Entscheidung gefallen
Bundesheer bekommt neuen Generalstabschef
- Generalleutnant Harald Vodosek wird neuer Generalstabschef. Das gab das Verteidigungsministerium am Donnerstag bekannt.
- Foto: APA-Images / APA / HELMUT FOHRINGER
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Die Entscheidung über die künftige Führung des Österreichischen Bundesheeres ist gefallen: Rüstungsdirektor Harald Vodosek rückt an die Heeresspitze. Er folgt auf Rudolf Striedinger, der Ende September in den Ruhestand tritt.
ÖSTERREICH. Generalleutnant Harald Vodosek wird neuer Generalstabschef. Das gab das Verteidigungsministerium am Donnerstag bekannt. Der bisherige Rüstungsdirektor leitet seit 2021 die Direktion 5 – Beschaffung und war maßgeblich an der Umsetzung des "Aufbauplans 2032+" beteiligt.
"Mit Generalleutnant Vodosek übernimmt ein hoch qualifizierter und erfahrener Offizier die Führung des Österreichischen Bundesheeres", erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Sie verwies insbesondere auf seine Erfahrung in den Bereichen Einsatz, Führung, Personal und Beschaffung. Diese Expertise sei angesichts der laufenden Modernisierung des Heeres von besonderer Bedeutung.
Sechs Bewerbungen für Spitzenposten
Die Bewerbungsfrist für die höchste militärische Funktion war am 22. April ausgelaufen. Insgesamt bewarben sich sechs Offiziere um den Posten. Eine Kommission bewertete drei Kandidaten als "in höchstem Ausmaß" geeignet. Dazu zählten dem Vernehmen nach neben Vodosek auch die Generalleutnante Bruno Günter Hofbauer und Karl Schmidseder. Tanner führte mit sämtlichen Bewerbern persönliche Gespräche.
- Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalleutnant Vodosek.
- Foto: Carina Karlovits/Bundesheer
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Als Generalstabschef ist Vodosek künftig der ranghöchste Offizier des Bundesheeres. Er leitet den Generalstab, der unmittelbar dem Verteidigungsministerium unterstellt ist, und fungiert als wichtigster militärischer Berater der Verteidigungsministerin. In seine Amtszeit fallen wesentliche Schritte des milliardenschweren "Aufbauplans 2032+", mit dem Ausrüstung, Infrastruktur und Einsatzfähigkeit des Heeres modernisiert werden sollen.
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