Krebsprävention
In diesen Bundesländern ist die HPV-Impfquote besonders niedrig
- Laut dem ÖVIH bleiben Buben häufiger ungeimpft oder schließen die Impfserie erst später ab. (Symbolfoto)
- Foto: pixabay.com
- hochgeladen von Sophie Ruzicka
Die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) bietet einen wichtigen Schutz bei der Krebsprävention. Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) appelliert deshalb an Eltern, Jugendliche und Schulen, die Vorsorgeimpfung in Anspruch zu nehmen.
ÖSTERREICH. Seit 2024 steht die HPV-Impfung in Österreich für Mädchen und Buben im Schulimpfprogramm kostenlos zur Verfügung. Ab einem Alter von neun Jahren bis zum 21. Geburtstag kann sie von medizinischem Fachpersonal, etwa von Schulärztinnen und -ärzten, verabreicht werden.
Bei HPV handelt es sich um humane Papillomaviren, die bei jedem Geschlecht schwerwiegende Erkrankungen verursachen können. Dazu zählen auch Krebserkrankungen im Bereich von Anus und Penis sowie Genitalwarzen. Die Viren können Infektionen sowie Haut- und Zellveränderungen auslösen, vorwiegend im Intimbereich.
Unterschiede in den Regionen
Aus den aktuellen Daten des öffentlichen HPV-Cockpits Österreich geht hervor, dass bereits 55 Prozent der 14-jährigen Mädchen vollständig gegen HPV geimpft sind. Bei den gleichaltrigen Buben haben 43 Prozent beide Impfungen erhalten. Besonderen Nachholbedarf gibt es in Niederösterreich. Dort sind 30 Prozent der 14-jährigen Buben vollständig geimpft, in Salzburg sind es 33 Prozent und im Burgenland 35 Prozent.
Passend zum Start des neuen Schuljahres erinnert der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller an die HPV-Impfung. Damit sollen auch die Unterschiede bei den Impfquoten zwischen den Regionen und Schulstandorten verringert werden.
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