Wenn Schmerzen außer Kontrolle geraten

Mutmachend für Betroffene: Chronische Schmerzen sind behandelbar.
  • Mutmachend für Betroffene: Chronische Schmerzen sind behandelbar.
  • Foto: Kurhan_Fotolia - Fotolia.com
  • hochgeladen von Sylvia Neubauer

Unser Körper ist mit kleinen Antennen ausgestattet, die auf Schmerzen reagieren. Diese sogenannten Schmerzrezeptoren springen beispielsweise an, wenn wir auf eine heiße Herdplatte greifen. Das Besondere dabei: Schmerzantennen haben eine enorme Merkfähigkeit. Dauert die Schmerzbelastung an, entwickeln die sensiblen Antennen ein Schmerzgedächtnis. Oft reichen dann schon leichte Berührungen, Wärme oder Dehnungen aus, um Schmerzen auszulösen.

Schmerzgedächtnis löschen

Die Therapie von chronischen Schmerzen zielt darauf ab, die Inhalte des Schmerzgedächtnisses gänzlich zu löschen. Vergleichbar mit einer Schultafel. Es gilt, alte Informationen zu löschen und mit neuen zu überschreiben. So gelingt es, die Nervenzellen neu zu programmieren.

Therapie ist möglich

Dazu ist es notwendig, den Teufelskreis von Schmerzerfahrung, Anspannung und Angst vor neuen Schmerzen zu durchbrechen. Dies erfolgt mithilfe von Schmerzbewältigungs-, Entspannungs- und Bewegungstraining. Auch physiotherapeutische und psychologische Maßnahmen können hilfreich sein. Ein Detail am Rande: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass alleine die wachsende Hoffnung auf Heilung die Ausschüttung von Glückshormonen aktiviert und so die Schmerzhemmung des Körpers stimuliert.

Welche Therapiemöglichkeiten es für Schmerzpatienten gibt, lesen Sie auf gesund.at

Das hat Sie interessiert?


Weitere interessante Tipps zu Gesundheitsthemen gibt es auf gesund.at, dem Partnerportal von meinbezirk.at

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen