Der Balkanroute-Ticker
Aktuelles zum Thema "Balkanroute-Schließung"

Seit Jahresbeginn wurden im bosnisch-herzegowinischen Kanton Una-Sana ca. 10.500 Migranten evidentiert. Ihr Ankommen wurde aber allein in August und in September sehr stark intensiviert. Es kamen nämlich allein in dieser Zeit um 5.000 neue. Die Polizei dieses Kantons berichtet, dass die meisten von denen über kein einziges persönliches Dokument verfügen, dass viele von denen in Bihać zum ersten Mal registriert werden und dass mit wachsender Zahl von Migranten auch Kriminalität steigt, vor allem in der Stadt Bihać. Symbolbild: Ivica Stojak
  • Seit Jahresbeginn wurden im bosnisch-herzegowinischen Kanton Una-Sana ca. 10.500 Migranten evidentiert. Ihr Ankommen wurde aber allein in August und in September sehr stark intensiviert. Es kamen nämlich allein in dieser Zeit um 5.000 neue. Die Polizei dieses Kantons berichtet, dass die meisten von denen über kein einziges persönliches Dokument verfügen, dass viele von denen in Bihać zum ersten Mal registriert werden und dass mit wachsender Zahl von Migranten auch Kriminalität steigt, vor allem in der Stadt Bihać. Symbolbild: Ivica Stojak
  • hochgeladen von Ivica Stojak

Angesichts der gegenwärtigen Situationsentwicklungen, die sich von Tag zu Tag auf der so genannten Balkanroute zunächst einmal in Serbien in den letzten Jahren, dann aber in den letzten Monaten in Bosnien und Herzegowina - und in einer immer schärferer Form! - ebenfalls tagtäglich zeigen, habe ich mich entschlossen, werte Leser und Leserinnen, Ihnen in meiner Eigenschaft als Regionaut mit entsprechenden lokalen Sprachkenntnissen einen kurzen lokalen Schlagzeilen-Übersicht aus den betroffenen Gebieten zu geben.*

„Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus!“ - Laotse (6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.)

In diesem Sinne beginne ich heute gleich - und nur! - mit folgenden 3 Schlagzeilen:

- Proteste in Bihać ohne jeglichen Vorfall beendet. Bürger möchten am kommenden Montag wieder auf die Straßen gehen!

Demonstrationen der Bürger von Bihać, weil die dafür Zuständigen in der Föderation Bosnien und Herzegowina auf die in ihrer Stadt schon langsam eskalierende Migrantenkrise nicht reagieren.**

"Dies ist ein Kampf für unsere Bürger, für ihre Würde, für ihre Stadt Bihać. Denn in der letzten Zeit werden immer öfter Angriffe, Raubüberfälle und diverse andere Inzidente seitens der Migranten verübt!“ sagte u. a. Sej Ramić, Initiator dieser Protestaktion. Siehe dazu u. a. folgenden Bericht eines bosnischen Nachrichten Portals: Ne odustaju od borbe. Protesti u Bihaću okončani bez incidenata, građani u ponedjeljak ponovo izlaze na ulice!

- FACE TV – Ein Fernsehbericht vom Protest vom Vortag: „Migranten brechen in unsere Häuser ein, halten ihre Messer unseren Kinder an der Kehle - Migranti nam upadaju u kuće, djeci drže nož pod vratom!“

- JABUKA TV - Sarajevo: Migranten-Schlägerei. Ein Iraner schwerverletzt!
etc... etc... etc...

*Siehe in diesem Zusammenhang u. a. folgenden Zitat:

„Wir, die Kommission, werden alles tun, dass den Worten Taten folgen. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Telefonkonferenzen mit den Ländern entlang der Westbalkan-Route, in denen es um die Koordinierung ganz konkreter Hilfen wie Heizungen oder Decken geht!” - Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Zitiert nach: Norbert Blum. Aufschrei – Wieder die erbarmungslose Geldgesellschaft. Ein Pamphlet. WESTEND Verlag GmbH. eBook Edition, Frankfurt/Main 2016. S. 126 – 127

**Die Stadt Bihać, Bihać (serbisch-kyrillisch Бихаћ; deutsch veraltet Wihitsch, Wihitz oder Wihatsch) ist eine Stadt im äußersten Nordwesten von Bosnien und Herzegowina. Sie liegt nahe der Grenze zu Kroatien am Fluss Una und ist Hauptstadt des Kantons Una-Sana in der Föderation Bosnien und Herzegowina.

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