Knapp 100.000 Autos
Mega-Fahrzeugrückruf von VW auch in Österreich

Volkswagen muss weltweit fast 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Auch der österreichische Markt ist betroffen. | Foto: APA-Images / dpa / Hauke-Christian Dittrich
3Bilder
  • Volkswagen muss weltweit fast 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Auch der österreichische Markt ist betroffen.
  • Foto: APA-Images / dpa / Hauke-Christian Dittrich
  • hochgeladen von Ronja Reidinger

Der Autokonzernriese VW sprach einen Rückruf für weltweit rund 100.000 Elektrofahrzeuge aus. Hintergrund sei mögliche Brandgefahr. Auch Modelle in Österreich sind von dem Rückruf betroffen. 

ÖSTERREICH. Ein möglicher Batteriefehler mit ernsthaften Folgen sorgt derzeit für Aufsehen in der Autobranche – weltweit muss Volkswagen laut aktuellen Berichten insgesamt 94.031 Fahrzeuge weltweit zurückrufen. Der Autokonzernriese gab auf MeinBezirk-Anfrage bekannt, dass weltweit von der Aktion rund 74.000 Fahrzeuge der Marke Volkswagen betroffen seien und etwa 19.000 Fahrzeuge des Tochterunternehmens Cupra. Laut dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) besteht bei bestimmten Modellen sogar Brandgefahr.

Betroffen sind Fahrzeuge der ID-Reihe sowie Modelle der Tochtermarke Cupra. Der Auslöser: fehlerhafte Module in der Hochvoltbatterie, die nicht nur die Reichweite beeinträchtigen, sondern im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.

In Deutschland betrifft der Rückruf rund 22.00 Fahrzeuge der Baureihen Volkswagen ID.3, ID.4, ID.5 und ID. Buzz aus dem Produktionszeitraum 24. Juni 2023 bis 23. August 2024. Laut der "APA" seien auch in Österreich zahlreiche Modelle betroffen, Volkswagen bestätigte dies jedoch nicht.

Zweistufiges Vorgehen

Im Rahmen der „kontinuierlichen Qualitätsüberwachung“ wurde festgestellt, dass bei Fahrzeugen der ID.-Baureihe aus einem begrenzten Produktionszeitraum „ein Modul der Hochvoltbatterie“ möglicherweise „nicht vollständig unseren technischen Spezifikationen entspricht“, so VW. 

Im Rahmen der "kontinuierlichen Qualitätsüberwachung" wurde festgestellt, dass bei Fahrzeugen der ID.-Baureihe aus einem begrenzten Produktionszeitraum "ein Modul der Hochvoltbatterie" möglicherweise "nicht vollständig unseren technischen Spezifikationen entspricht", so VW.
 | Foto: Ale_Mi/Smarterpix
  • Im Rahmen der "kontinuierlichen Qualitätsüberwachung" wurde festgestellt, dass bei Fahrzeugen der ID.-Baureihe aus einem begrenzten Produktionszeitraum "ein Modul der Hochvoltbatterie" möglicherweise "nicht vollständig unseren technischen Spezifikationen entspricht", so VW.
  • Foto: Ale_Mi/Smarterpix
  • hochgeladen von Johannes Reiterits

"Nicht der Spezifikation entsprechende Module in der Hochvoltbatterie können zu einer Reichweitenabnahme und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen. Es besteht Brandgefahr", heißt es vonseiten des deutschen KBA. VW äußerte demgegenüber, dass eine "solche Überlastung", im "Extremfall" zu einem Brandereignis führen könnte. Bislang seien jedoch keine Fälle bekannt, bei denen es zu Personen- oder Sachschäden gekommen ist. 

Keine Kosten für Kunden

Um das Risiko zu minimieren, setzt Volkswagen auf ein zweistufiges Vorgehen. Zunächst erhalten die betroffenen Fahrzeuge ein Software-Update. Anschließend werden die einzelnen Batteriemodule von Technikern sorgfältig überprüft. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, tauscht das Unternehmen die betroffenen Module unmittelbar aus. Für Kundinnen und Kunden würden dabei keine Kosten entstehen.

Die genaue Ursache der Abweichungen ist derzeit jedoch noch unklar. Zwar wurden die Batteriezellen für die betroffenen Baujahre extern bezogen, die Montage der Module erfolgte laut dem Fachportal Electrive jedoch innerhalb des Konzerns. Betroffene Fahrzeughalter werden nun aufgefordert, ihre Fahrzeuge in autorisierten Werkstätten überprüfen und – falls erforderlich – reparieren zu lassen.

Volkswagen bittet Kundinnen und Kunden, ihren Volkswagen-Servicebetrieb umgehend zur Abstimmung der Vorgehensweise und Termine zu kontaktieren. 

Das könnte auch interessant sein: 

IKEA ruft beliebtes Produkt wegen Brandgefahr zurück
Lebensmittel-Rückruf wegen Mäuse-Verunreinigung
Wien gehört zu den Top 50 Patent-Städten der Welt
Volkswagen muss weltweit fast 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Auch der österreichische Markt ist betroffen. | Foto: APA-Images / dpa / Hauke-Christian Dittrich
"Es besteht Brandgefahr”, heißt es aufseiten des KBA.  (Symbolfoto) | Foto: Sardakk/Smarterpix
Im Rahmen der "kontinuierlichen Qualitätsüberwachung" wurde festgestellt, dass bei Fahrzeugen der ID.-Baureihe aus einem begrenzten Produktionszeitraum "ein Modul der Hochvoltbatterie" möglicherweise "nicht vollständig unseren technischen Spezifikationen entspricht", so VW.
 | Foto: Ale_Mi/Smarterpix

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

W NÖ OÖ S T St K V B

UP TO DATE BLEIBEN


Aktuelle Nachrichten aus Österreich auf MeinBezirk.at

Neuigkeiten aus deinem Bezirk als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook: MeinBezirk.at/Österrreichweite Nachrichten

MeinBezirk auf Instagram: @meinbezirk.at


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.