte eine neunjährige Schülerin. Ihr Mitschüler wünschte sich "mehr Skaterparks". Eine andere Klassenkollegin hatte gleich eine direkte Beschwerde an den Bürgermeister: "Die Ampel vor der Schule springt gleich auf Rot." Damit bemängelte sie die Taktung der Fußgängerampel an der Hauptstraße vor der Schule. Bürgermeister Ludwig freute sich über die konstruktive Kritik und versprach: "2020 soll das Jahr der Umsetzung werden!"

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