Statistik zeigt
Mehr Urlauber, aber weniger Reisen im Jahr 2025
- Wie aus aktuellen Daten von Statistik Austria hervorgeht, lag die Zahl der Reisenden 2025 mit rund 5,95 Millionen auf einem neuen Höchststand. (Symbolbild)
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Noch nie waren so viele Menschen aus Österreich auf Urlaub wie im Jahr 2025. Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der Reisen leicht zurück – besonders bei Geschäftsreisen und Inlandsaufenthalten.
ÖSTERREICH. Im Vorjahr haben so viele Menschen wie noch nie eine Urlaubsreise unternommen. Wie aus aktuellen Daten von Statistik Austria hervorgeht, lag die Zahl der Reisenden 2025 mit rund 5,95 Millionen auf einem neuen Höchststand.
Dennoch ging die Gesamtzahl der Urlaubsreisen im Vergleich zum Rekordjahr 2024 leicht zurück und belief sich auf etwa 27 Millionen Reisen, ein Minus von 1,8 Prozent. Vor allem bei Inlandsreisen zeigte sich ein Rückgang. Die Zahl der Urlaube innerhalb Österreichs sank um zwei Prozent auf rund 12,8 Millionen.
Weniger Urlaub im Ausland
Auch Auslandsreisen wurden etwas seltener gebucht, sie gingen um 1,6 Prozent auf etwa 14,3 Millionen zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Geschäftsreisen aus, deren Zahl um rund zehn Prozent abnahm. Insgesamt blieb knapp ein Viertel der Bevölkerung im vergangenen Jahr ganz ohne Urlaubsreise.
- Österreich selbst blieb dennoch das mit Abstand beliebteste Reiseziel. Knapp die Hälfte aller Urlaubsreisen führte ins Inland. (Symbolbild)
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Österreich selbst blieb dennoch das mit Abstand beliebteste Reiseziel. Knapp die Hälfte aller Urlaubsreisen führte ins Inland. Dahinter folgten Italien, Deutschland, Kroatien sowie Spanien und Griechenland. Innerhalb Österreichs war die Steiermark das gefragteste Bundesland, gefolgt von Salzburg sowie Niederösterreich und Oberösterreich.
Auch bei den Verkehrsmitteln zeigte sich eine Veränderung. Zwar blieb das eigene Auto das meistgenutzte Transportmittel, erstmals seit zwei Jahrzehnten fiel sein Anteil jedoch unter die Marke von 60 Prozent. Gleichzeitig nahmen Flug- und Bahnreisen zu.
Bei den Nächtigungen wurde ebenfalls ein Rückgang verzeichnet. Insgesamt wurden rund 137,7 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Minus von 2,5 Prozent entspricht. Aufenthalte im Inland dauerten im Schnitt kürzer als Urlaube im Ausland.
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