Planetenkonstellation
Sieben Planeten in einer Reihe für vier Wochen
- Seit dem 21. Jänner haben sich sechs Planeten in einer Reihe aufgestellt: Mars, Venus, Jupiter, Uranus, Saturn und Neptun.
- Foto: Unsplash/ Josh Gordon
- hochgeladen von Julia Steiner
Zurzeit sind sechs Planeten am Himmel versammelt und stehen in einer Reihe. Jetzt kommt ein siebter Planet dazu. Vier der sieben Planeten kann man sogar mit dem bloßen Auge sehen.
ÖSTERREICH. Seit dem 21. Jänner haben sich sechs Planeten in einer Reihe aufgestellt: Mars, Venus, Jupiter, Uranus, Saturn und Neptun. Diese besondere Konstellation wird im Februar sogar noch beeindruckender, wenn sich auch Merkur als siebter Planet dazugesellt.
Planetenparade
Bei einer sogenannten planetaren Konjunktion oder Ausrichtung kommen mehrere Planeten in einer engen Anordnung am Himmel zusammen und stehen fast auf einer Linie. Planetenkonstellationen wie die sogenannte "Planetenparade" entstehen zufällig. Dieses Phänomen tritt aufgrund der unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeiten der Planeten um die Sonne auf. Da die Planeten auf leicht geneigten Bahnen kreisen, kann es zufällig dazu kommen, dass sie sich über einen bestimmten Zeitraum in einer Reihe aufstellen. Solche Konstellationen sind selten und treten nur alle zehn bis zwanzig Jahre auf.
- Die Planetenkonstellation wird mindestens vier Wochen lang sichtbar sein. Am 28. Februar gesellt sich zudem Merkur als siebter Planet zur Parade.
- Foto: pixabay/ManvendraPSingh
- hochgeladen von Sabine Knienieder
Wann und wo sind die Planeten zu sehen?
Am südöstlichen Himmel werden nacheinander Mars, Jupiter, Uranus, Neptun, Venus und Saturn zu sehen sein. Vier dieser Planeten können bei klarem Himmel mit bloßem Auge beobachtet werden: Mars, Jupiter, Venus und Saturn. Sie sind leicht zu erkennen, da sie im Gegensatz zu Sternen nicht funkeln.
Die Planetenkonstellation wird mindestens vier Wochen lang sichtbar sein. Am 28. Februar gesellt sich zudem Merkur als siebter Planet zur Parade. Allerdings wird Merkur nur mit einem Teleskop sichtbar sein, da er sehr schwach leuchtet und in dieser Zeit von der Sonne überstrahlt wird.
Blick nach oben
Die besten Zeiten zur Beobachtung sind in den Abendstunden, wenn der Himmel zunehmend dunkler wird und die Sichtbedingungen ideal sind. Als Orientierungshilfe können die helle Venus im Westen und der rötlich leuchtende Mars im Osten dienen. Wer das Himmelsschauspiel nicht verpassen möchte, sollte sich einen möglichst dunklen Ort abseits von Lichtverschmutzung suchen. Wer die gesamte Parade in ihrer vollen Pracht erleben möchte, kann mit einem Teleskop oder einer Astronomie-App auch Uranus und Neptun entdecken.
- Wer Zugang zu einem Teleskop hat, kann zudem Uranus und Neptun, die ohne technische Unterstützung nur schwer erkennbar sind, genauer unter die Lupe nehmen.
- Foto: Unsplash/Akbar Nemati
- hochgeladen von Julia Steiner
Für alle, die dieses seltene Ereignis nicht nur als optisches Spektakel genießen, sondern auch besser verstehen möchten, bieten Astronomie-Apps zusätzliche Informationen und Hilfestellungen. Wer Zugang zu einem Teleskop hat, kann zudem Uranus und Neptun, die ohne technische Unterstützung nur schwer erkennbar sind, genauer unter die Lupe nehmen.
Das könnte dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Österreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.