Hattmannsdorfer lädt ein
Wien ist Gastgeber der nächsten Wasserstoffkonferenz

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) meint: "Wir wollen, dass unsere Industrie auch künftig in Österreich und Europa produziert. Angesichts hoher Energiepreise und großer Investitionen muss der Umbau zu CO2-neutraler Produktion wirtschaftlich möglich sein. Leistbarer Wasserstoff ist dabei ein Schlüssel – etwa für die Stahl- und Chemieindustrie. (Archiv) | Foto: MeinBezirk
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  • Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) meint: "Wir wollen, dass unsere Industrie auch künftig in Österreich und Europa produziert. Angesichts hoher Energiepreise und großer Investitionen muss der Umbau zu CO2-neutraler Produktion wirtschaftlich möglich sein. Leistbarer Wasserstoff ist dabei ein Schlüssel – etwa für die Stahl- und Chemieindustrie. (Archiv)
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Wien wird die nächste Wasserstoffkonferenz ausrichten. Leistbaren Wasserstoff nach Europa zu bringen, ist wichtig. Er kann dazu beitragen, Industrie und Arbeitsplätze in Europa zu sichern.

WIEN. Nach Rom im Jahr 2025 und Algier 2026 folgt nun Wien. Die Bundeshauptstadt darf Gastgeberin des dritten Ministertreffens zum Wasserstoff-Südkorridor sein. Damit setzt Wien bzw. Österreich die Zusammenarbeit mit Algerien, Tunesien, Italien und Deutschland fort.

Diese fünf Länder arbeiten an einer Pipelineverbindung und ermöglichen es, dass erneuerbarer Wasserstoff aus Nordafrika über Italien und Österreich nach Deutschland transportiert wird. 

Wasserstoff-Startnetz im Budget

Der Energieträger Wasserstoff wird auch für die Produktion von Stahl genutzt und für chemische Reaktionen wie bei der Herstellung von Ammoniak. Österreich fördert nicht nur die Produktion vier heimischer Wasserstoffprojekte mit zugesagten 275 Millionen Euro, sondern schafft die Grundlage für das Wasserstoffnetz. Ab Dezember 2026 sind bis zu 200 Millionen Euro für die nächste Förderrunde vorgesehen. Damit sind erstmals Budgetmittel für ein Startnetz vorgesehen, das Produktion und Importe mit der Industrie verbindet. 

"Wir wollen, dass unsere Industrie auch künftig in Österreich und Europa produziert. Angesichts hoher Energiepreise und großer Investitionen muss der Umbau zu CO₂-neutraler Produktion wirtschaftlich möglich sein. Leistbarer Wasserstoff ist dabei ein Schlüssel – etwa für die Stahl- und Chemieindustrie. Deshalb fördern wir die heimische Erzeugung und arbeiten an zusätzlichen Lieferwegen aus Nordafrika. In Wien bringen wir die Partner dafür zusammen", freut sich Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). 

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) meint: "Wir wollen, dass unsere Industrie auch künftig in Österreich und Europa produziert. Angesichts hoher Energiepreise und großer Investitionen muss der Umbau zu CO2-neutraler Produktion wirtschaftlich möglich sein. Leistbarer Wasserstoff ist dabei ein Schlüssel – etwa für die Stahl- und Chemieindustrie. (Archiv) | Foto: MeinBezirk
Wasserstoff ist unter anderem ein Ausgangsstoff für die Herstellung von Ammoniak, was für Düngemittel notwendig ist. (Symbolfoto) | Foto: fotokostic/Smarterpix
Bei der Eisenherstellung wird dem Eisenerz Sauerstoff entzogen. Wasserstoff kann dabei Kohle ersetzen. Statt klimaschädlichem CO₂ entsteht Wasser.(Symbolbild) | Foto: privat

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