Neue Studie
So viel Zeit verbringen Menschen in Österreich am Smartphone

"Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, auf dem Laufenden zu bleiben, führen dazu, dass immer mehr Menschen gezielt digitale Auszeiten schaffen wollen“, erklärt Christoph Waldeck, Partner bei Deloitte Österreich. | Foto: Pixabay/Pexels
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  • "Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, auf dem Laufenden zu bleiben, führen dazu, dass immer mehr Menschen gezielt digitale Auszeiten schaffen wollen“, erklärt Christoph Waldeck, Partner bei Deloitte Österreich.
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Wer gerade diesen Artikel gerade am Smartphone liest, könnte von folgendem betroffen sein: Jede vierte Person verbringt zu viel Zeit am Smartphone. Denn der kleine Computer ist mehr als ein Kommunikationsmittel. 

ÖSTERREICH. Ob am Weg zur Arbeit, während dem Essen oder beim gemeinsamen Treffen mit der Familie: Das Smartphone ist ständiger Begleiter. Wie viel Zeit Nutzerinnen und Nutzer damit verbringen, geht aus einer aktuellen Studie des weltgrößten Wirtschaftsprüfers Deloitte hervor. 

Dazu wurden 500 Menschen aus Österreich nach ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die Befragten verbringen demnach mehrere Stunden täglich am Smartphone. Der Konsum wird aber von den Nutzern selbst kritisch hinterfragt.

Digital Detox erwünscht

Zwei Drittel der befragten Menschen in Österreich verbringen mindestens zwei Stunden pro Tag am Smartphone, 15 Prozent sogar mehr als fünf Stunden. "Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, auf dem Laufenden zu bleiben, führen dazu, dass immer mehr Menschen gezielt digitale Auszeiten schaffen wollen“, erklärt Christoph Waldeck, Partner bei Deloitte Österreich. Denn mehr als die Hälfte der Befragten wünscht ihren Konsum zurückzuschrauben.

Jede vierte Perosn scrollt noch vorm Schlafen durch den Feed. (Symbolfoto) | Foto: pixabay.com
  • Jede vierte Perosn scrollt noch vorm Schlafen durch den Feed. (Symbolfoto)
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"Besonders bemerkenswert ist dabei die junge Generation: Bereits jede zweite Person zwischen 14 und 29 Jahren empfindet die eigene Smartphone-Nutzung als zu hoch. Der Wunsch nach digitaler Balance ist gerade bei jenen am stärksten ausgeprägt, die Smartphones am meisten nutzen", erklärt Waldeck weiter. 

Mehr als Kommunikation

Das Smartphone wird nicht nur zum Zwecke der Kommunikation und Information verwendet, sondern auch vorwiegend zur Online-Recherche. "Das Smartphone macht AI (Anm. Red.: Künstliche Intelligenz) jederzeit und überall verfügbar. Dadurch wird sie für viele Menschen zu einem praktischen Alltagswerkzeug – sei es zur Informationssuche, für kreative Aufgaben oder zur Unterstützung im Berufs- und Privatleben“, so Waldeck.

Durch den Social-Media-Konsum leidet die Produktivität im Alltag oder die Konzentrationsfähgikeit. (Symbolfoto) | Foto: Gabrielle Henderson/Unsplash
  • Durch den Social-Media-Konsum leidet die Produktivität im Alltag oder die Konzentrationsfähgikeit. (Symbolfoto)
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Zudem kommt, dass die meisten soziale Netzwerke nicht mehr nur zur Unterhaltung, sondern auch als Informationsquelle nutzen. Mehr als die Hälfte fühle sich sogar dadurch teilweise besser informiert. Und für ein Drittel dient Social Media zur Stärkung der Beziehungen zu Familien, Freundinnen und Freunden sowie Bekannten. 

Jede vierte Person scrollt vor dem Schlafengehen durch den Feed und jede fünfte direkt nach dem Aufstehen. Das macht sich auch bemerkbar, denn ein Viertel berichtete bereits von negativen Auswirkungen auf den Schlaf oder sogar auf das eigene Zeitmanagement. 

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"Die ständige Erreichbarkeit und der Druck, auf dem Laufenden zu bleiben, führen dazu, dass immer mehr Menschen gezielt digitale Auszeiten schaffen wollen“, erklärt Christoph Waldeck, Partner bei Deloitte Österreich. | Foto: Pixabay/Pexels
Diejenigen, die das Smartphone am meisten nutzen, wünschen sich gleichzeitig eine digitale Balance. (Symbolfoto) | Foto: Smarterpix_Krakenimages
Durch den Social-Media-Konsum leidet die Produktivität im Alltag oder die Konzentrationsfähgikeit. (Symbolfoto) | Foto: Gabrielle Henderson/Unsplash
Jede vierte Perosn scrollt noch vorm Schlafen durch den Feed. (Symbolfoto) | Foto: pixabay.com
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