Vorsorge
Sicher durch die Wandersaison
- Ein Bergrettungseinsatz ist nicht kostenlos. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Bergungskosten nicht oder nur sehr eingeschränkt.
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Herbstzeit ist Wanderzeit. Wenn sich die Blätter färben und die Temperaturen angenehm werden, zieht es Millionen Österreicher auf die Berge. Doch so schön die Natur auch ist: Wer unvorbereitet losgeht, riskiert mehr als nur Muskelkater. Denn im Ernstfall stellt sich nicht nur die Frage nach der richtigen Ausrüstung, sondern auch nach der finanziellen Absicherung. Gerade im Herbst ändern sich die Bedingungen am Berg schnell – Nebel, rutschige Wege und frühe Dunkelheit werden oft unterschätzt.
Wer trägt die Kosten?
Was viele nicht wissen: Ein Bergrettungseinsatz ist nicht kostenlos. Wer am Berg verunglückt und mit dem Hubschrauber geborgen werden muss, bekommt in jedem Fall eine Rechnung vorgelegt. Ein solcher Einsatz kann mehrere Tausend Euro kosten. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Bergungskosten nicht oder nur sehr eingeschränkt. Auch eine Mitgliedschaft beim Alpenverein deckt nur einen Teil der möglichen Kosten ab. Wer regelmäßig in den Bergen unterwegs ist, sollte daher unbedingt prüfen, ob eine private Absicherung für Bergungs- und Rückholkosten besteht.
„Der Berg verzeiht keine Nachlässigkeit. Gute Vorbereitung bedeutet nicht nur festes Schuhwerk und Wetterbericht, sondern auch zu wissen, wie man im Ernstfall abgesichert ist. Die Bergrettungsnummer 140 gehört in jedes Handy“, sagt René Brandstötter, Vertriebsvorstand (CSO) der Allianz Österreich.
Viele unterschätzen die Vorbereitung
Eine aktuelle Allianz Umfrage zeigt: 80 Prozent der Wandernden prüfen zwar vorab den Wetterbericht und ihre Ausrüstung. Doch nur 53 Prozent teilen ihre geplante Route mit jemandem, und nur 42 Prozent haben die Bergrettungsnummer 140 im Handy gespeichert. Dabei können genau diese Maßnahmen im Ernstfall entscheidend sein. Wer verunglückt und niemand weiß, wo man unterwegs ist, verliert wertvolle Zeit bei der Rettung. Auch das Teilen des Live-Standorts über das Smartphone ist eine einfache und wirksame Sicherheitsmaßnahme, die kaum Aufwand kostet.
Was ist versichert?
Ein häufiges Missverständnis: Viele glauben, mit der gesetzlichen Krankenversicherung im Ernstfall rundum abgesichert zu sein. Die Krankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten im Spital, doch bei einem Freizeitunfall am Berg endet die Leistung dort. Die gesetzliche Unfallversicherung über die AUVA greift ausschließlich bei Arbeits- und Wegunfällen. Wer in der Freizeit verunglückt, hat daraus keinen Anspruch auf Leistungen wie Versehrtenrente oder Rehabilitationskosten. Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücke: Sie deckt Bergungskosten, Rückholkosten und bietet finanzielle Absicherung bei dauerhaften Unfallfolgen.
Drei Tipps für eine sichere Wandersaison
Erstens: Die Bergrettungsnummer 140 jetzt im Handy speichern und die geplante Route vorab mit einer Vertrauensperson teilen. Zweitens: Vor jeder Tour den Wetterbericht prüfen und die Route an die eigene Kondition anpassen, gerade im Herbst auf Nebel und frühe Dunkelheit achten. Drittens: Den eigenen Versicherungsschutz prüfen, denn Bergungskosten und Hubschraubertransport sind in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht inkludiert.
Allianz Berater in Ihrer Nähe stehen gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung, damit Sie die Wandersaison gut versichert und unbeschwert genießen können.
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