Ausland
Außenministerin Meinl-Reisinger reist am Freitag in die Ukraine
- Außenministerin Meinl-Reisinger besucht am Freitag die Ukraine.
- Foto: HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com
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Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) reiste am Freitag in die Ukraine, wie ihr Sprecher der APA bestätigte. In Kiew sind unter anderem ein Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha sowie der Besuch des Kinderkrankenhauses Ochmatdyt geplant, das im Vorjahr von einer Rakete getroffen wurde.
ÖSTERREICH. Es wird sich um ihre zweite Auslandsreise seit ihrem Amtsantritt handeln. Bereits am Mittwoch hatte Meinl-Reisinger telefonisch mit ihrem ukrainischen Amtskollegen den vollen Einsatz Österreichs für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt. "Österreich steht solidarisch an der Seite der Ukraine", sagte die Außenministerin auch bei ihrer ersten Auslandsreise am Donnerstag in Brüssel. Bei einem Empfang in der österreichischen Botschaft werden auch Vertreter der Wirtschaft und Hilfsorganisationen zusammenkommen.
In einem Interview mit der APA in Brüssel machte sie deutlich, dass die Sicherheit der Ukraine nicht über die Köpfe der Bürger verhandelt werden könne und dass auch Europas Zukunft nur mit einem aktiven, selbstbewussten Handeln des Kontinents gesichert sei. Angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen – die durch den Rückzug von US-Militärhilfe und Aufklärungsdaten zusätzlich erschwert werden – pochte die Ministerin auf einen gerechten und nachhaltigen Frieden. Gleichzeitig stehen in Saudi-Arabien Gespräche zwischen der Ukraine und den USA an, die eine Beendigung des langjährigen Konflikts zum Ziel haben.
- In Brüssel forderte Meinl-Reisinger ein selbstbewusstes europäisches Handeln für einen gerechten und nachhaltigen Frieden.
- Foto: Fabrizio Maffei
- hochgeladen von Philipp Widhalm
Friedensgespräche geplant
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Zuletzt hatte sich die Lage für das Land deutlich verschlechtert, weil US-Präsident Donald Trump die Militärhilfe seines Landes sowie auch die Aufklärungsdaten der US-Geheimdienste ausgesetzt hat. In Saudi-Arabien sollen am Montag Gespräche zwischen der Ukraine und den USA über die Beendigung des Krieges geführt werden.
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